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Lehre der Professur für Versorgungsforschung

 

Unsere Lehrveranstaltungen decken zentrale Themen der Gesundheitsökonomie, des Managements im Gesundheitswesen – mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit – sowie betriebswirtschaftliche Grundlagen für die Gesundheitswissenschaften ab.

Veranstaltungsübersicht

Wir verstehen Lehre als aktiven Prozess des Lernens und Verstehens. Ziel ist es, Studierende zu befähigen, selbstständig, kritisch und kreativ zu denken. Durch innovative, studierendenzentrierte Formate wie Problem-Based, Case-Based und Research-Based Learning fördern wir nachhaltiges Lernen und Problemlösungskompetenz.

 

Nummer
(unisono-Link)
Veranstaltungstitel
(Moodle-Link)
BA/MA Angebot
4DBHSBA09V1 Gesundheitsökonomie

Bachelor

SoSe

4DBHSBA04V1 Wissenschaftlich ethisches Arbeiten

Bachelor

SoSe

3DPHBA91V Gesundheitspolitik international

Bachelor

SoSe

4DBHSBA16V2 Einsamkeit und soziale Isolation

Bachelor

SoSe

Grundlagen der BWL für die Gesundheitswissenschaft

Bachelor

SoSe

4DPHBA15V1

Management im Gesundheitswesen

Bachelor

WiSe

1DPHMA10S1

Gesundheitsökonomische Evaluation

Master

SoSe

5DPHMA02V1

Vertiefung Gesundheitsökonomie

Master

WiSe

1DPHMA17S

Verhaltensbasierte und experimentelle Gesundheitsökonomie

Master

WiSe

Abschlussarbeiten

Wir bieten engagierten Studierenden die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit (Bachelor oder Master) an unserer Professur zu schreiben

Dabei unterstützen wir Sie mit individueller Betreuung, praxisnahen Themenstellungen und wissenschaftlicher Expertise. 

Bei Interesse an einem der untenstehenden Themen wenden Sie sich bitte per E-Mail an Dr. Philipp Linden. Bitte bewerben Sie sich frühestens vier Wochen vor geplanter Anmeldung der Arbeit für ein Thema. Fügen Sie Ihrer E-Mail bitte Ihre aktuelle Leistungsübersicht, das anvisierte Startdatum und ein Exposé bei. Sie werden dann an eine:n Betreuer:in verwiesen. Das Einreichen eines eigenen Themenvorschlags mit oder ohne Praxiskooperation ist ebenfalls möglich. Weitere Informationen zum Vergabe-, Anmelde-, und Betreuungsprozess finden Sie im Leitfaden zur Anfertigung wissenschaftlicher Seminar- und Abschlussarbeiten (PDF).

 

Bachelor-/Masterarbeiten:

Hintergrund: Der Gesundheitszustand beschreibt die individuelle physische und psychische Gesundheit einer Person. Aus der Literatur ist bekannt, dass unter anderem sozioökonomische und demographische Faktoren wie Bildung, Einkommen und Migrationshintergrund einen Einfluss auf den individuellen Gesundheitszustand haben. Dieser Effekt entsteht unter anderem durch Unterschiede im zur Verfügung stehenden Gesundheitswissen sowie durch Unterschiede im Gesundheitsverhalten.

Zielsetzung: Das Ziel dieser Arbeit ist es, mit eigenständigen empirischen Analysen maßgebliche Einflussfaktoren auf den Gesundheitszustand in höheren Altersklassen zu untersuchen. Die Grundlage bilden Daten des SHARE (Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe) Panels, hier insbesondere des easySHARE Datensatzes. Hierbei könnte sowohl ein europäischer Vergleich, als auch eine vertiefende Analyse im deutschen Kontext erfolgen. Der Fokus der Arbeit liegt, nach einer theoretischen Fundierung des Modells, auf der quantitativen Umsetzung. Diese kann z.B. mit dem Programm Stata oder R durchgeführt werden.

Bitte erarbeiten Sie bereits im Exposé eine konkrete Fragestellung und passen Sie den Titel entsprechend an.

Einstiegsliteratur:

  1. Rapp, C., Huijts, T., Eikemo, T. A., & Stathopoulou, T. (2018). Social integration and self-reported health: Differences between immigrants and natives in Greece. European Journal of Public Health, 28, 48–53. https://doi.org/10.1093/eurpub/cky206
  2. Borrell, C., Muntaner, C., Benach, J., & Artazcoz, L. (2004). Social class and self-reported health status among men and women: what is the role of work organisation, household material standards and household labour?. Social science & medicine, 58(10), 1869-1887. https://doi.org/10.1016/S0277-9536(03)00408-8
  3. Kohler, U., Kreuter, F. (2016): Datenanalyse mit Stata. Allgemeine Konzepte der Datenanalyse und ihre praktische Anwendung. De Gruyter, Oldenburg.
  4. De Vries, A., Meys, J., Leidenfrost, R., Haselier, R. G., & Kunze, K. (2021). R für Dummies (3. Auflage.). Wiley, Wiley-VCH GmbH.

