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Studiengänge und ihre Fächerkombinationen

Der Studiengang Lehramt an Grundschulen besteht aus einem 6-semestrigen Bachelor- und einem 4-semestrigen Master-Studiengang.

Das Studium für das Lehramt an Grundschulen besteht aus folgenden Elementen:

  • Bildungswissenschaften
  • Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DSSZ)
  • Lernbereich I: Sprachliche Grundbildung
  • Lernbereich II: Mathematische Grundbildung
  • Lernbereich III oder Unterrichtsfach
  • Vertieftes Studium eines der Lernbereiche oder des Unterrichtsfaches
  • Eignungs- und Orientierungspraktikum im Bachelorstudium
  • Berufsfeldpraktikum im Bachelorstudium
  • Praxissemester im Masterstudium
  • Bachelorarbeit
  • Masterarbeit

 

Hinweis:

An der Universität Siegen besteht die Möglichkeit, zwei vollwertige (d.h. doppelt qualifizierende) Masterabschlüsse zu erwerben:

  • Lehramt an Grundschulen und
  • Lehramt für sonderpädagogische Förderung

Aufbauend auf einem 10-semestrigen Studiengang Lehramt an Grundschulen mit integrierter Förderpädagogik (6 Semester Bachelor und 4 Semester Master), in denen bereits anteilig Veranstaltungen mit inhaltlichem Bezug zu den Förderschwerpunkten "Emotionale und Soziale Entwicklung" und "Lernen" studiert werden, ermöglicht der daran anschließende 2-semestrige Master „Lehramt für sonderpädagogische Förderung“ den zusätzlichen Erwerb der Lehrbefähigung für Sonderpädagogik mit den Förderschwerpunkten „Lernen“ und „Emotionale und Soziale Entwicklung“. Ein wichtiges Ziel dieses Studienganges ist die intensive Vorbereitung von angehenden Lehrkräften auf den Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten und Lernbeeinträchtigungen in inklusiven Lerngruppen und an Förderschulen.

 

Fächerkombinationen GS

An der Universität Siegen besteht die Möglichkeit, zwei vollwertige (d.h. doppelt qualifizierende) Masterabschlüsse zu erwerben:

  • Lehramt an Grundschulen und
  • Lehramt für sonderpädagogische Förderung

Aufbauend auf einem 10-semestrigen Studiengang „Lehramt an Grundschulen mit integrierter Förderpädagogik“ (6 Semester Bachelor und 4 Semester Master), in denen bereits anteilig Veranstaltungen mit inhaltlichem Bezug zu den Förderschwerpunkten "Emotionale und Soziale Entwicklung" und "Lernen" studiert werden, ermöglicht der daran anschließende 2-semestrige Master „Lehramt für sonderpädagogische Förderung“ den zusätzlichen Erwerb der Lehrbefähigung für Sonderpädagogik mit den Förderschwerpunkten „Lernen“ und „Emotionale und Soziale Entwicklung“. Ein wichtiges Ziel dieses Studienganges ist die intensive Vorbereitung von angehenden Lehrkräften auf den Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten und Lernbeeinträchtigungen in inklusiven Lerngruppen und an Förderschulen.

Die curriculare Besonderheit dieses Studienganges besteht dabei in der Verschränkung bisher getrennter – allgemein-/schulpädagogischer und sonderpädagogischer – Perspektiven auf Inklusion und eröffnet attraktive Möglichkeiten auf dem Lehrerarbeitsmarkt.

1. Schritt: Bachelor und Master für das Lehramt an Grundschulen mit integrierter Förderpädagogik

Das Studium für das Lehramt an Grundschulen mit IFP besteht aus folgenden Elementen (Unterschiede im Vergleich zum Lehramtsstudium für Grundschulen ohne integrierte Förderpädagogik beziehen sich auf das Fach Bildungswissenschaften, das Praxissemester und die Masterarbeit):

  • Bildungswissenschaften mit integrierter Förderpädagogik
  • Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DSSZ)
  • Lernbereich I: Sprachliche Grundbildung
  • Lernbereich II: Mathematische Grundbildung
  • Lernbereich III oder Unterrichtsfach
  • Vertieftes Studium der Bildungswissenschaften mit integrierter Förderpädagogik
  • Eignungs- und Orientierungspraktikum im Bachelorstudium
  • Berufsfeldpraktikum im Bachelorstudium
  • Praxissemester im Masterstudium
  • Bachelorarbeit
  • Masterarbeit

