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Foto Bernd Kollmann

Univ.-Prof. Dr. Bernd Kollmann

Evangelische Theologie - Exegese und Theologie des Neuen Testaments - Emeritus/-a /Pensioniert

Telefon privat:

+49 (0)5363 / 975126

Aktuelles

Ich bin zum 1.8.2025 in den Ruhestand eingetreten. Selbstverständlich nehme ich noch alle Hausarbeiten an, die mit mir abgesprochen sind. Bitte kontaktieren Sie mich im Bedarfsfall per Email, Präsenzsprechstunden an der Uni halte ich nicht mehr ab. Als rüstiger Ruheständler sehe ich mich in der Lage, auch künftig noch kleinere Nebentätigkeiten wie Vorträge, Buch- und Zeitschriftenbeiträge oder Lexikonartikel zu übernehmen.

Kurzvita

Familienstandverheiratet mit Christine Wyatt, drei Kinder

1959                            geboren in Bebra
1978                            Abitur an der Jakob-Grimm-Schule (Gymnasium) in Rotenburg an der Fulda
1978-1984                  Studium der Ev. Theologie an der Philipps-Universität Marburg und an der Georg-August-Universität Göttingen
1984                            Erstes Theologisches Examen der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck
1984-1986                  Examinierte wissenschaftliche Hilfskraft der Vereinigten Theologischen Seminare Göttingen. 
                                     Beginn einer Dissertation über das Abendmahl im frühen Christentum
1986-1990                  Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Göttinger Theologischen Fakultät,
                                     Fachgebiet Neues Testament und Antikes Judentum (Assistent von Prof. Dr. Dr. H. Stegemann)
1989                            Promotion in Göttingen zum Dr. theol. mit einer Arbeit über 
                                     "Ursprung und Gestalten der frühchristlichen Mahlfeier" 
                                     und - selbstverständlich - Fahrt im Bollerwagen zur Gänseliesel
1990-1993                 Habilitationsstipendium der Fritz-Thyssen-Stiftung, Köln
1992-1993                 Visiting Scholar an der University of Chicago 
                                     (Institute for the Advanced Study of Religion, Divinity School)
1994-1996                 Vikar der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers in der Paulus-Gemeinde, Wolfsburg, 
                                     und im Predigerseminar Hildesheim
1995                            Habilitation an der Göttinger Theologischen Fakultät mit einer Arbeit über 
                                     "Jesus und die Christen als Wundertäter".
                                     Ernennung zum Privatdozenten mit der venia legendi im Fach Neues Testament
1996                            Zweites theologisches Examen der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
1996-1997                 Vertretung der C3-Professur für Bibelwissenschaft an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
1997-2000                 Vertretung einer C3-Professur für Ev. Theologie (Neues Testament) an der Universität-Gesamthochschule Siegen
                                    bzw. Privatdozententätigkeit in Göttingen
März 2000                 Ernennung zum Universitätsprofessor für Exegese und Theologie des Neuen Testamentes an der Universität Siegen
1.8.2025                    Eintritt in den Ruhestand

Publikationen

aktuelle Neuerscheinung (im Druck)

Bernd Kollmann: Frühes Christentum und antike Sklaverei, Biblisch-Theologische Studien 197, Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht 2025, 
ISBN 978-3-525-56562-9, 69 €
 

