Tim-Spier Studienpreis der Sozialwissenschaften
Seit 2007 vergibt das Seminar für Sozialwissenschaften der Philosophischen Fakultät, also die Fächer Politikwissenschaft und Soziologie, - den Studienpreis der Sozialwissenschaften für herausragende Bachelor-, Master- und Staatsarbeiten. Die Verleihung des Preises findet jährlich auf dem Frühlings-/Sommerfest der Sozialwissenschaften statt, in dessen Mittelpunkt der Austausch zwischen Studenten/innen und Dozenten/innen im feierlichen und geselligen Rahmen steht.
Im Jahr 2018 wurde der Studienpreis zum Gedenken an den Ende 2017 verstorbenen Kollegen Tim Spier in Tim-Spier Studienpreis umbenannt. Das Seminar für Sozialwissenschaft ehrt damit das herausragende Engagement von Tim Spier im Bereich der Lehre.
Tim Spiers Familie hat den Preis durch eine großzügige Spende unterstützt.
Ausschreibung des Tim-Spier Studienpreises 2026
Auch im Jahr 2026 werden die beste Bachelor- und Masterarbeit am Seminar für Sozialwissenschaften gesucht.
Die Fächer Soziologie und Politikwissenschaft prämieren herausragende Abschlussarbeiten, die zwischen dem Sommersemester 2024 und im Wintersemester 2024/25 entstanden sind, mit dem Tim-Spier-Studienpreis. Ausgezeichnet werden Hochschulabsolvent*innen, die seit dem Stichtag der letzten Preisverleihung (31.03.2024) eine sozialwissenschaftliche Bachelor- oder Masterarbeit eingereicht haben. Der Preis ist mit 750€ für eine Bachelor- mit 1000€ für eine Masterarbeit dotiert. Bei mehreren preiswürdigen Arbeiten wird das Preisgeld geteilt. Zur Begutachtung sind ein Exemplar der Arbeit als PDF, die Gutachten dazu sowie eine Kurzbiographie der Autorin/des Autors einzureichen. Auch Selbstnominierungen sind möglich.
Preisträger*innen
Hier finden Sie eine Auflistung aller bisherigen Preisträger*innen des Tim-Spier Studienpreises seit 2018.
M.A. Yannik Büdenbender: Darstellung politischer Partizipation in Gymnasial-, Real- und Hauptschulschulbüchern NRWs
B.A. Nicole Landefeld: "Also eigentlich hab ich mir ja bewiesen, dass ich das Zeug zum Studieren hab!" Erleben und Umgangsweisen Studierender aus nicht-akademischen Elternhäusern mit den pandemiebedingt veränderten Studienbedingungen. Eine fallrekonstruktive Studie aus ungleichheitstheoretischer Perspektive Pierre Bourdieus anhand von biographisch-narrativen Interviews.
M.A. Anastasiia Tropnikova: Digital Authoritarianism in Russia: Analysing the Impact of Internet State Regulation on Political Participation
B.A. Janine Wetzel: Prostitution als subversive-emanzipatorische Machtstrategie
B.A. Lisa Marie Heß: Soziale Arbeit mit Fremden – Konstruktionen von Fremdheit in Narrativen Sozialarbeitender in der Geflüchtetenarbeit.
M.A. Michelle Buller: Das alltägliche Arrangement von Homeoffice, Kinderbetreuungund Paarbeziehung. Eine qualitative Analyse von Paarinterviews während der COVID-19-Pandemie
B.A. Celia Hsü: Die Berichterstattung über das Flüchtlingslager Moria in Die Tageszeitung und Die Welt. Eine vergleichende Frameanalyse