Viele Wegen führen nach Rom – und einer davon ist die Scuola Democratica Konferenz, die dieses Jahr erstmalig an der Sapienza Universität in Rom stattfand. Das Thema der Konferenz Learning for Democracy – Democracy for Learning wurde in vielen Beiträgen aufgegriffen und bot Anlass zu spannenden Diskussionen. Gemeinsam mit einem Teil im den Lehrstuhl von Prof. Dr. Nina Bremm von der Friedlich-Alexander Universität Erlagen-Nürnberg konnten wir erste Ergebnisse aus den Rechts- und Administrationsanalyse unserer wissenschaftlichen Begleitforschung zum Startchancen Programm präsentieren. Hierbei ging es um die Auswahlkriterien der teilnehmenden Grundschulen und die Frage: Welche Schulen werden durch ein politisches Steuerungsinstrument sichtbar und welche Schulen bleiben ungesehen? In einem zweiten Beitrag im Rahmen der Promotion von Lea Mahfoudh ging es um die Schulwahlen in Hamburg. Die administrativen Vorgaben zum freien Schulwahlrecht wurden vor dem Hintergrund der sozialräumlichen Struktur eines Bezirks im Westen Hamburgs diskutiert und gefragt, ob von einer freien Schulwahl gesprochen werden kann.