Cover_Frühes Christentum und antike Sklaverei

Die Haltung des frühen Christentums gegenüber der Sklaverei steht immer wieder in der Kritik. Seit dem späten 19. Jh. werden Paulus und weitere neutestamentliche Autoren mit dem Vorwurf bedacht, sie hätten die inhumane Praxis der Sklaverei nicht nur befürwortet, sondern auch noch theologisch untermauert, anstatt sie im Geiste des Liebesgebots Jesu anzuprangern und energisch zu bekämpfen. Vor diesem Hintergrund setzt sich die vorliegende Studie die Aufgabe, die in den Schriften des Urchristentums erkennbare Positionierung der Autoren zur Institution der Sklaverei präzise herauszuarbeiten, um sie dann unter Einbeziehung der Frage nach Alleinstellungsmerkmalen vergleichend in ihr antikes Umfeld einzuordnen. Dazu bedarf es zunächst einer Sichtung dessen, welche Theorien und Formen der Sklaverei in der griechisch-römischen Welt und im antiken Judentum ausgeprägt waren. Danach richtet sich der Fokus auf die Sklavengleichnisse Jesu und die Aussagen der neutestamentlichen Briefliteratur zur Sklaventhematik wie Sklavenmetaphorik. Abgerundet wird die Darstellung durch einen Blick auf das von frühen außerkanonischen Schriften vermittelte Bild der Sklaverei. Am Ende steht ein differenziertes Urteil darüber, inwieweit die frühchristlichen Autoren im Rahmen des in ihrer Zeit Denkbaren und Möglichen einen hinreichenden Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit der inhumanen Praxis der Sklaverei geleistet haben. Dabei zeigt sich, dass dem Apostel Paulus vor dem Hintergrund seiner apokalyptischen Naherwartung und einer rechtsgeschichtlichen Neubewertung des Philemonbriefs wenig vorgeworfen werden kann, während das nachpaulinische Zeitalter durch vertane Chancen zur Verbesserung der Situation von Sklavinnen und Sklaven gekennzeichnet ist. Insgesamt sind in der frühchristlichen Literatur kaum emanzipatorische Impulse oder hoffnungsstiftende Visionen im Hinblick auf die Überwindung der Sklaverei erkennbar.

        

(gemeinsam mit Burghard Schröder): Der Evangelist Markus. Historische Konturen – Altkirchliche Legenden – Hagiographische Zeugnisse, Stuttgarter Bibelstudien 257, Stuttgart: Kath. Bibelwerk 2023, ISBN: 978- 3-406-03574-4, 40 €.
 

Cover_Evangelist Markus

Markus hat im Neuen Testament als Mitarbeiter von Barnabas, Paulus und Petrus nur eine Nebenrolle inne. Er ging aber dadurch in die Geschichte ein, dass er aus den Predigten des Petrus das zweite Evangelium geschaffen haben soll. Der Markuslöwe wurde zum bekannten Symbol des Evangelisten. In der christlichen Legendenbildung der Spätantike und des Mittelalters hat Markus eine beeindruckende Wirkungsgeschichte entfaltet. Er gilt als Begründer und erster Bischof der Kirchen von Aquileia und Alexandria. Auch über seinen Tod hinaus sorgte Markus für Aufsehen. Mit dem spektakulären Raub seines in Alexandria verehrten Leichnams durch venezianische Kaufleute wuchs der Evangelist in die Rolle des Schutzherrn und Staatsheiligen der Republik Venedig hinein. Zur selben Zeit erhob man auf der Klosterinsel Reichenau den Anspruch, im Besitz der wahren Markusreliquie zu sein und sich der von ihr bewirkten Wundertaten zu erfreuen. Das vorliegende Buch bemüht sich darum, die historischen Konturen des Markus zu erhellen und die von ihm hervorgerufene Wirkungsgeschichte nachzuzeichnen. Ein zentrales Anliegen der Darstellung ist die Präsentation der für Markus relevanten altkirchlichen und mittelalterlichen Quellen, von denen einige erstmals in deutscher Übersetzung geboten werden.

 

Bernd Kollmann. Martin Luthers Bibel. Entstehung - Bedeutung - Wirkung, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus/Random House 2021. Gebunden; 208 Seiten; ISBN 9783579071565, 25 €.
 