Software-Empfehlung:

Datensatz inkl. Dokumentation

Hintergrund: Die Verweildauer im Krankenhaus (Length of Stay, LOS) ist ein wichtiger Indikator für die Effizienz der stationären Versorgung. Eine zu kurze Aufenthaltsdauer kann das Risiko für Komplikationen und eine frühzeitige Wiederaufnahme erhöhen, während eine unnötig lange Verweildauer mit höheren Kosten und einer zusätzlichen Belastung für Patientinnen und Patienten einhergeht. Tatsächlich wird ein erheblicher Teil der Patient*innen innerhalb von 30 Tagen nach der Entlassung erneut stationär aufgenommen – viele dieser Rehospitalisierungen gelten als potenziell vermeidbar und verursachen hohe Kosten für das Gesundheitssystem. Um die Wiedereinweisungsrate zu senken, haben sich verschiedene Interventionen als hilfreich erwiesen, darunter eine strukturierte Entlassungsplanung, eine verbesserte Kommunikation zwischen stationärer und ambulanter Versorgung sowie eine engmaschige Nachsorge.

Zielsetzung: Ziel dieser systematischen Literaturrecherche ist es, einen wissenschaftlich fundierten Überblick über Interventionen zu geben, die darauf abzielen, die Verweildauer im Krankenhaus und/oder die Rehospitalisierungsrate zu beeinflussen. Der Schwerpunkt liegt auf empirischen Studien, die die Wirksamkeit entsprechender Maßnahmen untersuchen. Im Rahmen einer Bachelorarbeit soll entweder die Verweildauer oder die Rehospitalisierungsrate analysiert werden, während im Rahmen einer Masterarbeit beide Outcomes gemeinsam betrachtet werden können. Ein inhaltlicher Schwerpunkt auf spezifische Krankheitsbilder und/oder Patientengruppen ist dabei möglich und gegebenenfalls sinnvoll.

Einstiegsliteratur:

  1. Hansen, L. O., Young, R. S., Hinami, K., Leung, A., & Williams, M. V. (2011). Interventions to reduce 30-day rehospitalization: a systematic review. Annals of internal medicine, 155(8), 520-528.
  2. Mabire, C., Büla, C., Morin, D., & Goulet, C. (2015). Nursing discharge planning for older medical inpatients in Switzerland: A cross-sectional study. Geriatric Nursing, 36(6), 451-457.

Hintergrund: Einsamkeit beschreibt die subjektiv empfundene Diskrepanz zwischen den gewünschten und den tatsächlich vorhandenen sozialen Beziehungen. Sie ist mit einer Vielzahl negativer gesundheitlicher Folgen assoziiert, darunter ein erhöhtes Risiko für körperliche und psychische Erkrankungen sowie eine erhöhte Mortalität. Während sich die bisherige Forschung überwiegend auf individuelle Risikofaktoren der Einsamkeit konzentriert hat, rücken zunehmend auch gesellschaftliche sowie gemeinschaftliche Faktoren in den Fokus, die zur Entstehung von Einsamkeit beitragen können (Victor& Pikhartova, 2020). Empirische Studien weisen darauf hin, dass beispielsweise Nachbarschaftszusammenhalt sowie Merkmale des Wohnumfelds mit Einsamkeit assoziiert sind (Hajek et al., 2023). Ein systematischer Überblick über diese strukturellen Einflussfaktoren auf Einsamkeit steht bislang jedoch aus.

Zielsetzung: Ziel dieser systematischen Literaturübersicht ist es, den aktuellen Forschungsstand zu strukturellen Einflussfaktoren auf Einsamkeit systematisch zusammenzufassen und einzuordnen. Dabei kann ein inhaltlicher Schwerpunkt auf ausgewählte strukturelle Faktoren gelegt werden, z. B. auf Nachbarschaftszusammenhalt, wahrgenommene Sicherheit, Kriminalität im Wohnumfeld sowie Wohnbedingungen und Wohnformen.

Einstiegsliteratur: 

  1. Hajek, A., Kretzler, B., Walther, C., Aarabi, G., Zwar, L., & König, H. H. (2023). Neighbourhood cohesion, loneliness and perceived social isolation prior and during the COVID-19 pandemic: Longitudinal evidence from the German Ageing Survey. Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology.
  2. Victor, C. R., & Pikhartova, J. (2020). Lonely places or lonely people? Investigating the relationship between loneliness and place of residence. BMC Public Health.

