Exkursionen
Romanisches Seminar
Vom 4. bis 9. März 2024 begab sich eine Studierendengruppe auf eine spannende Exkursion nach Marseille. Von der gemeinsamen Zugreise über historische Entdeckungen am Vieux-Port, Museumsbesuche, kulinarische Einblicke und beeindruckende Ausblicke von Notre-Dame de la Garde bis hin zu einer Bootstour zu den Calanques – die Tage waren geprägt von Kultur, Geschichte, Natur und gelebter französischer Alltagskultur.
Des del 20 fins al 30 de maig de 2023, nou estudiants de la Universitat de Siegen de diferents facultats van tenir la possibilitat de descobrir alguns dels meravellosos pobles i ciutats de dues de les quatre províncies de Catalunya (Barcelona i Girona) amb el curs de català i la professora Eva Balada Rosa.
Vam començar a Barcelona, la capital de Catalunya, on ja vam fer moltes activitats: vam visitar la Torre de les Aigües del Besòs i el barri del Poblenou, representants de la Barcelona industrial, i el Palau de la Música Catalana, on vam poder conèixer més d'aquesta bonica ciutat i la seva arquitectura modernista.
La visita de Sant Cugat del Vallès va ser acompanyada per dues fantàstiques visites guiades fetes per dos nois amb síndrome d’Asperger. Allà vam aprendre molt de la història del monestir de Sant Cugat, per exemple de la seva construcció a base d’una fortalesa romana del segle IV, i del Celler modernista.
Després, vam sortir de la província de Barcelona per anar cap al nord, a descobrir la de Girona. A
Figueres, lloc del naixement del famós artista Salvador Dalí, vam visitar aquesta bonica ciutat que, a més de la seva riquesa artística, va jugar també un gran paper en la història espanyola, com per exemple durant la Guerra Civil, aspecte que vam poder apreciar al Castell de Sant Ferran, que és considerat com la fortalesa més gran d’Europa amb una capacitat de 6000 persones i 500 cavalls.
Al poble de Sant Pere de Rodes vam descobrir un altre monestir impressionant. En una visita guiada vam aprendre molts aspectes diferents sobre la seva construcció i extensió, la vida dels monjos i els seus costums. Fins i tot, vam tenir la possibilitat de reviure els cants dels monjos participant en una classe on vam cantar amb el guia, que va crear una atmosfera màgica. Vam acabar el dia amb una llarga caminada cap al pintoresc poble del Port de la Selva.
A Empuriabrava vam gaudir d’una altra visita guiada, aquesta teatralitzada, per les ruïnes gregues. Ja al segle XI aC es va construir la polis Empòrion com a lloc per a fer comerç. Era un dels nuclis comercials més importants de tota Europa. Més tard, els romans el van usar també. Va ser impressionant veure les petjades de la història i imaginar la vida de les persones d’aquelles èpoques llunyanes.
La pròxima parada del nostre viatge va ser Roses, una vila al costat del mar. Des d’aquí vam anar al preciós poble de Cadaqués. Amb els seus carrers i cases de colors blau i blanc ens va agradar moltíssim. També té una església molt bonica amb un retaule daurat de 23 metres i en els seus carrers s’amaguen vuit escultures d'artistes que van viure o passar algun temps a Cadaqués. Aquí també vam poder contemplar algunes còpies de les obres que Dalí va pintar i que ja havíem vist en original al museu de Figueres. Vam caminar fins a Portlligat, on es troba la casa de Dalí. Per a contemplar la natura de la zona, vam anar caminant pel Parc Natural del Cap de Creus, des d’on vam poder gaudir d’unes vistes espectaculars de les cales d’aigües cristal·lines de la Costa Brava.
L'última parada va ser la preciosa ciutat de Girona. Aquesta ciutat és plena d'història. Vam començar el nostre recorregut pels ponts vells del riu Onyar, des d’on es té una vista espectacular dels edificis de colors diferents. Vam passejar per la ciutat vella i entre mots altres monuments vam visitar la famosa Catedral de Santa Maria, la Basílica de Sant Fèlix, la muralla romana, el barri jueu i el “cul de la lleona”. Aquesta és una figura d’una lleona i la llegenda diu que quan li fas un petó al cul, tornaràs a Girona. Clar, que ho vam fer tots!!!
Lamentablement, l'excursió va acabar a Girona, però ens queden moments meravellosos i records inoblidables. No només hem après moltes coses interessants de la cultura i història, sinó també hem pogut practicar i millorar els nostres coneixements de la llengua catalana.
Moltíssimes gràcies a la nostra professora Eva Balada Rosa que ha fet possible aquesta aventura.
Deutsche Übersetzung
Los ging es in Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens, mit vielen Aktivitäten: wir besichtigten den Torre de les Aigües del Besòs und das Viertel Poblenou, die für das industrielle Barcelona stehen, sowie den Palau de la Música Catalana, wo wir mehr über diese schöne Stadt und ihre modernistische Architektur erfahren konnten.
Der Besuch in Sant Cugat del Vallès wurde von zwei fantastischen Führungen, die von zwei Jungen mit Asperger-Syndrom durchgeführt wurden. Dort lernten wir viel über die Geschichte des Klosters von Sant Cugat, zum Beispiel seine Errichtung auf der Grundlage einer römischen Festung aus dem 4. Jahrhundert und der im Stil des Modernisme errichteten Weinkellerei.
Danach verließen wir die Provinz Barcelona in Richtung Norden um die Provinz Girona zu erkunden. Mit Figueres, dem Geburtsort des berühmten Künstlers Salvador Dalí, besichtigten wir eine schöne Stadt, die, nebenm ihrem künstlerischen Reichtum, auch eine große Rolle in der spanischen Geschichte spielte, wie zum Beispiel während des Bürgerkrieges, was wir an der Burg von Sant Ferran sehen konnten, in der rund 6000 Menschen und 500 Pferde Platz finden können iund die als eine der größten Festungen in Europa gilt.