Cover_Martin Luthers Bibel

Luthers Bibelübersetzung ist nicht nur ein Meilenstein der Reformation, sondern von epochaler Bedeutung für die Geistesgeschichte überhaupt. Mit dem Rückgriff auf die Ursprache der biblischen Schriften markiert sie einen Wendepunkt in der Wahrnehmung der biblischen Texte und prägt wie kaum ein anderes Werk die deutsche Sprache und Kultur. 2022 jährt sich das Erscheinen der Übersetzung des Neuen Testaments durch Martin Luther zum 500. Mal. Dieses reichhaltig bebilderte Buch zeichnet in vierzehn Kapiteln nach, in welche Welt Luthers Übersetzung hineinsprach, wie die Übersetzung entstand, auf welchen Voraussetzungen sie fußte, welche Bedeutung sie erlangte und vor allem: warum sie eine solch revolutionäre Wirkung entfalten konnte. Ein spannender Einblick in die Kraft der Worte am Beginn des Medienzeitalters.          

 

Bernd Kollmann, Neutestamentliche Schlüsseltexte für den Religionsunterricht, Stuttgart: Kohlhammer 2019, ISBN 978-3-17-034114-2, 27,00 €
 

Cover_Schlüsseltexte

Das Lehrbuch unternimmt einen Brückenschlag zwischen Bibelexegese und Bibeldidaktik. Nach einem Überblick über Geschichte und Bedeutung der Bibeldidaktik und über neuere bibeldidaktische Methoden behandelt Kollmann zentrale Themenfelder des Neuen Testaments (u.a. Gleichnisse, Bergpredigt, Wundergeschichten, Passion und Auferstehung Jesu). An eine Erörterung fachwissenschaftlicher wie auch fachdidaktischer Grundfragen der einzelnen Themenfelder schließt sich jeweils die exegetische Bearbeitung von Schlüsseltexten an, die zudem einen Ausblick auf konkrete religionspädagogische Anknüpfungspunkte bietet. Die Textauswahl orientiert sich an den Lehrplänen für den Religionsunterricht. ReligionspädagogInnen in Studium und Beruf erhalten so verlässliche Informationen über fachwissenschaftliche Hintergründe und fachdidaktische Perspektiven.                                                                                     

 

Bernd Kollmann, Die ersten Christen in Rom, Berlin: Palm-Verlag 2016, ISBN 978-3944594545, 9,95€
 

Cover_Erste Christen in Rom

Erste Christen in Rom: Unwillkürlich denkt man an Christenverfolgungen, düstere Katakomben und grausame Kaiser. Wie aber ist es um die historische Wirklichkeit bestellt? Bernd Kollmann beschreibt die Geschichte der frühen römischen Christen von den Anfängen in kleinen Hausgemeinden bis hin zur Etablierung des Christentums als römische Staatsreligion im 4. Jahrhundert. Immer wieder waren die Christen Anfeindungen und Verfolgungen ausgesetzt, aber auch innerhalb der christlichen Gemeinschaft tobten Konflikte um den rechten Glauben und die rechte Lebensführung. Was sagt die Bibel zu dieser Zeit? Welche archäologischen Zeugnisse existieren? Welche Rolle spielten Petrus und Paulus? Bernd Kollmann gibt fundierte Antworten.                                                                                         

 

Bernd Kollmann, Neues Testament kompakt, Stuttgart: Kohlhammer Verlag 2014
ISBN 978-3170212350, 24,99 €
 

Cover_NT kompakt

Der Band führt in alle studienrelevanten Bereiche des Neuen Testaments ein. Neben einer Einleitung in die Schriften des Neuen Testaments bietet er biographische Porträts der Schlüsselfiguren des NeuenTestaments.

Dabei sind Jesus und Paulus eigene Kapitel gewidmet. Zudem werden die wichtigsten hermeneutischen Zugänge zum Neuen Testament vorgestellt. Hinzu kommen Überblicke zur religiösen Umwelt wie zum zeitgeschichtlichen Kontext des Neuen Testaments und zur Geschichte des Urchristentums. Ein Blick auf die außerkanonischen Schriften, thematische Querschnitte durch das Neue Testament und Erwägungen zu Grundfragen der neutestamentlichen Ethik runden die Darstellung ab.