Hintergrund: Einsamkeit beschreibt die subjektiv empfundene Diskrepanz zwischen den gewünschten und den tatsächlich vorhandenen sozialen Beziehungen. Die Entwicklung wirksamer Interventionen zur Reduktion von Einsamkeit ist von hoher Relevanz, da Einsamkeit mit erheblichen negativen Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit sowie einer erhöhten Mortalität assoziiert ist. Während bereits zahlreiche Studien die Wirksamkeit von Interventionen zur Reduktion von Einsamkeit untersucht haben, weisen aktuelle Übersichtsarbeiten darauf hin, dass insbesondere die Betrachtung von Interventionsmerkmalen, z. B. des Settings, der sozialen Interaktion oder der Dauer der Intervention, wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung zukünftiger Maßnahmen liefert (Morrish et al., 2023).

Zielsetzung: Ziel dieser systematischen Literaturübersicht ist es, unterschiedliche Merkmale von Interventionen zur Reduktion von Einsamkeit systematisch zusammenzustellen und zu untersuchen, welche Gestaltungsformen mit positiven Effekten auf Einsamkeit verbunden sind. Dabei kann der Fokus auf bestimmte Interventionsformen (z. B. digitale Interventionen) oder spezifische Bevölkerungsgruppen gelegt werden.

Einstiegsliteratur:

  1. Morrish, N., Choudhury, S., & Medina-Lara, A. (2023). What works in interventions targeting loneliness: A systematic review of intervention characteristics. BMC Public Health, 23, 2214. https://doi.org/10.1186/s12889-023-17097-2

Hintergrund: Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat ermöglichen eine permanente digitale Vernetzung sowie einen schnellen sozialen Austausch. Gleichzeitig wird zunehmend darüber diskutiert, welchen Einfluss soziale Medien auf das Empfinden von Einsamkeit haben. Einsamkeit beschreibt die subjektiv empfundene Diskrepanz zwischen den gewünschten und den tatsächlich vorhandenen sozialen Beziehungen. Sie ist mit zahlreichen negativen gesundheitlichen Folgen verbunden, darunter depressive Symptome, Angststörungen sowie eine verringerte Lebenszufriedenheit.

Légaré und Caron (2026) beschreiben in ihrer Übersichtsarbeit, dass einige Studien soziale Medien als Risikofaktor für Einsamkeit betrachten, während andere darauf hinweisen, dass Social Media auch soziale Verbundenheit fördern kann (Légaré und Caron, 2026). Vor diesem Hintergrund ist es von hoher Relevanz, die mit Einsamkeit assoziierten Faktoren der Social-Media-Nutzung zu identifizieren, um daraus potenzielle Präventions- und Interventionsmaßnahmen ableiten zu können.

Zielsetzung: Ziel dieser Studie ist es, den Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien und Einsamkeit zu untersuchen. Dabei soll im Rahmen einer Umfrage analysiert werden, ob bestimmte Merkmale der Social-Media-Nutzung, beispielsweise die tägliche Nutzungsdauer, die bevorzugten Plattformen oder die Art der Nutzung, mit dem Ausmaß empfundener Einsamkeit zusammenhängen. 

Einstiegsliteratur: 

  1. Légaré, A.-A., & Caron, M.-A. (2026). Social media and loneliness among young adults: A scoping review. Current Psychology, 45, 563. https://doi.org/10.1007/s12144-025-08854-0

Hintergrund: Mental Load — die unsichtbare kognitive Arbeit des Antizipierens, Planens und Koordinierens im Familien- und Haushaltskontext — wird in der wissenschaftlichen Literatur uneinheitlich operationalisiert. In den letzten Jahren sind mehrere Skalen vorgeschlagen worden, die sich in Itemzahl, Dimensionalität, Stichprobe und psychometrischer Güte deutlich unterscheiden.

Zielsetzung: Ziel dieser Arbeit ist es, die international vorliegenden Messinstrumente zu Mental Load anhand eines systematischen Literaturüberblicks zu identifizieren, ihre konzeptuelle Reichweite und psychometrischen Eigenschaften vergleichend darzustellen und Lücken für die deutschsprachige Forschungslandschaft herauszuarbeiten.

