Finanzierung für internationale Promovierende
Sie suchen eine Finanzierungsmöglichkeit für Ihre Promotion? Hier finden Sie Informationen zu Stipendien, Arbeitsverträgen, Eigenfinanzierung und Lebenshaltungskosten.
Planen Sie frühzeitig die Finanzierung Ihrer Promotion!
Obwohl Universitäten in Deutschland keine Studiengebühren erheben, müssen Sie dennoch in der Lage sein, Ihren Lebensunterhalt während der 3–5 Jahre Ihres Promotionsstudiums zu finanzieren (z.B. Miete, Krankenversicherung, Lebensmittel, Transport).
Eine Möglichkeit, Ihre Promotion zu finanzieren, ist über ein Stipendium. Diese sind zwar meist auf einen recht kurzen Zeitraum begrenzt, decken aber in der Regel einen guten Teil des Promotionsstudiums ab. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten:
» Fördermöglichkeiten an der Universität Siegen finden Sie auf der Webseite der House of Young Talents Young Academy.
» Auch der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) bietet eine Reihe von Stipendienprogrammen an.
» Das Portal EURAXESS Deutschland bietet Informationen für international agierende Forschende und ist Teil eines EU-weiten Netzwerks. Es umfasst eine Förderdatenbank, die über Förderprogramme informiert und ein Jobportal. Außerdem gibt es viele Informationen zum Leben und Arbeiten in Deutschland.
» Die Webseite von Research in Germany bietet auch eine Übersicht über verschiedene Stipendiendatenbanken und Fördermöglichkeiten.
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, weshalb Sie auch viele weitere Fördermöglichkeiten online finden werden.
Es ist durchaus üblich, dass eine Promotion über einen Arbeitsvertrag in der neuen Abteilung finanziert wird. Dieser kann zwischen ca. 20 und 40 Stunden pro Woche betragen und ist in der Regel auf wenige Jahre begrenzt. Bitte sehen Sie im Stellenportal der Universität nach, ob es freie Stellen gibt.
Ein Job an der Universität ist natürlich ideal, aber Sie können Ihren Aufenthalt auch durch einen anderen Job finanzieren. Bitte beachten Sie aber, dass die Anzahl der Arbeitsstunden und die Art der Tätigkeit Auswirkungen auf Ihre Aufenthaltserlaubnis haben. Bei vielen Jobs in der Region benötigen Sie außerdem gute Deutschkenntnisse.