 

 

 

Cover_Jerusalem_I

Bernd Kollmann, Jerusalem. Geschichte der Heiligen Stadt im Zeitalter Jesu, Primus-Verlag Darmstadt 2013, 
(Lizenzausgabe Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 2013)
 

Cover_Jerusalem_II

   

       

 

 

Cover_Buch zur Bibel I

(gemeinsam mit Detlef Dieckmann) Das Buch zur Bibel: Geschichten - Menschen - Hintergründe, 2. Aufl. Berlin: Palm-Verlag 2016 (Erstausgabe: Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2010). 
 

Cover_Buch zur BIbel II


In dritter Auflage als Sonderausgabe: Die faszinierende Welt der Bibel. Geschichten - Menschen - Hintergründe, Stuttgart: Readers Digest, 29,95€

Cover_Welt der Bibel

 

 

Das Grabtuch von Turin. Ein Porträt Jesu? Mythen und Fakten, Freiburg: Herder 2010.

Die Jesus-Mythen. Sensationen und Legenden, Freiburg: Herder 2. Aufl. 2009 (1. Aufl. 2009).

Cover_Grabtuch Turin

 

Cover_Jesusmythen deutsch

Die Jesus-Mythen. Sensationen und Legenden, Freiburg: Herder 2. Aufl. 2009 (1. Aufl. 2009).

 

Cover_Jesusmythen_Kolumbien

Los Mitos de Jesus.
Bogota: Sociedad San Pablo 2011,1. Nachdruck 2011; 2. Nachdruck 2014

Cover_Jesusmyten_Kolumbien_II

                                                                                                                                                             

Cover_Jesusmythen IV

Het Jezus Mysterie. Op Zoek naar de Waarheid. Kampen: Kok 2010

 

 

Einführung in die neutestamentliche Zeitgeschichte, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 3. Aufl. 2014 (1. Aufl. 2006, 2. Aufl. 2011)
 

Cover_NT Zeitgeschichte

 

Neutestamentliche Wundergeschichten. Biblisch-Theologische Zugänge und Impulse für die Praxis, Urban-TB 477, Stuttgart: Kohlhammer 3. Aufl. 2011 (1. Aufl. 2002, 2. Aufl. 2007).

Cover_NT Wundergeschichten

Neutestamentliche Wundergeschichten. Biblisch-Theologische Zugänge und Impulse für die Praxis,
 Urban-TB 477, Stuttgart: Kohlhammer 3. Aufl. 2011 (1. Aufl. 2002, 2. Aufl. 2007).

Cover_Storie di miracoli

Storie di miracoli nel Nuovo Testamento (Giornale di teologia 307), Brescia: Editrice Queriniana 2005.

 

Cover_Josef Barnabas

 Joseph Barnabas - Leben und Wirkungsgeschichte, SBS 175, 
Stuttgart: Kath. Bibelwerk 1998.                                                                                                                                                       

Cover_Josef Barnabas englisch

Joseph Barnabas - His Life and Legacy, Collegeville/Minnesota: 
Liturgical Press, 2004.

 

Jesus und die Christen als Wundertäter. Studien zu Magie, Medizin und Schamanismus in Antike und Christentum. FRLANT 170, Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht 1996.
 

Cover_Wundertäter

               

 

Ursprung und Gestalten der frühchristlichen Mahlfeier. GTA 43, Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht 1990.

Cover_Ursprung Mahlfeier

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

(gemeinsam mit Werner Deuse) Die Schrift des Alexander Monachus über die Kreuzauffindung („De inventione sanctae crucis“). Einleitung, Übersetzung und Kommentar, Anthusa 1, Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2022, ISBN 978-3-515-13241-1, 34 €.

