Projekte mit Praxispartnern
Projekte mit Praxispartnern bieten Forschenden viele Vorteile: Sie machen Forschungsfragen stärker anwendungsbezogen, ermöglichen die Validierung von Methoden und Ergebnissen an realen Daten bzw. echten Abläufen und beschleunigen die Umsetzung in die Praxis (z. B. durch Pilotierungen, Machbarkeitsstudien oder Feldtests).
Außerdem entstehen oft schnellere Zugänge zu Netzwerken, Datenquellen und Zielgruppen, was die wissenschaftliche Qualität und Relevanz erhöht.
Das Thema Sponsoring ist ebenfalls als eine Art Auftragsforschungsprojekt zu sehen.
Sie können dabei geförderte Projekte oder Auftragsprojekte realisieren.
Geförderte Projekte (z. B. durch öffentliche Fördermittel wie EFRE oder BMFTR):
Ziel ist häufig die Erhöhung von Wissen/Evidenz und die Entwicklung neuer Lösungen. Förderlogik und Meilensteine sind in der Regel stärker vorgegeben. Es müssen wissenschaftliche Verwertung und/oder Transfer nachgewiesen werden.
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Fördermöglichkeiten (Förderdatenbank und Förderberatung des Bundes)
Auftragsforschungsprojekte:
Hier beauftragt ein Unternehmen/eine Institution die Hochschule für eine konkret definierte Leistung (z. B. Studie, Softwaremodul, Messkampagne). Hierzu zählen auch Dienstleistungen von Laboren und Gutachten. Der Fokus liegt stärker auf kundenspezifischen Ergebnissen; die Finanzierung erfolgt primär über den Auftrag, nicht über Förderlogiken. Oft unterliegen Projekte der Geheimhaltung und immer der Trennungsrechnung.
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