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Deutsch als Zweitsprache im Lehramt an Grundschulen

Sprache fördern. 
Vielfalt stärken. 
Bildung ermöglichen.

Teilstudiengang im Lehramtsstudium

Kinderhände verschiedener Hautfarben im Kreis
Grundschulkinder in einer Klasse

Themen

ML_MAINT
Sprachliche Grundqualifizierung von neu zugewanderten Kindern (Erstförderung)
ML_MAINT
Förderung bildungssprachlicher Kompetenzen (Anschlussförderung)
ML_MAINT
Nutzung mehrsprachiger Kompetenzen als Ressource im Unterricht
ML_MAINT
Integration von Literatur im Kontext von Flucht und (Post-)Migration in inklusiv gestaltete Lehr-Lern-Settings
ML_MAINT
Interdisziplinäre Themen zu Migration, Multikulturalität, Interreligiosität, Traumatisierung/ Fluchterfahrung
Studierende schreiben eine Klausur

Rahmenbedingungen

ML_MAINT
Studierbar als Teilstudiengang im Grundschullehramtsstudium
ML_MAINT
Studienbeginn zum Wintersemester
ML_MAINT
Regelstudienzeit entsprechend Lehramtsstudium
ML_MAINT
Zulassungsvoraussetzungen entsprechend Lehramtsstudium

Was ist das Besondere?

Der Teilstudiengang „Deutsch als Zweitsprache“ bereitet Dich als zukünftige Grundschullehrkraft gezielt auf eine zentrale Aufgabe des schulischen Alltags vor: die Förderung der sprachlichen Bildung neu zugewanderter Kinder. Er reagiert damit auf die zunehmende Heterogenität sprachlicher Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in Deutschland und schließt eine zentrale Lücke in der Lehrkräftebildung. Das Studienangebot verbindet Deutschdidaktik mit Perspektiven der Bildungswissenschaften, Psychologie, Politikwissenschaft, Soziologie sowie der Theologien und schafft so ein in Nordrhein-Westfalen bislang einzigartiges interdisziplinäres Qualifikationsprofil.

Womit beschäftige ich mich im Studium?

Im Teilstudiengang „Deutsch als Zweitsprache“ lernst Du, wie Du neu zugewanderte Kinder im Grundschulalter sprachlich gezielt unterstützen und ihnen faire Bildungschancen eröffnen kannst. Du beschäftigst Dich mit dem Aufbau grundlegender Deutschkenntnisse (Erstförderung) ebenso wie mit der Förderung schulisch relevanter bildungssprachlicher Kompetenzen (Anschlussförderung). Auch die Mehrsprachigkeit der Kinder steht dabei im Mittelpunkt – als Ressource, die Du im Unterricht bewusst nutzen und fördern kannst.

Darüber hinaus setzt Du Dich mit Literatur im Kontext von Flucht und (Post-)Migration auseinander und lernst, diese in inklusiv gestalteten Lehr-Lern-Settings einzusetzen. Ergänzt wird das Studium durch interdisziplinäre Inhalte zu Migration, kultureller Vielfalt, Interreligiosität sowie zu Fluchterfahrungen und Traumatisierungen und ihren Auswirkungen auf Lernen und Schule.

Du erwirbst zudem praxisnahe Kompetenzen zur Entwicklung sprachbildender Unterrichtskonzepte und Curricula, zur Beratung in Fragen der Sprachbildung und Mehrsprachigkeit sowie zur aktiven Mitgestaltung sprachsensibler Schulentwicklung. Das praxisnahe, reflexionsorientierte Studium verbindet fachliche Grundlagen mit schulischen Handlungssituationen und bereitet Dich gezielt auf den Einsatz im Regelunterricht und in DaZ-Angeboten vor.

Welchen Umfang hat der Teilstudiengang?

Der Studiengang umfasst im Bachelor fünf Pflichtmodule sowie drei optionale Vertiefungsmodule. Drei der Module stellen deutschdidaktische Module (Sprach- und Literaturdidaktik) mit einem Fokus auf Neuzuwanderung dar. Zwei der Module sind interdisziplinär angelegt mit unterschiedlichen Wahlpflichtmodulelementen, die den Fokus auf kulturelle und sprachliche Vielfalt legen. 

Der Master umfasst drei Pflichtmodule, vertieft die im Bachelor gelegten Grundlagen und ist eng mit dem Praxissemester verknüpft. Im Bereich der Deutschdidaktik wird der Fokus auf die Förderung bildungssprachlicher Kompetenzen gelegt. Im interdisziplinären Bereich geht es vor allem um diversitätssensible, u.a. antisemitismuskritische, Bildung. 

Fachstudienberatung

Lena Decker

Dr. phil. Lena Decker

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in