Migrationsregime und „Gastarbeit“ in der Bundesrepublik. Regulierungen, Akteure und Eigensinn
Die Ringvorlesung wird sich mit der Arbeitsmigration nach Deutschland befassen.
Durch die Verbindung historischer und sozialwissenschaftlicher Forschungsansätze möchten wir dazu einladen, Migration nicht nur als Objekt politischer Regulierung, sondern als vielschichtigen sozialen Prozess zu begreifen, der die Geschichte und Gegenwart Deutschlands nachhaltig prägt.
Vortragen werden national und international mit der Thematik befasste Kolleginnen und Kollegen.
Vorträge
20.10.: Noyan Dinçkal/Yasemin Niephaus (Siegen): Einführung –
Migrationsregime und „Gastarbeit“
27.10.: Christoph Rass (Osnabrück): Vom „Gastarbeiter" zum „guest worker". Herkunft, Karrieren und globale Gegenwart einer Figur der Migration
03.11.: Vera Tönsfeldt (Köln): Migration im Gedächtnis. Wer sammelt, wer
erzählt, wer bleibt sichtbar?
10.11.: Jennifer Miller (Edwardsville): Her Fight is Your Fight: Labor Struggles and ‘Guest Worker’ Solidarity in 1970s West-Germany (Online)
24.11.: Yesim Erim (Erlangen-Nürnberg): Psychische Belastungen von Arbeitsmigranten und Antworten des Gesundheitssystems im Wandel gesellschaftlicher Veränderung (Online)
01.12.: Oliver Razum (Bielefeld): Individuelle Lebensläufe und institutionelle Versäumnisse: Determinanten der Gesundheit von Migrant*innen
08.12.: Jessica Kuhlmann (Siegen): Migration und politische Teilhabe: Die
Rolle lokaler Integrationsräte
15.12.: Elisabeth Kimmerle (Potsdam): Politische Aushandlungen des Privaten.
Transnationale Perspektiven auf Migration, Geschlecht und soziale Bewegungen (1961-1989)
12.01.: Lale Yıldırım (Kiel): Identität und Geschichte in der Migrationsgesellschaft
19.01.: Bettina Wagener (Siegen): Zwischen Idealisierung und Ablehnung.
Schwangerschaft bei Arbeitsmigrant*innen, 1960-1990
26.01.: Maria Alexopoulou (Berlin): "Gastarbeit" und Rassismus. Ignoranzgeschichte revisited
02.02.: Noyan Dinçkal/Yasemin Niephaus (Siegen): Abschluss