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Literaturwissenschaft

Seminar für Anglistik

Die Englische Literaturwissenschaft stellt den zeitgeschichtlichen Kontext und die ästhetische Prägung literarischer Texte ins Zentrum ihres Erkenntnisinteresses. Gegenstand von Forschung und Lehre sind englischsprachige literarische Texte aus Großbritannien und Irland sowie den ehemaligen britischen Kolonien, beispielsweise Ghana, Nigeria, Kanada oder Australien. 

Die Lehre erstreckt sich von den Anfängen englischsprachiger Literatur, den angelsächsischen Heldenepen des 8. Jahrhunderts, bis zur ihren gegenwärtigen Ausprägungen, etwa in der spoken word-Lyrik. Auch wenn literarische Texte im Fokus stehen, richtet sich der Blick auch auf verwandte Medien wie Druckgrafiken oder herbals und Kontexte wie Landschaftsgärten. Eng verbunden mit den Forschungsfragen der Literaturwissenschaft sind die Untersuchung von Lesepraktiken sowie Überlegungen zu Gattungskonventionen und Epochengrenzen.

John Miltons handgeschriebene Notizen für Adam Unparadized.

Aktuelles aus der Professur

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Anglistiktag 2026 in München

Panel / Workshop: Wolfgang Funk (Mainz), Irmtraud Huber (Konstanz), Natalie Roxburgh (Hamburg), Felix Sprang (Siegen)

Haus am Berg

Summer School

Im Kontext der Lehrveranstaltung The English Landscape Garden – Poetic Reflections

4 Menschen vor einem Foto
Internationales

Partnerschaft mit der University of Ghana

mit Prof. Gladys N. Ansah, Linguistin, und Kobina Duncan, Doktorand, Department of English der University of Ghana

Beschreibung

Reading in the 18th Century: A Student Conference

Im Kontext der Lehrveranstaltung The Rise of The Novel: Virtue Meets Meritocracy

Forschungsprofil

In der Forschung beschäftigt sich die Professur, ausgehend von drei wesentlichen Schwerpunkten, mit frühneuzeitlicher bis gegenwärtiger englischsprachiger Literatur. Im Zentrum stehen dabei die Wissenskulturen der Frühen Neuzeit und die Shakespeare-Forschung, die sich über ein weites Spektrum von Themen erstreckt und sich mit besonderem Interesse ökologischen Fragestellungen zur Darstellung von Pflanzen und Pflanzenwissen in Shakespeares Dramen und lyrischen Texten widmet. Zusätzlich nimmt ein Promotionsprojekt mit John Taylor, dem "water-poet", einen marginalisierten Autor des frühen 17. Jahrhunderts in den Blick.

Ein zweiter Fokus der Professur liegt auf der Erforschung von Ästhetik und symbolischer Form in der Lyrik. Hier werden praxeologisch-theoretische Ansätze des close reading ergänzt durch empirische Methoden der Digital Humanities, insbesondere Eye-Tracking-Verfahren. 

Zudem untersucht die Professur im interdisziplinären Feld der Pflanzen-Humanwissenschaften literarische und kulturelle Formen der Repräsentation des Verhältnisses von Menschen und Pflanzen in erster Linie aus historischer Perspektive.

 

Forschungsschwerpunkte

  • Englische Literatur und Wissenskulturen der Frühen Neuzeit
  • Shakespeare-Studien
  • Ecopoetics und Englischer Barock - John Taylor
  • Ästhetik und symbolische Form - Eye Tracking
  • Pflanzen-Humanwissenschaften

 

Das Team

Mann im Anzug

Univ.-Prof. Dr. Felix Sprang

Professor
Nadine Schmidt (Anglistik)

Nadine Schmidt

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Weitere Teammitglieder

Studentische Hilfskraft: 
Canel Hakkibilen

 

Ehemalige Teammitglieder: 

Katrin Becker M.A. (wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Dr. Natalie Roxburgh (wissenschaftliche Mitarbeiterin)