2. Schritt (Optional): Master für das Lehramt für sonderpädagogischen Förderbedarf (mit den Förderschwerpunkten „Lernen“ und “Emotionale und soziale Entwicklung“)

Der 2-semestrige Master baut auf Studieninhalte mit förderpädagogischer Profilierung aus dem vorangegangenen Ba- und Ma-Studium auf, so dass für das Lehramt für sonderpädagogischen Förderbedarf noch weitere Studien- und Prüfungsleistungen in den beiden Förderschwerpunkten zu erbringen sind.

  • Förderschwerpunkt „Lernen“
  • Förderschwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung“ (beide Förderschwerpunkte in gleichem Umfang)

Wie geht es nach dem Studium der Bildungswissenschaften mit integrierter Förderpädagogik weiter?

Nach dem Studium der Bildungswissenschaften mit integrierter Förderpädagogik bis zum ersten Master und dem Ablegen der dazugehörigen Prüfungen (in der Regel nach 10 Semestern), erhalten Sie die Lehrbefähigung für das Grundschul- oder das Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschullehramt mit einem förderpädagogischen Profil. Nach einem optional daran anschließenden Referendariat an einem Zentrum mit Lehramt an Grund- oder Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (G/HRSGe) können Sie sich auf ausgeschriebene Stellen für Grundschul- oder Sekundarstufenlehrkräfte bewerben. Diese förderpädagogische Profilierung macht Sie für den Arbeitsmarkt attraktiv, da es in Zukunft immer mehr inklusive Schulen geben wird.

Mit dem darauf aufbauenden zweisemestrigen Studium des „Zweiten Masterstudiengangs Lehramt für sonderpädagogische Förderung mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie Emotionale und soziale Entwicklung“ erhalten Sie zusätzlich das Lehramt für sonderpädagogische Förderung mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie Emotionale und soziale Entwicklung. Danach haben Sie die Wahl, in welchem Bereich Sie Ihren Vorbereitungsdienst absolvieren: Sie können sich für den Vorbereitungsdienst an einem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) für sonderpädagogische Förderung oder an einem ZfsL für das Lehramt an Grundschulen bzw. für das Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen bewerben.

Unabhängig von der Wahl des Vorbereitungsdienstes können Sie sich nach dem Abschluss der Ausbildung auf Stellen an Grundschulen bzw. Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen sowie auf Stellen für Sonderpädagogen/Sonderpädagoginnen bewerben. (Hinweis für Stellen für Sonderpädagogen/Sonderpädagoginnen: Diese Stellen können an inklusiven Schulen und an Förderschulen im Primar- und Sekundarstufenbereich ausgeschrieben werden. Mit der Doppelqualifikation können Sie also an Grund- und Sekundarstufenschulen (unabhängig davon, ob Sie das Grund- oder Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschullehramt studiert haben), an Allgemeinen Schulen oder Förderschulen als Sonderpädagoge / Sonderpädagogin arbeiten.)

Fächerkombinationen GSIFP

Der Studiengang Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen besteht aus einem 6-semestrigen Bachelor- und einem 4-semestrigen Master-Studiengang.

Das Studium für das Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen besteht aus folgenden Elementen:

  • Bildungswissenschaften
  • Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DSSZ)
  • Unterrichtsfach 1
  • Unterrichtsfach 2 (beide Unterrichtsfächer in gleichem Umfang)
  • Eignungs- und Orientierungspraktikum im Bachelorstudium
  • Berufsfeldpraktikum im Bachelorstudium
  • Praxissemester im Masterstudium
  • Bachelorarbeit
  • Masterarbeit

 

Hinweis:

An der Universität Siegen besteht die Möglichkeit, zwei vollwertige (d.h. doppelt qualifizierende) Masterabschlüsse zu erwerben:

  • Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen sowie
  • Lehramt für sonderpädagogische Förderung