Cover_Alexander Monachus

Mit der vermeintlichen Entdeckung des heiligen Kreuzes Jesu durch Helena beginnt die faszinierende Geschichte des Kultes um die Kreuzreliquien. Im Jahr 325 soll die Kaisermutter in Jerusalem mit Hilfe des Bischofs Macarius das im Erdreich von Golgota verborgene Kreuz Jesu wieder an das Tageslicht gebracht haben. Bruchstücke der Reliquie verbreiteten sich früh in der gesamten christlichen Welt und erfreuten sich bei den Gläubigen höchster Wertschätzung. Alexander Monachus zählt zu jenen Autoren der Antike, die ausführlicher von diesem nachhaltig in Erinnerung gebliebenen Ereignis berichten. Seine Erzählung von der Entdeckung des heiligen Kreuzes bettet er in einen Abriss der Weltgeschichte ein. Unter besonderer Berücksichtigung der Heilsbedeutung des Kreuzes erstreckt sich die Darstellung von der Erschaffung der Welt bis in die Zeit des arianischen Streits und der Kämpfe um das Bekenntnis von Nizäa. Am Ende steht ein hymnischer Lobpreis auf das Kreuz. Bernd Kollmann und Werner Deuse bieten neben dem griechischen Originaltext von De inventione sanctae crucis zum ersten Mal eine mit Einleitung und Erläuterungen versehene deutsche Übersetzung des in vielerlei Hinsicht bedeutsamen Werks.

 

(gemeinsam mit Burghard Schröder): Vita et miracula sanctae Theclae – Leben und Wunder der heiligen Thekla, Fontes Christiani 93, Freiburg: Herder 2021,| ISBN: 9783451329463, 52 €
 

Cover_Vita et miracula

Die Basilius von Seleukia zugeschriebene, in Wirklichkeit aber von einem unbekannten Autor des 5. Jahrhunderts verfasste Schrift »Leben und Wunder der heiligen Thekla« stellt ein ebenso einzigartiges wie faszinierendes Zeugnis für die altkirchliche Verehrung der Paulusschülerin Thekla und die Anfänge des christlichen Heiligenkults dar. Der vorliegende Band bietet neben einer ausführlichen Einleitung zum ersten Mal eine Übersetzung ins Deutsche dieses wichtigen Werks der spätantiken Hagiographie.

 

Alexander Monachus, Laudatio Barnabae - Lobrede auf Barnabas (unter Mitwirkung von Werner Deuse), Fontes Christiani III/46, Turnhout: Brepols 2007
 

Cover_Alexander Monachus, Laudatio

Alexander Monachus (Cyprius) lebte im 6. Jahrhundert als Mönch in jenem Kloster, das in unmittelbarer Nähe von Salamis über der angeblichen Grabstätte des Apostels Barnabas errichtet worden war. Die Entdeckung des Barnabasgrabes in der Regierungszeit des Kaisers Zeno und die damit verbundene Bewahrung der kirchlichen Selbstständigkeit Zyperns steht im Mittelpunkt der Darstellung. Als in seiner Bedeutung für die Dogmengeschichte bislang unterschätztes Werk führt die „Laudatio Barnabae“ unmittelbar in die erbitterten Auseinandersetzungen um das Glaubensbekenntnis von Chalcedon hinein und bezieht entschieden gegen den Monophysitismus Stellung, wie er von dem die zyprische Kirche in ihrer Unabhängigkeit bedrohenden antiochenischen Patriarchen Petrus Fullo vertreten wird. Zudem wird eine Vielzahl apokrypher Traditionen verarbeitet, die in erheblichem Maße zu einer Bereicherung des von der Apostelgeschichte vermittelten Barnabasbildes beitragen.

Der vorliegende Band bietet neben einer ausführlichen Einleitung und Kommentierung zum ersten Mal eine Übersetzung der „Laudatio Barnabae“ in eine moderne Fremdsprache.