Einstiegsliteratur:

  1. Daminger, A. (2019). The Cognitive Dimension of Household Labor. American Sociological Review, 84(4), 609-633.
  2. Dean, L., Churchill, B., & Ruppanner, L. (2022). The mental load: building a deeper theoretical understanding of how cognitive and emotional labor overload women and mothers. Community, Work & Family, 25(1), 13–29. https://doi.org/10.1080/13668803.2021.2002813
  3. Wayne, J. H., Musisca, N., & Fleeson, W. (2004). Considering the role of personality in the work-family experience: Relationships of the big five to work-family conflict and facilitation. Journal of Vocational Behavior, 64(1), 108–130. https://doi.org/10.1016/S0001-8791(03)00035-6

Hintergrund: Mental Load wird überproportional von Frauen getragen und kann beeinflussen, ob und in welchem Umfang präventive Gesundheitsangebote wahrgenommen werden. Dabei muss die Verbindung nicht zwingend über manifeste gesundheitliche Belastungen verlaufen. Präventionsrelevant ist vielmehr auch, dass mentale Überlastung, Zeitknappheit und fehlende kognitive Kapazitäten dazu führen können, dass nicht akute, planbare Gesundheitsanliegen — etwa Vorsorgeuntersuchungen, Früherkennungstermine oder Kontrolluntersuchungen — aufgeschoben oder nicht wahrgenommen werden. Bislang fehlt eine systematische Aufarbeitung, wie dieser Zusammenhang in der internationalen Versorgungsforschung empirisch untersucht wird.

Zielsetzung: Ziel dieser systematischen Literaturrecherche ist es, einen wissenschaftlich fundierten Überblick darüber zu geben, in welcher Weise Mental Load mit der Inanspruchnahme präventiver Gesundheitsleistungen verknüpft wird. Im Fokus stehen insbesondere präventionsrelevante Outcomes wie Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen, nicht dringliche Arzttermine, regelmäßige Kontrolltermine sowie Aufschub oder Nichtinanspruchnahme präventiver Versorgung. Zudem sollen geschlechtsspezifische Befunde herausgearbeitet werden, insbesondere mit Blick auf Unterschiede zwischen Frauen und Männern in mentaler Belastung, Zeitressourcen und Präventionsverhalten.

Einstiegsliteratur:

  1. Dean, L., Churchill, B., & Ruppanner, L. (2022). The mental load: building a deeper theoretical understanding of how cognitive and emotional labor overload women and mothers. Community, Work & Family, 25(1), 13–29. https://doi.org/10.1080/13668803.2021.2002813
  2. Ciciolla L, Luthar SS. Invisible Household Labor and Ramifications for Adjustment: Mothers as Captains of Households. Sex Roles. 2019 Oct;81(7-8):467-486. doi: 10.1007/s11199-018-1001-x
  3. Robert Koch-Institut (2020). Gesundheitliche Lage der Frauen in Deutschland. https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-und-Gesellschaft/Gesundheitsberichterstattung/Berichte/Frauenbericht/Gesundheitliche_Lage_der_Frauen_2020.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Hintergrund: Elterlicher Mental Load beschreibt die kognitive und organisatorische Verantwortung für das Planen, Erinnern und Koordinieren familienbezogener Aufgaben. Diese Belastung wird häufig überproportional von Müttern getragen und kann sich auf die Gestaltung des Familienalltags, elterliche Aufmerksamkeit, Medienregeln und die Begleitung kindlicher Mediennutzung auswirken. Vor diesem Hintergrund ist denkbar, dass hoher elterlicher Mental Load indirekt mit erhöhtem Medienkonsum, problematischer Mediennutzung oder medienbezogenen Konflikten bei Kindern und Jugendlichen zusammenhängt. Medien können im Familienalltag beispielsweise als Entlastungsstrategie genutzt werden, wenn zeitliche oder kognitive Ressourcen der Eltern begrenzt sind. Gleichzeitig kann hoher Mental Load die konsequente Umsetzung von Medienregeln, gemeinsame Aushandlungsprozesse oder die aktive Begleitung digitaler Mediennutzung erschweren.

Zielsetzung: Ziel dieser Arbeit ist es, anhand einer strukturierten Literaturanalyse zu untersuchen, welche Outcomes bei Kindern und Jugendlichen in der Mental-Load-Literatur thematisiert werden und welche Mechanismen postuliert werden.

Einstiegsliteratur:

  1.  Ciciolla L, Luthar SS. Invisible Household Labor and Ramifications for Adjustment: Mothers as Captains of Households. Sex Roles. 2019 Oct;81(7-8):467-486. doi: 10.1007/s11199-018-1001-x
  2. Hagqvist, E., Gådin, K. G., Nordenmark, M. (2017). Society, Health & Vulnerability, 8(1), 1359530.
  3. Robert Koch-Institut (2018). KiGGS Welle 2 — Ergebnisse zur Kinder- und Jugendgesundheit. https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Journal-of-Health-Monitoring/GBEDownloadsJ/JoHM_03_2018_KiGGS-Welle2_Gesundheitliche_Lage.html