GAiST
Selbstbestimmt leben im Alter durch Smart-Home-Technologie – Die zunehmende Alterung der Bevölkerung stellt Gesellschaft und Gesundheitswesen vor neue Herausforderungen. Ältere Menschen möchten möglichst lange selbstbestimmt in ihren eigenen Wohnungen leben, während gleichzeitig Sicherheit und Unterstützung gewährleistet werden müssen. Das GAIST-Projekt entwickelt ein intelligentes Smart-Home-System, das Alltagssituationen, Gesundheitszustände und Präferenzen von Bewohner:innen erfasst und adaptive Unterstützung bietet. Durch die Kombination von Sensorik, KI-gestützter Datenanalyse und personalisierten Handlungsempfehlungen können Risiken frühzeitig erkannt, Routineaufgaben erleichtert und individuelle Assistenzleistungen bereitgestellt werden. Die Nutzung einer semantischen Systemarchitektur ermöglicht eine flexible Integration verschiedener Geräte und Anwendungen, verbessert die Lebensqualität und unterstützt ein sicheres, autonomes Leben im Alter.
Projektbeschreibung
Die zunehmende Alterung der Bevölkerung stellt das Gesundheitswesen und die gesellschaftliche Infrastruktur vor neue Herausforderungen. Ältere Menschen möchten möglichst lange selbstbestimmt in ihren eigenen Wohnungen leben, gleichzeitig müssen Sicherheit, medizinische Versorgung und Alltagsunterstützung gewährleistet werden. Standardisierte Assistenzlösungen stoßen hierbei an ihre Grenzen, da individuelle Bedürfnisse, Wohnumgebungen und Gesundheitszustände stark variieren.
Das GAIST-Projekt begegnet dieser Herausforderung durch ein Smart-Home-System, das personalisierte Unterstützung im Alltag ermöglicht. Sensorik, KI-gestützte Datenanalyse und adaptive Assistenzmodule erfassen die individuellen Routinen und Präferenzen der Bewohner:innen. Auf Basis dieser Daten werden maßgeschneiderte Empfehlungen und Handlungshilfen bereitgestellt, die Risiken frühzeitig erkennen, Routineaufgaben erleichtern und ein sicheres, autonomes Leben fördern. Die Nutzung einer semantischen Systemarchitektur erlaubt die flexible Integration verschiedener Geräte und Dienste, wodurch ein kohärentes, adaptives Assistenzsystem entsteht.
Schwerpunkte des Projekts
- Personalisierte Assistenz: Bereitstellung individueller Unterstützung im Alltag basierend auf Gesundheitszustand, Präferenzen und Routinen der Nutzer:innen.
- Adaptive Smart-Home-Technologie: Dynamische Anpassung der Assistenzmodule an wechselnde Bedürfnisse und Wohnsituationen.
- Semantische Systemarchitektur: Nutzung strukturierter, maschinenlesbarer Repräsentationen zur Integration verschiedener Sensoren, Geräte und Anwendungen für ein kohärentes, sicheres Lebensumfeld.
Alles auf einen Blick
Forschungsmethoden & Vorgehen
Ziele
Die zunehmende Digitalisierung von Studium, Lehre und Verwaltung stellt die Universität vor wachsende Anforderungen an ein sicheres und effizientes Management digitaler Identitäten und Zugriffsrechte. Gleichzeitig führen heterogene Systeme, historisch gewachsene Strukturen und manuelle Prozesse zu Intransparenz, erhöhtem Verwaltungsaufwand und potenziellen Sicherheitsrisiken.
Das Projekt USIAM zielt daher auf die Entwicklung und Einführung eines ganzheitlichen, zukunftsfähigen Identity- und Access-Managements. Im Fokus steht die Schaffung klar definierter Personengruppen, transparenter Berechtigungsstrukturen sowie automatisierter Prozesse entlang des gesamten Lebenszyklus von Nutzerinnen und Nutzern. Ziel ist es, sowohl die IT-Sicherheit und Compliance zu stärken als auch die Nutzerfreundlichkeit und Effizienz administrativer Abläufe nachhaltig zu verbessern.
Vorgehen
Zur Erreichung dieser Ziele wird ein integrativer Ansatz verfolgt, der organisatorische, technische und prozessuale Aspekte miteinander verzahnt. Bestehende Systeme und Datenquellen (z. B. SAP, Unisono, Verzeichnisdienste) werden analysiert, harmonisiert und in eine zentrale IAM-Architektur überführt.
Gemeinsam mit den beteiligten Organisationseinheiten werden Personengruppen, Rollenmodelle und Berechtigungsstrukturen definiert und in standardisierte Prozesse für Onboarding, Änderungen und Offboarding überführt. Parallel dazu erfolgt die Umsetzung technischer Komponenten sowie die Einführung von Self-Service-Funktionen, um Nutzenden eine eigenständige Verwaltung ihrer Konten und Dienste zu ermöglichen.
Die Umsetzung erfolgt schrittweise über Pilotierungen und iterative Weiterentwicklungen, um Anforderungen frühzeitig zu validieren und die Akzeptanz innerhalb der Universität sicherzustellen.
Ergebnisse
Das Projekt schafft die Grundlage für ein nachhaltiges, zentrales Identitäts- und Berechtigungsmanagement an der Universität Siegen. Durch die Einführung klar strukturierter Personengruppen, automatisierter Prozesse und integrierter Systeme werden Transparenz, Effizienz und Sicherheit signifikant erhöht.
Ein wesentliches Ergebnis ist die Etablierung eines standardisierten, nachvollziehbaren Zugriffsmodells, das sowohl den Anforderungen der IT-Sicherheit als auch den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer gerecht wird. Gleichzeitig werden administrative Aufwände reduziert und neue digitale Services ermöglicht.
Langfristig trägt USIAM dazu bei, die Universität als moderne, digital aufgestellte Organisation weiterzuentwickeln und eine flexible Grundlage für zukünftige Anforderungen im Bereich IT-Services und Governance zu schaffen.
Prävention und therapeutische Unterstützung
Die gewonnenen Erkenntnisse dienen dazu, rechtzeitig medizinische Maßnahmen einzuleiten, sei es in der Prävention, der laufenden Therapie oder der Nachbehandlung. Ziel ist eine ganzheitliche Überwachung, die sowohl die Sicherheit erhöht als auch eine maßgeschneiderte Unterstützung im Alltag ermöglicht.