Aufbauend auf einem 10-semestrigen Studiengang Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen mit integrierter Förderpädagogik (6 Semester Bachelor und 4 Semester Master), in denen bereits anteilig Veranstaltungen mit inhaltlichem Bezug zu den Förderschwerpunkten "Emotionale und Soziale Entwicklung" und "Lernen" studiert werden, ermöglicht der daran anschließende 2-semestrige Master „Lehramt für sonderpädagogische Förderung“ den zusätzlichen Erwerb der Lehrbefähigung für Sonderpädagogik mit den Förderschwerpunkten „Lernen“ und „Emotionale und Soziale Entwicklung“. Ein wichtiges Ziel dieses Studienganges ist die intensive Vorbereitung von angehenden Lehrkräften auf den Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten und Lernbeeinträchtigungen in inklusiven Lerngruppen und an Förderschulen.

 

Fächerkombinationen HRSGE

Der Studiengang Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen mit integrierter Förderpädagogik besteht aus einem 6-semestrigen Bachelor- und einem 4-semestrigen Master-Studiengang.

An der Universität Siegen besteht die Möglichkeit, zwei vollwertige (d.h. doppelt qualifizierende) Masterabschlüsse zu erwerben:

  • Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen sowie
  • Lehramt für sonderpädagogische Förderung

Aufbauend auf einem 10-semestrigen Studiengang „Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen mit in­tegrierter Förderpädagogik“ (6 Semester Bachelor und 4 Semester Master), in denen bereits anteilig Veranstaltungen mit inhaltlichem Bezug zu den Förderschwerpunkten "Emotionale und Soziale Entwicklung" und "Lernen" studiert werden, ermöglicht der daran anschließende 2-semestrige Master „Lehramt für sonderpädagogische Förderung“ den zusätzlichen Erwerb der Lehrbefähigung für Sonderpädagogik mit den Förderschwerpunkten „Lernen“ und „Emotionale und Soziale Entwicklung“. Ein wichtiges Ziel dieses doppelt qualifizierenden Studienganges ist die intensive Vorbereitung von angehenden Lehrkräften auf den Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten und Lernbeeinträchtigungen in inklusiven Lerngruppen und an Förderschulen.

Die curriculare Besonderheit dieses Studienganges besteht dabei in der Verschränkung bisher getrennter – allgemein-/schulpädagogischer und sonderpädagogischer – Perspektiven auf Inklusion und eröffnet attraktive Möglichkeiten auf dem Lehrerarbeitsmarkt.

 

1. Schritt: Bachelor- und Master für das Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen mit integrierter Förderpädagogik

Das Studium für das Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen mit IFP besteht aus folgenden Elementen (Unterschiede im Vergleich zum Lehramtsstudium für Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen ohne integrierte Förderpädagogik beziehen sich auf das Fach Bildungswissenschaften, das Praxissemester und die Masterarbeit):

  • Bildungswissenschaften mit integrierter Förderpädagogik
  • Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DSSZ)
  • Unterrichtsfach 1
  • Unterrichtsfach 2 (beide Unterrichtsfächer in gleichem Umfang)
  • Eignungs- und Orientierungspraktikum im Bachelorstudium
  • Berufsfeldpraktikum im Bachelorstudium
  • Praxissemester im Masterstudium
  • Bachelorarbeit
  • Masterarbeit

2. Schritt (Optional): Master für das Lehramt für sonderpädagogischen Förderbedarf (mit den Förderschwerpunkten „Lernen“ und “Emotionale und soziale Entwicklung“)

Der 2-semestrige Master baut auf Studieninhalte mit förderpädagogischer Profilierung aus dem vorangegangenen Ba- und Ma-Studium auf, so dass für das Lehramt für sonderpädagogischen Förderbedarf noch weitere Studien- und Prüfungsleistungen in den beiden Förderschwerpunkten zu erbringen sind.

  • Förderschwerpunkt „Lernen“
  • Förderschwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung“ (beide Förderschwerpunkte in gleichem Umfang)

Wie geht es nach dem Studium der Bildungswissenschaften mit integrierter Förderpädagogik weiter?