Im Dorf Dant Pere de Rodes erkundeten wir ein weiteres eindrucksvolles Kloster. Bei einer Führung lernten wir verschiedene Aspekte über den Bau und Ausbau, über des Leben der Mönchen und ihre Gebräuche. Die Teilnahme an einem Kurs, bei dem wir mit dem Führer sangen, brachte uns sogar die Möglichkeit, die Gesänge der Mönche mitzuerleben, was eine magische Atmosphäre erschuf. Wir beendeten den Tag mit einem langen Spaziergang in das malerische Städtchen Port de la Selva.
In Empuriabrava genossen wir eine weitere, diesmal dramatisierte Führung durch die griechischen Ruinen. Bereits im elften Jahrhundert vor Christus wurde die Polis Empòrion als Handelsposten errichtet. Sie war einer der wichtigsten Knotenpunkte des Handels in ganz Europa. Auch die Römer nutzten sie später. Es war beeindruckend, die Spuren der Geschichte zu sehen und sich das Leben der Menschen aus dieser längst vergangenen Zeit vorzustellen.
Der nächste Halt unserer Reise war dann Roses, eine Stadt am Meer. Von da aus fuhren wir ins wunderschöne Cadaqués, das uns mit seinen blau-weißen Straßen sehr gut gefallen hat. Dort befindet sich auch eine schöne Kirche mit einem 23 Meter hohen goldenen Altarbild. Zudem befinden sich acht Skulpturen von Künstlern, die einen Teil ihres Lebens in Cadaqués verbracht haben, versteckt in den Straßen. Auch konnten wir hier einige Kopien der Werke sehen, die von Dali gemalt wurden, und die wir bereits als Original im Museum von Figueres gesehen hatten. Zu Fuß gingen wir nach Portlligat, so sich das Haus von Dalí befindet. Damit wir die Natur der Gegend richtig betrachten konnten, spazierten wir durch den Naturpark Cap de Creus, von wo aus wir spektakuläre Ausblicke auf die kristallklaren Wasserbuchten der Costa Brava genießen konnten.
Die letzte Station war die wunderschöne Stadt Girona. Diese Stadt ist voll von Geschichte. Wir begannen unsere Tour an den alten Brücken des Flusses Onyar, von wo aus man einen spektakulären Blick auf die bunten Gebäude hatte. Wir gingen durch die Altstadt und besichtigten unter anderem die berühmte Kathedrale Santa Maria, die Basilika Sant Fèlix, die römische Mauer, das Judenviertel und den »Cul de la lleona«. Dabei handelt es sich um die Figur einer Löwin und der Legende nach kehrt man nach Girona zurück, wenn man ihren Hintern küsst. Klar, das haben wir natürlich alle gemacht!
Leider endete unsere Reise dann auch schon in Girona, aber wir haben wunderschöne Momente erlebt und unvergessliche Erinnerungen gewonnen. Nicht nur haben wir viel Interessantes über die Kultur und Geschichte gelernt, sondern konnten auch unsere Kenntnisse der katalanischen Sprache üben und verbessern.
Vielen Dank an unsere Dozentin Eva Balada Rosa, die dieses Abenteuer ermöglicht hat.
Am Donnerstagmorgen (20.04.2023) war es endlich so weit, wir, Studentinnen des zweiten Bachelorsemesters des Studiengangs „Europäische Wirtschaftskommunikation“, sind zusammen mit Frau Gemmeke nach Orléans gefahren, um uns die Stadt und die Universität anzuschauen, wo wir ab dem kommenden September für zwei Semester studieren werden.
Nach einem gemütlichen Abend am Tag der Ankunft ging es am Freitag in die Universität, wo wir von Marion Vilgard vom International Office sehr freundlich in Empfang genommen worden sind. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde durften wir in den Deutschunterricht mitgehen, wo wir die Dozentin und die französischen Studierenden unseres Jahrgangs kennengelernt haben. Anschließend gab es ein Willkommensbuffet, bei dem wir auch die EWK-Studierende des zweiten Jahrgangs getroffen haben, sowie andere Dozierende, mit denen wir uns über das Universitäts- und Alltagsleben austauschen konnten. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hat, bekamen wir zusammen mit Frau Vilgard und einigen Studierenden eine Campusführung, bei der wir einen guten Überblick bekommen haben, wo wir unsere Kurse haben werden und welche Aktivitäten die Universität in Orléans anbietet. Auch die Wohnheime durften wir uns anschauen, die sich praktischerweise direkt auf dem Campus befinden. Am Samstag haben wir eine Stadtführung gemacht, bei der wir einige wichtige Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Kathedrale besichtigen konnten. Glücklicherweise hatten wir viel Glück mit dem Wetter und die Stadt war bereits für die „fêtes de Jeanne d’Arc“ geschmückt, sodass wir eine schöne Rundtour machen konnten. Bevor es am Sonntag wieder zurück nach Siegen ging, wurden wir am Samstagmittag von französischer Seite zum Essen zusammen mit Frau Vilgard und Herrn Perreau eingeladen. Dort konnten wir die Studentinnen des ersten Jahrgangs, die mit uns zusammen in Orléans und Siegen studieren werden, besser kennenlernen.
Es war ein sehr schönes Wochenende, bei denen wir viele Eindrücke gewinnen konnten und wir können es jetzt kaum abwarten, nach Frankreich zu fahren. Wir bedanken uns herzlich für die Organisation sowohl auf der französischen als auch auf der deutschen Seite und für die finanzielle Unterstützung der Deutsch-Französischen Hochschule!
À bientôt, Orléans!