Circular E-Cars
Ein neues Graduiertenkolleg beschäftigt sich mit dem Recycling von E-Autos. Die Universität Siegen ist mit fünf Lehrstühlen beteiligt – mit dabei sind außerdem Wissenschaftler*innen aus Aachen, Münster und Wuppertal. Das Graduiertenkolleg „Circular E-Cars“ wird mit 8,4 Mio. Euro gefördert.
Projektbeschreibung
Das Graduiertenkolleg "Circular E-Cars" erforscht seit 2024 nachhaltige Kreislaufkonzepte für Elektrofahrzeuge im Rheinischen Revier. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), verbindet das Kolleg wissenschaftliche Expertise von fünf Lehrstühlen der Universität Siegen mit zehn Einrichtungen der RWTH Aachen sowie Partnern aus FH Münster, Forschungsinstituten und der Industrie.
Übergreifendes Ziel:
Das Rheinische Revier zu einem europaweit führenden Standort für Forschung, Entwicklung und Innovation zur Etablierung metallfokussierter Kreisläufe von Elektroautos zu entwickeln.
Alles auf einen Blick
Forschungsmethoden & Vorgehen
Systematische Anwendung der R9-Strategien über den gesamten Lebenszyklus hinweg
Das Projekt wendet die neun Strategien der Kreislaufwirtschaft (Neu denken, Reduzieren, Wiederverwenden, Reparieren, Aufarbeiten, Wiederaufbereiten, Umnutzung, Recyceln, Rückgewinnung) systematisch auf alle Elemente innovativer, kreislauforientierter Wertschöpfungsketten für Elektrofahrzeuge an. Dies geschieht im Rahmen von Lösungspartnerschaften mit Unternehmen und verschiedenen Akteuren der Branche, um den Wert von Produkten und Materialien zu erhalten.
Kombination von Reverse- und Forward-Engineering-Analysen
Die Forschung verbindet Reverse Engineering (Analyse bestehender Material- und Produktflüsse, Demontage und Aufbereitung) mit Forward Engineering (Entwicklung neuer Kreislaufprozesse und -produkte). Sie untersucht technische Prozessketten im Bereich der Elektrofahrzeugtechnik, identifiziert bestehende und zukünftige Hindernisse sowie Erfolgsfaktoren und entwickelt und validiert partizipative Innovationsmodelle für KMU.
Einbindung in ein interdisziplinäres Innovationsökosystem mit starken regionalen Verbindungen
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse werden in das übergeordnete Ökosystem integriert, das aus dem Center for Circular Economy (CCE), der Transformationsplattform REVIERa, dem Netzwerk Mine ReWIR und der Initiative HumTec besteht. Dies ermöglicht eine direkte Verbindung zwischen Forschung, industrieller Praxis und regionalen Akteuren, einschließlich der Ausbildung von Fachkräften und der Ermittlung zukunftsorientierter Kompetenzen für den Strukturwandel im rheinischen Bergbaugebiet.
Fördermittelgeber und Kooperationspartner
Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.
Partner
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RWTH Aachen mit IAT, CON, HumTec, AMT, Pt, IME, ANTS, CCE, IEHK, DAP
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FH Münster mit LFM, IWARU
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Universität Siegen mit IPEM, LMN, HQE, LPE, LMW
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Wuppertal Institut
Nicht geförderte Investitions- und Know-how-Partner:
- Achenbach-Buschhütten GmbH & Co. KG
- Aconity GmbH
- Aluminium Norf GmbH
- Aurubis AG, C.D. Wälzholz GmbH & Co. KG
- Carl Krafft & Söhne GmbH & Co. KG
- Circular Valley, Ecka Granules Germany GmbH
- EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH
- Ford Motor Company
- Humboldtn
- IBF der RWTH Aachen
- IHK Aachen
- Innovation GmbH
- Jöst GmbH & Co. KG
- Linetechnology GmbH
- LMI – Laser Melting Innovations
- Macrix Software GmbH
- MPI für Eisenforschung
- Speira GmbH
- Stadt Aachen
- Steinert GmbH