Zukunftsforum Ökonomie am 19.6. in Hamburg
Strategiekonferenz für den Curriculum Change
Plurale Ökonomik in Siegen ist Mitorganisatorin des Zukunftsforum Ökonomie am 19.6. in Hamburg
Die Reformbewegung in der Wirtschaftswissenschaft steht vor strukturellen Herausforderungen:
Etablierte Standorte sind gefährdet, der Nachwuchs und die Sichtbarkeit bleiben begrenzt, und die Hegemonie standardisierter Lehrbücher besteht fort. Zeitgleich gibt es wichtige Erfolge und Innovationen, die jedoch noch unzureichend sichtbar gemacht und miteinander vernetzt werden. Währenddessen stellt die wachsende Dringlichkeit makroökonomischer Transformation die „Plurale Ökonomik“ vor grundlegende Fragen: Muss sie sich angesichts drängender gesellschaftlicher Transformationsaufgaben neu erfinden, um interventionsfähig und relevanter zu werden? Können angrenzende Disziplinen, insbesondere die Transformationswissenschaften, Teil eines breiteren. Reformprojekts werden? Wie können wir erreichte Erfolge absichern und zugleich den Wandel beschleunigen?
Unsere Strategiekonferenz soll einen geschützten Raum bieten, um entlang konkreter Handlungsfelder – von Lehrbuchentwicklung über Wissenschaftspolitik bis zur strategischen Kommunikation – gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln und dauerhafte Arbeitsstrukturen zu etablieren. Unser Ziel ist es, das Projekt des „Curriculum Change“ nicht nur zu stabilisieren, sondern als kohärente, handlungsfähige Gemeinschaft in die Lage zu versetzen, die ökonomische Wissenschaft und
Bildung nachhaltig mitzugestalten. Dabei fokussieren wir uns bewusst auf die universitäre Wirtschaftswissenschaft in Deutschland, betten diese jedoch in internationale Entwicklungen ein und beziehen gezielt Impulse aus der schulischen Bildung mit ein. Es gibt zudem Raum für die Teilnehmenden, eigene Initiativen und Impulse im „Open Space“ vorzustellen.
Unser „Zukunftsforum Ökonomie“ zielt explizit auf die strategische Neuausrichtung der universitären Lehre: Wir wollen die relevanten Akteure in einem dauerhaften Format zusammenführen, um den „Curriculum Change“ systematisch zu planen, Arbeitsstrukturen zu institutionalisieren und Veränderungshebel zielgerichtet zu nutzen.