 

 

 

 

(gemeinsam mit Ruben Zimmermann)
Hermeneutik der frühchristlichen Wundererzählungen.
Geschichtliche, literarische und rezeptionsorientierte Perspektiven,
WUNT 339, Tübingen: Mohr Siebeck 2014

Cover_Hermeneutik

 

(gemeinsam mit Michael Bachmann) Umstrittener Galaterbrief: Studien zur Situierung der Theologie des Paulus-Schreibens, BThSt 106, Neukirchen-Vluyn: Neukirchener Verlag 2010

Cover_Galaterbrief

 

Die Verheißung des Neuen Bundes: Wie alttestamentliche Texte im Neuen Testament fortwirken, BThS 35, Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht 2010

Cover_Verheissung

 

(gemeinsam mit Wolfgang Reinbold und Annette Steudel) Antikes Judentum und frühes Christentum. Festschrift für Hartmut Stegemann, Berlin/New York: De Gruyter 1998
 

Cover_Antikes Judentum

 

  • Lk 12,35-38 - ein Gleichnis der Logienquelle, Zeitschrift für die neutestamentliche Wissenschaft 81 (1990), 254-261.
  • Jesu Schweigegebote an die Dämonen, Zeitschrift für die neutestamentliche Wissenschaft 82 (1991), 267-273.
  • Eine Mysterienweihe bei Aretaios von Kappadokien, Philologus 137 (1993), 252-257.
  • Göttliche Offenbarung magisch-pharmakologischer Heilkunst im Buch Tobit, Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft 106 (1994), 289-299.
  • Das Schwurverbot Mt 5,33-37/Jak 5,12 im Spiegel antiker Eidkritik, Biblische Zeitschrift NF 40 (1996), 179-193
  • Jesu Verbot des Richtens und die Gemeindedisziplin, Zeitschrift für die neutestamentliche Wissenschaft 88 (1997), 170-186.
  • Paulus als Wundertäter, in: U. Schnelle/T. Söding (Hg.), Paulinische Christologie (FS Hans Hübner), Göttingen 2000, 76-96.
  • Philippus der Evangelist und die Anfänge des Heidenmission, Biblica 81 (2000), 551-565.
  • Erwägungen zur Reichweite des Schwurverbots Jesu (Mt 5,34), Zeitschrift für die neutestamentliche Wissenschaft 92 (2001), 20-32.
  • Die Heilung des blinden Bartimäus (Mk 10, 46-52) - ein Wunder für Grundschulkinder, Zeitschrift für Neues Testament 7 (2001), 58-65.
  • Halbgott in Weiß. Asklepioskult und Christentum, Welt und Umwelt der Bibel 7 (2002), 28-35.
  • "Selig sind die Friedensstifter". Zur Gegenwartsbedeutung von Jesu Aufruf zu Frieden und Gewaltverzicht, in: M. Hofheinz/G. Plasger (Hg.), Ernstfall Frieden. Biblisch-theologische Perspektiven, Wuppertal 2002, 85-102.
  • Jesus als jüdischer Gleichnisdichter, New Testament Studies 50 (2004), 457-475.
  • Totenerweckungen in der Bibel – Ausdruck von Protest und Zeichen der Hoffnung, in: M. Ebner/E. Zenger (Hg.), Leben trotz Tod (JBTh 19/2004), Neukirchen-Vluyn 2005, 121-141.
  • Images of Hope: Towards an Understanding of New Testament Miracle Stories, in: M. Labahn/B. J. Lietaert Peerbolte (eds.), Wonders Never Cease. The Purpose of Narrating Miracle Stories in the New Testament and Its Religious Environment, LNTS 288, London/New York 2006, 244-264.
  • Wunder: Glaube – Kritik – Deutung. Gängige Deutungsmuster von Wundergeschichten in der Bibelwissenschaft, Bibel und Kirche 61 (2006), 88-93.
  • Frauenrollen und Frauenleiden in antiken Heilungswundern. Einblicke aus der Gender-Perspektive, in: B. Heininger/R. Lindner (Hg.), Krankheit und Heilung. Gender – Religion – Medizin (Geschlecht – Symbol – Religion 2), Berlin 2006, 45-62.