Nach dem Studium der Bildungswissenschaften mit integrierter Förderpädagogik bis zum ersten Master und dem Ablegen der dazugehörigen Prüfungen (in der Regel nach 10 Semestern), erhalten Sie die Lehrbefähigung für das Grundschul- oder das Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschullehramt mit einem förderpädagogischen Profil. Nach einem optional daran anschließenden Referendariat an einem Zentrum mit Lehramt an Grund- oder Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (G/HRSGe) können Sie sich auf ausgeschriebene Stellen für Grundschul- oder Sekundarstufenlehrkräfte bewerben. Diese förderpädagogische Profilierung macht Sie für den Arbeitsmarkt attraktiv, da es in Zukunft immer mehr inklusive Schulen geben wird.

Mit dem darauf aufbauenden zweisemestrigen Studium des „Zweiten Masterstudiengangs Lehramt für sonderpädagogische Förderung mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie Emotionale und soziale Entwicklung“ erhalten Sie zusätzlich das Lehramt für sonderpädagogische Förderung mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie Emotionale und soziale Entwicklung. Danach haben Sie die Wahl, in welchem Bereich Sie Ihren Vorbereitungsdienst absolvieren: Sie können sich für den Vorbereitungsdienst an einem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) für sonderpädagogische Förderung oder an einem ZfsL für das Lehramt an Grundschulen bzw. für das Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen bewerben.

Unabhängig von der Wahl des Vorbereitungsdienstes können Sie sich nach dem Abschluss der Ausbildung auf Stellen an Grundschulen bzw. Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen sowie auf Stellen für Sonderpädagogen/Sonderpädagoginnen bewerben. (Hinweis für Stellen für Sonderpädagogen/Sonderpädagoginnen: Diese Stellen können an inklusiven Schulen und an Förderschulen im Primar- und Sekundarstufenbereich ausgeschrieben werden. Mit der Doppelqualifikation können Sie also an Grund- und Sekundarstufenschulen (unabhängig davon, ob Sie das Grund- oder Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschullehramt studiert haben), an Allgemeinen Schulen oder Förderschulen als Sonderpädagoge / Sonderpädagogin arbeiten.)

 

Fächerkombinationen HRSGEIFP

Der Studiengang Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen besteht aus einem 6-semestrigen Bachelor- und einem 4-semestrigen Master-Studiengang.

Das Studium für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen besteht aus folgenden Elementen:

  • Bildungswissenschaften
  • Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DSSZ)
  • Unterrichtsfach 1
  • Unterrichtsfach 2 (beide Unterrichtsfächer in gleichem Umfang)
  • Eignungs- und Orientierungspraktikum im Bachelorstudium
  • Berufsfeldpraktikum im Bachelorstudium
  • Praxissemester im Masterstudium
  • Bachelorarbeit
  • Masterarbeit

     

    Fächerkombinationen GYMGE

Hinweis: Fachpraktische Tätigkeit

Die fachpraktische Tätigkeit von 12 Monaten Dauer ist Voraussetzung für den Antrag auf Einstellung in den Vorbereitungsdienst. Der überwiegende Anteil muss bis zum Abschluss des Masterstudiums nachgewiesen werden. Ein Teil davon kann im Rahmen des Berufsfeldpraktikums erfolgen. Zudem können berufliche Tätigkeiten unter bestimmten Bedingungen sowohl als fachpraktische Tätigkeit als auch im Rahmen des Berufsfeldpraktikums anerkannt werden. Genaueres regeln die Richtlinien für die fachpraktische Tätigkeit in den Studiengängen Lehramt an Berufskollegs.

Für das Lehramt an BKs kann zwischen unterschiedlichen Modellen gewählt werden.

 

Modell A: Berufliche Fachrichtung (BF) oder Unterrichtsfach (UF) in Verbindung mit einer anderen beruflichen Fachrichtung oder einem anderen Unterrichtsfach

Der Studiengang Lehramt an Berufskollegs besteht aus einem 6-semestrigen Bachelor- und einem 4-semestrigen Master-Studiengang. Das Studium für das Lehramt an Berufskolleg (Modell A) besteht aus folgenden Elementen:

  • Bildungswissenschaften
  • Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DSSZ)
  • Fach 1 oder berufliche Fachrichtung 1
  • Fach 2 oder berufliche Fachrichtung 2 (beide Fächer und/oder berufliche Fachrichtungen in gleichem Umfang)
  • Eignungs- und Orientierungspraktikum im Bachelorstudium
  • Berufsfeldpraktikum im Bachelorstudium
  • Praxissemester im Masterstudium
  • Bachelorarbeit
  • Masterarbeit

