Symposium „Transformative Ökonomik“ – Perspektiven für eine zukunftsorientierte Wirtschaftswissenschaft
Forschungsprojekt
Fast zwei Jahrzehnte nach der globalen Finanzkrise steht die Bewegung der Pluralen Ökonomik an einem Scheideweg. Da die reine Kritik am ökonomischen Mainstream in gesellschaftlichen Debatten in den Hintergrund getreten ist, wird plurale Ökonomik dringender denn je benötigt, um Antworten auf Krisen wie den Klimawandel, soziale Ungleichheit und die Digitalisierung zu geben. Das dreitägige Symposium im Xplanatorium Schloss Herrenhausen in Hannover widmet sich der zentralen Frage, ob wir eine Transformative Ökonomik benötigen, wie diese gestaltet sein sollte und in welchem Verhältnis sie zur Pluralen Ökonomik steht. Organisiert durch die Fachgruppe Plurale Ökonomik der Universität Siegen und gefördert von der VolkswagenStiftung, bietet die Veranstaltung einen strukturierten Raum für die Zukunft von Lehre und Forschung. In fünf aufeinander aufbauenden Diskussionsrunden erörtern die Teilnehmenden, welche inhaltlichen Schwerpunkte und Theorieschulen konstitutiv für eine transformative Wissenschaft sind, wie die Zusammenarbeit mit anderen Sozial- und Geisteswissenschaften gelingen kann und wie das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Integrität und gesellschaftlichem Engagement zu bewerten ist. Zudem thematisiert das Symposium Kontroversen rund um Postwachstumsansätze und dient abschließend dazu, gemeinsame Publikationen und langfristige Netzwerkaktivitäten zu initiieren.Netzwerkaktivitäten zu initiieren, um die Zusammenarbeit innerhalb der pluralen Wirtschaftswissenschaft nachhaltig zu festigen.
Alles auf einen Blick