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Werkstoffprüfung und Schadensanalyse für Unternehmen

Der Lehrstuhl für Materialkunde und Werkstoffprüfung unterstützt Unternehmen bei werkstofftechnischen Fragestellungen aus Entwicklung, Qualitätssicherung und Schadensanalyse. Wir untersuchen Werkstoffe, Bauteile und Schadensfälle mit wissenschaftlicher Methodik und praxisnaher Bewertung – von der ersten Analyse bis zur Einordnung möglicher Ursachen und Lösungsansätze.

Typische Fragestellungen

Wir untersuchen Schadensbilder, Bruchflächen und Werkstoffzustände, um mögliche Ursachen für das Versagen einzugrenzen. Dabei berücksichtigen wir unter anderem Werkstoff, Gefüge, Fertigung, Belastung und Einsatzbedingungen.

Mikrostruktur, Fehlstellen, Oberflächenzustand und Wärmebehandlung können das Verhalten eines Werkstoffs maßgeblich beeinflussen. Durch metallographische und mikroskopische Untersuchungen lassen sich diese Einflussgrößen sichtbar machen und werkstofftechnisch bewerten.

Wir unterstützen bei der Bewertung, ob ein Werkstoff den Anforderungen einer konkreten Anwendung entspricht. Dabei werden mechanische Eigenschaften, Einsatzbedingungen, mögliche Schädigungsmechanismen und werkstofftechnische Randbedingungen berücksichtigt.

Durch geeignete Prüfverfahren können relevante Kennwerte eines Werkstoffs oder Bauteilzustands ermittelt werden. Diese Daten bilden eine Grundlage für Materialvergleiche, Qualitätsbewertungen, Auslegungsfragen oder Schadensanalysen.

Viele Schadensmechanismen entstehen durch ein Zusammenspiel aus Werkstoffzustand, Beanspruchung und Umgebung. Wir analysieren die vorliegenden Merkmale und ordnen sie hinsichtlich möglicher werkstofftechnischer Ursachen ein.

Schadensmechanismen werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang von Material, Fertigung, Mikrostruktur und Belastung interpretiert. Ziel ist eine nachvollziehbare Bewertung, die technische Entscheidungen und mögliche Maßnahmen unterstützt.

Nicht jede Fragestellung erfordert denselben Prüfaufwand. Wir helfen dabei, geeignete Untersuchungsmethoden auszuwählen und ein sinnvolles Vorgehen für Materialprüfung, Schadensanalyse oder Werkstoffbewertung abzuleiten.

Unser Anspruch

Axel von Hehl

"Werkstofftechnische Fragestellungen lassen sich selten isoliert betrachten. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Werkstoff, Herstellung, Mikrostruktur, Beanspruchung und Einsatzbedingungen. Genau hier setzt unsere Arbeit an: Wir verbinden wissenschaftliche Methodik mit einer anwendungsnahen Bewertung, die Unternehmen bei Schadensanalysen, Prüfaufgaben und Materialentscheidungen unterstützt."

Ablauf einer Anfrage

1.

Anfrage

Sie beschreiben kurz Ihre Fragestellung, den Werkstoff, das Bauteil und den Anlass der Untersuchung.

2.

Erste Einschätzung

Wir prüfen, welche Untersuchungen sinnvoll sind und ob die Fragestellung mit den vorhandenen Methoden bearbeitet werden kann.

3.

Untersuchung

Die Proben oder Bauteile werden mit geeigneten Prüf- und Analyseverfahren untersucht.

4.

Bewertung

Die Ergebnisse werden werkstofftechnisch eingeordnet und in geeigneter Form dokumentiert oder gemeinsam besprochen.

Wie können wir Sie weiterbringen?

Kontaktieren Sie uns gerne mit einer kurzen Beschreibung Ihrer Fragestellung. Hilfreich sind Angaben zum Werkstoff, zum Bauteil, zur bisherigen Einsatz- oder Schadenshistorie sowie zu den gewünschten Untersuchungen.

Dr.-Ing. Arne Ohrndorf

Akademischer Oberrat

Kontakt

arne.ohrndorf@uni-siegen.de
+49 271 740-2184
PB-A 229
Paul-Bonatz-Straße 9-11