 

Fächerkombinationen BKA

 

Modell B: Große und kleine berufliche Fachrichtung

Der Studiengang Lehramt an Berufskollegs besteht aus einem 6-semestrigen Bachelor- und einem 4-semestrigen Master-Studiengang. Das Studium für das Lehramt an Berufskolleg (Modell B) besteht aus folgenden Elementen:

  • Bildungswissenschaften
  • Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DSSZ)
  • Große berufliche Fachrichtung
  • Kleine berufliche Fachrichtung
  • Eignungs- und Orientierungspraktikum im Bachelorstudium
  • Berufsfeldpraktikum im Bachelorstudium
  • Praxissemester im Masterstudium
  • Bachelorarbeit
  • Masterarbeit

 

Fächerkombinationen BKB

 

Modell C: Masterstudium für Ba-Absolventen Maschinen-Bau & E-Technik

Auf Basis des Erlasses des Ministeriums Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen „Einstellung von Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen an Berufskollegs“ vom 23.12.2016 bietet die Universität Siegen zusätzlich zu den bestehenden grundständigen Modellen der Lehramtsausbildung für Berufskollegs (Modell A und B) mit den Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbautechnik ein neues Studienmodell (Modell C) für das Master-Studium an. Aufbauend auf dem Abschluss eines reinen Fach-Bachelor-Studiengangs Elektrotechnik oder Maschinenbau werden im Master-Studium des Modells C fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Studieninhalte vermittelt. Ziel des Master-Studiums ist die Erlangung des Abschlusses des Masters of Education für das Lehramt an Berufskollegs. Für das Master-Studium stehen mehrere Fächerkombinationen zur Auswahl. Neben einem nicht dualen Studium besteht für Fachhochschul-Bachelor-Absolventen die Möglichkeit, das Master-Studium mit einer Tätigkeit an einem Berufskolleg zu kombinieren („duale Variante“). Nähere Informationen zu den Rahmenbedingungen der Einstellung in den Schuldienst finden Sie im entsprechenden Erlass des Ministeriums.

Die fachspezifischen Bestimmungen für das Modell C mit den dazugehörigen Studienverlaufsplänen finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.berufsschullehrer-werden.info/zugangsvoraussetzungen-formal.html

An der Universität Siegen besteht die Möglichkeit, zwei vollwertige (d.h. doppelt qualifizierende) Masterabschlüsse zu erwerben:

  • Lehramt an Grundschulen bzw. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen sowie
  • Lehramt für sonderpädagogische Förderung

Aufbauend auf einem 10-semestrigen Studiengang „Lehramt an Grundschulen mit integrierter Förderpädagogik“ oder „Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschule mit integrierter Förderpädagogik“ (6 Semester Bachelor und 4 Semester Master), in denen bereits anteilig Veranstaltungen mit inhaltlichem Bezug zu den Förderschwerpunkten „Emotionale und soziale Entwicklung“ und „Lernen“ studiert werden, ermöglicht der daran anschließende 2-semestrige Master „Lehramt für sonderpädagogische Förderung“ den zusätzlichen Erwerb der Lehrbefähigung für Sonderpädagogik mit den Förderschwerpunkten „Lernen“ und „Emotionale und soziale Entwicklung“. Ein wichtiges Ziel dieses Studienganges ist die intensive Vorbereitung von angehenden Lehrkräften auf den Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten und Lernbeeinträchtigungen in inklusiven Lerngruppen und an Förderschulen.

Die curriculare Besonderheit dieses Studienganges besteht dabei in der Verschränkung bisher getrennter – allgemein-/schulpädagogischer und sonderpädagogischer – Perspektiven auf Inklusion und eröffnet attraktive Möglichkeiten auf dem Lehrerarbeitsmarkt.

