Workshops zum Global Accessibility Awareness Day 2026
Workshopangebot
Alle Angebote finden Sie auf der Website zum GAAD 2026
Die drei Kompetenzzentren digitale Barrierefreiheit.nrw, ILIAS.nrw und Moodle.NRW organisieren 2026 den GAAD gemeinsam mit NRW-Hochschulen.
Mittwoch, 20. Mai
In Nordrhein-Westfalen gibt es eine eigene gesetzlich vorgeschriebene Stelle, die prüft, ob Webauftritte von öffentlichen Stellen (hierzu gehören auch die Hochschulen) barrierefrei sind: die Überwachungsstelle für Barrierefreiheit NRW. Überwachungsstellen gibt es in jedem Land der EU, in Deutschland sind es insgesamt 17. Dies zeigt, dass europaweit die Barrierefreiheit vorangetrieben wird.
Im Rahmen des diesjährige GAADs möchte sich die Überwachungsstelle gerne allen Interessierten vorstellen und gibt Antworten auf folgende Fragen:
- Wer oder was ist die Überwachungsstelle des Landes NRW?
- Welche Funktion(en) hat sie inne und auf Basis welcher Rechtslage übt sie sie aus?
- Wie prüft sie Webseiten auf Barrierefreiheit?
- Wessen Webseiten werden geprüft?
- Wie sind die Prüfberichte aufgebaut und wie geht man als Verantworte*r am besten damit um?
Im Anschluss haben Teilnehmende die Gelegenheit, mit der Überwachungsstelle in den direkten Austausch zu gehen und individuelle Anliegen/Fragen an sie heranzutragen.
Zielgruppe
Hochschulmitarbeitende, die an der Umsetzung der Barrierefreiheit von Webauftritten mitwirken sowie alle an Barrierefreiheit Interessierten
Referent*innen
Ralf Niemietz und Marco Strauch (IT.NRW)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
Loggen Sie sich gerne einfach (ohne Voranmeldung) in folgenden Zoom-Raum ein.
Donnerstag, 21. Mai
Ausgangspunkt des Vortrags ist ein unspektakuläres Ticket: Der Alternativtext eines Logos soll aussagekräftiger werden. Kein Fehler, kein Absturz, keine Sicherheitslücke – nur ein paar Wörter. Gerade daran wird jedoch deutlich, warum Semantik kein Detail ist, sondern ein zentraler Bestandteil von Systemqualität. Der Vortrag nimmt dieses Beispiel als Einstieg, um zu zeigen, wie in komplexen digitalen Systemen ständig implizite Annahmen entstehen: Was für viele visuell „offensichtlich“ ist, bleibt für Screenreader und andere Assistenztechnologien nur dann verständlich, wenn Bedeutung im Code eindeutig modelliert wurde. Anhand alltagsnaher Umsetzungen – etwa Alt-Texten, Links und Buttons oder der Wahl semantischer HTML-Elemente – soll deutlich werden: Barrierefreiheit ist kein Zusatzfeature und kein Sonderfall, sondern eine Qualitätslinse. Sie macht Unschärfen sichtbar, die später auch in Wartung, Weiterentwicklung und Teamkommunikation teuer werden können.
Zielgruppe
alle am Thema Interessierten
Referent*in
Dr. Annett Giercke-Ungermann (Katholische Hochschule NRW)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
Loggen Sie sich gerne einfach (ohne Voranmeldung) in folgenden Teams-Raum ein.
Habt ihr euch schon mal gefragt, welche technischen Hilfsmittel euch im Studium unterstützen können? Im Rahmen vom Global Accessibility Awareness Day (GAAD) stellt das Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw erneut seine Datenbank vor: Assistive Technologien NRW (AT.NRW) – ein echtes must-have für alle, die hindernisfreier durch ihr Studium kommen wollen.
In der einstündigen Session zeigen wir euch, welche Tools für welche Bedarfe es gibt, wie sie euch im Uni-Alltag helfen können und beantworten eure Fragen. Außerdem erfahrt ihr, welche Hochschulen in NRW welche Hilfsmittel anbieten. Kommt vorbei und entdeckt das eine oder andere Tool, was euch möglicherweise im Studium helfen könnte.
Zielgruppe
Studierende
Referent*innen
Michael Feinermann und Rose Jokic (Kompetezzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw)
Material
Zur Datenbank Assistive Technologien NRW (AT.NRW)
Teilnahme
Loggen Sie sich gerne einfach (ohne Voranmeldung) in folgenden Zoom-Raum ein.
Social Media Beiträge sind nur dann barrierefrei, wenn bestimmte Aspekte berücksichtigt werden. In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden, wie Sie ihr(e) Social Media Profil(e) für so viele Nutzer*innen wie möglich zugänglich aufbereiten können. Es wird schwerpunktmäßig die Plattform Instagram in den Fokus genommen, viele der hier angesprochenen Praxistipps lassen sich jedoch auch auf andere gängige Plattformen übertragen.
Zielgruppe
Web-Redakteur*innen, Content-Ersteller*innen, alle Interessierten (beruflich oder privat)
Referent*innen
Ina Marie Ernst und Sabrina Januzik (Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw, TU Dortmund)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
Loggen Sie sich gerne einfach (ohne Voranmeldung) in folgenden Zoom-Raum ein.
In diesem Workshop erhalten Teilnehmende einen ersten Einblick und praxisnahe Tipps, worauf es bei der Gestaltung von (Hochschul-)Webseiten zu achten gilt, um Barrieren hinsichtlich der Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit für verschiedenste Nutzergruppen abzubauen (z. B. Umgang mit Seitenstrukturen, Bildern/Grafiken, Farben/Kontraste und Verlinkungen).
Zielgruppe
Web-Redakteur*innen aus dem Hochschulkontext
Referent*in
Sabrina Januzik (Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw, TU Dortmund)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
Loggen Sie sich gerne einfach (ohne Voranmeldung) in folgenden Zoom-Raum ein.
Wie kann Künstliche Intelligenz bei der Erstellung von Alternativtexten für Bilder unterstützen? In diesem Beitrag wird ein prototypischer Ansatz vorgestellt, der mit KI-gestützter Bildbeschreibung experimentiert und dabei insbesondere die Perspektive sehbehinderter und blinder Studierender in den Blick nimmt. Anhand des Prototyps wird gezeigt, wie Bildinhalte automatisiert beschrieben werden können, wo die Chancen einer solchen Unterstützung liegen und an welchen Stellen weiterhin menschliche Prüfung und redaktionelle Entscheidungen wichtig bleiben. Der Vortrag lädt dazu ein, die Rolle von KI nicht als fertige Lösung, sondern als Werkzeug zum Ausprobieren, Lernen und Weiterentwickeln barrierefreier digitaler Lehre zu verstehen.
Zielgruppe
Lehrende, Bildungsverantwortliche und alle, die Hochschullehre inklusiver machen möchten
Referent*in
Axel Nattland, Zentrum für Lernen und Innovation (FernUniversität in Hagen)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt