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Vortrag

Scham in Annie Ernaux' autosoziobiographischen Erzählungen

Distanzierung, (Selbst-)Objektivierung und 'Unbeschämbarkeit'

Sarah Carlotta Hechler widmet sich in ihrem Vortrag ausgewählten Erzählungen von Annie Ernaux, um am Wechsel der Perspektive zwischen erzähltem und erzählendem Ich Ernaux’ distanzierte Vermittlung der Scham zu veranschaulichen, die eine 'unbeschämbare' Dimension hat. Während in La honte (1997) der titelgebende Affekt als Indikator sozialer Ungleichheit fungiert, wird er in L’Événement (2000) und Mémoire de fille (2016) auch im Zusammenhang geschlechtlicher Herrschaftsverhältnisse betrachtet.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Alles auf einen Blick

  • Veranstaltungstermin
    09.07.2026, 14:00 - 16:00 Uhr
  • Veranstaltungsort

    Campus Adolf-Reichwein-Straße (AR)
    Adolf-Reichwein-Straße
    57076 Siegen

    HB 101/102

  • Veranstaltungsformat
    Öffentlicher Vortrag

Weitere Informationen

  • Icon Mikrofon

    Referent
    Sarah Carlotta Hechler hat in Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft zu Annie Ernaux' autosoziobiographischen Schreibformen an der Freien Universität Berlin promoviert und ist am Centre Marc Bloch in Berlin assoziiert

  • Icon Nutzer

    Der Vortrag findet statt im Rahmen des Seminars von Dr. Cora Rok: „Scham und Ich-Erzählung: von Rousseau bis Ernaux“ cora.rok@uni-siegen.de

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Anfahrt

Campus Adolf-Reichwein-Straße (AR)
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