  • Zwischen Trost und Drohung – Apokalyptik im Neuen Testament, in: B. Schipper/G. Plasger (Hg.), Apokalyptik und kein Ende?, BThS 29, Göttingen 2006, 51-73.
  • Grundprobleme und Perspektiven der Wunderdidaktik, in: C. Heil/ J. Pichler, Heilungen und Wunder. Theologische, historische und medizinische Zugänge, Darmstadt 2007, 227-246.
  • Das letzte Hemd hat keine Taschen ("Vom reichen Kornbauern"), Lk 12,16-21 (Ev Thom Log 63), in: R. Zimmermann (Hg.), Kompendium der Gleichnisse Jesu, Gütersloh 2007, 564-572 ( = Il denaro non è tutto [Il ricco stolto] Lc 12,16-21/VangTom 63, in: R. Zimmermann [ed.], Compendio delle parabole di Gesù, Brescia 2011, 884-897).
  • Gleichnisse im Religionsunterricht - Grundprobleme und Perspektiven, in: M. Bachmann/J. Woyke (Hg.), Erstaunlich lebendig und bestürzend verständlich? Studien und Impulse zur Bibeldidaktik, Neukirchen-Vluyn 2009, 147-166.
  • Christliche Lebenspraxis im Angesicht der Bergpredigt, in: T. Naumann/A. Kurschus (Hg.), Wo ist denn nun euer Gott? Von Gottes Anwesenheit in einer unordentlichen Welt, Neukirchen-Vluyn 2010, 60-74.
  • Wunder geschehen, in: ru intern. Informationen für evangelische Religionslehrerinnen und -lehrer in Westfalen und Lippe 39 (2010), 6-8.
  • Jesus and Magic: The Question of the Miracles, in: T. Holmén/S.E. Porter (ed.), Handbook for the Study of the Historical Jesus Vol. IV: Individual Studies, Leiden/Boston 2011, 3057-3085.
  • Jesus, Buddha und wir, in: Publik-Forum Heft 9 (2011), 36-40 (gemeinsam mit W. Jäger).
  • Die Goldene Regel (Mt 7,12/Lk 6,31) - Triviale Maxime der Selbstbezogenheit oder Grundprinzip ethischen Handelns? in: H.U. Weidemann (Hg.), Er stieg auf den Berg ... und lehrte sie (Mt 5,1f.). Exegetische und rezeptionsgeschichtliche Studien zur Bergpredigt, SBS 226, Stuttgart 2012, 97-113.
  • Wundergeschichten, in: M. Zimmermann/R. Zimmermann (Hg.), Handbuch Bibeldidaktik, UTB 3996, Tübingen 2013, 202-210.
  • Vom körperlichen Bundeszeichen zum geistigen Gehorsamsgebot. Beschneidung und Beschneidungsverzicht im frühen Christentum, in: ru intern. Informationen für evangelische Religionslehrerinnen und -lehrer in Westfalen und Lippe 42 (2013), 2-3.
  • Die Berufung und Bekehrung zum Heidenmissionar, in: F.W. Horn (Hg.), Paulus Handbuch, Tübingen 2013, 80-90.
  • Krankheitsbilder und soziale Folgen: Blindheit, Lähmung, Aussatz, Taubheit oder Taubstummheit, in: R. Zimmermann u.a. (Hg.), Kompendium der frühchristlichen Wundererzählungen Band 1: Die Wunder Jesu, Gütersloh 2013, 87-93.
  • Die Wunder Jesu im Licht von Magie und Schamanismus, in: ebda., 124-139.
  • Brot und Fisch bis zum Abwinken (Die Speisung der 5000) - Mk 6,30-44 (ActJoh 93), in: ebda., 294-303.
  • Das Glamourpaar und der Apostel. Paulus vor Agrippa II. und Berenike (Apg 25,13-26,32), in: R. Hoppe/M. Reichardt  (Hg.), Lukas - Paulus - Pastoralbriefe (FS A. Weiser), SBS 230, Stuttgart 2014, 145-160.
  • Von der Rehabilitierung mythischen Denkens und der Wiederentdeckung Jesu als Wundertäter. Meilensteine der Wunderdebatte von der Aufklärung bis zur Gegenwart, in: B. Kollmann/R. Zimmermann (Hg.), Hermeneutik der frühchristlichen Wundererzählungen, WUNT 339, Tübingen 2014, 3-25.