1. Schritt: Bachelor und Master für das Lehramt an Grundschulen mit integrierter Förderpädagogik (IFP) oder für das Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen mit IFP

  • Lehramt an Grundschulen mit integrierter Förderpädagogik (IFP)

oder

  • Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen mit integrierter Förderpädagogik (IFP)

2. Schritt: Aufbaumaster für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung (mit den Förderschwerpunkten „Lernen“ und „Emotionale und soziale Entwicklung“)

Der 2-semestrige Master baut auf Studieninhalte mit förderpädagogischer Profilierung aus dem vorangegangenen Ba- und Ma-Studium auf, so dass für das Lehramt für sonderpädagogischen Förderbedarf noch weitere Studien- und Prüfungsleistungen in den beiden Förderschwerpunkten zu erbringen sind.

  • Förderschwerpunkt „Lernen“
  • Förderschwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung“

Wie geht es nach dem Studium der Bildungswissenschaften mit integrierter Förderpädagogik weiter?

Nach dem Studium der Bildungswissenschaften mit integrierter Förderpädagogik bis zum ersten Master und dem Ablegen der dazugehörigen Prüfungen (in der Regel nach 10 Semestern), erhalten Sie den Abschluss für das Grundschul- oder das Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschullehramt mit einem förderpädagogischen Profil. Nach einem daran anschließenden Vorbereitungsdienst an einem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung mit Lehramt an Grund- oder Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (G/HRSGe) können Sie sich auf ausgeschriebene Stellen für Grundschul- oder Sekundarstufenlehrkräfte bewerben. Diese förderpädagogische Profilierung macht Sie für den Arbeitsmarkt attraktiv, da es in Zukunft immer mehr inklusive Schulen geben wird.

Mit dem darauf aufbauenden zweisemestrigen Studium des „Zweiten Masterstudiengangs Lehramt für sonderpädagogische Förderung mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie Emotionale und soziale Entwicklung“ erhalten Sie zusätzlich das Lehramt für sonderpädagogische Förderung mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie Emotionale und soziale Entwicklung. Danach haben Sie die Wahl, in welchem Bereich Sie Ihren Vorbereitungsdienst absolvieren: Sie können sich für den Vorbereitungsdienst an einem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) für sonderpädagogische Förderung oder an einem ZfsL für das Lehramt an Grundschulen bzw. für das Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen bewerben.

Unabhängig von der Wahl des Vorbereitungsdienstes können Sie sich nach dem Abschluss der Ausbildung auf Stellen an Grundschulen bzw. Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen sowie auf Stellen für Sonderpädagogen/Sonderpädagoginnen bewerben. (Hinweis für Stellen für Sonderpädagogen/Sonderpädagoginnen: Diese Stellen können an inklusiven Schulen und an Förderschulen im Primar- und Sekundarstufenbereich ausgeschrieben werden. Mit der Doppelqualifikation können Sie also an Grund- und Sekundarstufenschulen (unabhängig davon, ob Sie das Grund- oder Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschullehramt studiert haben), an Allgemeinen Schulen oder Förderschulen als Sonderpädagoge / Sonderpädagogin arbeiten.)

Ab dem Wintersemester 2021/2022 ist erstmalig ein Studium im Erweiterungsstudiengang Wirtschaft für das Lehramt an Haupt- Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (HRSGe) sowie das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (GymGe) an der Universität Siegen möglich.

Im Studium des Erweiterungsstudiengangs Wirtschaft werden vertiefte fachwissenschaftliche und fachdidaktische Kompetenzen im Bereich der ökonomischen Bildung sowie die Befähigung, diese schulformspezifisch anzuwenden, vermittelt. Inhaltliche Schwerpunkte sind u.a. die Bereiche Soziale Marktwirtschaft, Wirtschaftspolitik, Nachhaltigkeit, Verbraucherbildung ökonomische Forschungsmethoden sowie die praxisnahe unterrichtliche Umsetzung.

Studierende sowie bereits ausgebildete Lehrkräfte erhalten damit gleichermaßen die Möglichkeit, in Verbindung mit einem grundständigen Lehramtsstudium eine zusätzliche, dritte Lehrbefähigung im Fach Wirtschaft zu erwerben. Dies verbessert die zukünftigen Einstiegsmöglichkeiten für angehende Lehrer*innen und bietet ausgebildeten Lehrkräften eine zusätzliche Qualifizierung im Bereich der ökonomischen Bildung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Zentrums für ökonomische Bildung in Siegen.