  • Den menschlichen Körper verstehen. Die Heilkunst der Griechen, in: Welt und Umwelt der Bibel 20 (2015), 34-43.
  • Petrus und Paulus - zwei Apostel im Vergleich, in: H. Omerzu/E.R. Schmidt (Hg.), Paulus und Petrus. Geschichte - Theologie - Rezeption, Leipzig 2016, 19-42.
  • Hinführung zu den Wundern der Apostelgeschichte, in: R. Zimmermann u.a. (Hg.), Kompendium der frühchristlichen Wundererzählungen Band 2: Die Wunder der Apostel, Gütersloh 2017,115-133.
  • Stütze der Gemeinde erwacht zu neuem Leben (Die Auferweckung der Tabita) - Apg 9,36-43, in: ebda., 197-203.
  • Einfach nur göttlich (Die Heilung des Gelähmten in Lystra), in: ebda., 228-234.
  • Hinführung zu den Wundererzählungen in Leben und Wunder der heiligen Thekla, in: ebda., 509-523.
  • Hinführung zu den Wundererzählungen der Barnabasakten, in: ebda., 969-974.
  • Exorzismen, in: J. Schröter/C. Jacobi (Hg.), Jesus Handbuch, Tübingen 2017, 310-318 (= Exorcism, in: J. Schröter/C. Jacobi [ed.], The Jesus Handbook, Grand Rapids 2022, 307-314).
  • Totenerweckungen und Naturwunder, in: in: J. Schröter/C. Jacobi (Hg.), Jesus Handbuch, Tübingen 2017, 318-327 (= Resuscitations of the Dead and Nature Miracles, in: J. Schröter/C. Jacobi, The Jesus Handbook [ed.], Grand Rapids 2022, 315-323).
  • Schwierige Texte für den Religionsunterricht? Zur Didaktik der Heilungswunder, in: Theo-Web. Zeitschrift für Religionspädagogik 17 (2018), 101–119.
  • Warum wollte Jesus nach Jerusalem? in: Zeitschrift für Neues Testament 23 (2020), 37-52.
  • Vom Reichtum der Heiligen Schrift - Multiperspektivisches Bibelverstehen als Chance: Das Gleichnis vom verlorenen Sohn, in: W. Krieger/A. Findl-Ludescher (Hg.), Bibel - hören lesen leben, Linz 2020, 57-74.
  • (gemeinsam mit Hans-Ulrich Weidemann) Nach den Quellen des Christentums fragen: Die Bibel und ihre Auslegung, in: B. Schröder/J. Woppowa (Hg.), Handbuch Theologie für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht (UTB 5750), Tübingen 2021, 61-94.
  • Formen dämonischer Besessenheit und Strategien ihrer Bekämpfung in neutestamentlichen Exorzismusberichten, in: U. Link-Wieczorek/W. Weiß/C. Wetz (Hg.), Anthropologische Dimensionen des Dämonenglaubens (BÖR 138), Leipzig 2024, 42-61.
  • Didache (Lehre der 12 Apostel). Der Barnabasbrief, in: J. Wehnert (Hg.), Bibliothek antiker jüdischer und christlicher Literatur. Texte aus der Entstehungszeit der Bibel Bd. 2, Paderborn/Leiden 2024, 1229−1286.
  • Jesus der Wunderheiler, in: H. Haslinger (Hg.), Jesus Christus - Gott und Mensch. Christologie für heute, Freiburg 2025, 124-144.

  • Art. "Lohmeyer, Ernst", "Spitta, Friedrich", "Windisch, Hans", in: J.H. Hayes (ed.), Dictionary of Biblical Interpretation Vol. II, Nashville: Abingdon Press 1999, 86-87. 499-500.648-649.
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Forschung

Forschungsschwerpunkte

  • Wunder in Antike und Christentum
  • Neutestamentliche Zeitgeschichte
  • Geschichte des Urchristentums
  • Bergpredigt
  • Alexander Monachus

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