Kick-off des Projekts IN.SiTu
Vorstellung des Projekts IN.SiTu
Anfang September startete das Forschungsprojekt IN.SiTu – „Immersive Sicherheitstrainings in urbanen Testumgebungen“. Ziel ist es, ein immersives Trainingszentrum in Siegen aufzubauen. Dort trainieren Einsatzkräfte in Zukunft gemeinsam virtuelle Sicherheitsszenarien.
Worum geht es im Projekt?
Im Rahmen des Projekts IN.SiTu entsteht eine VR-Trainingsumgebung, mit der Einsatzkräfte gemeinsam, realitätsnah und wiederholbar auf unterschiedliche Situationen vorbereitet werden. Sie richtet sich an Feuerwehr, Rettungsdienste und weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
In den kommenden 2 Jahren entsteht dafür im ehemaligen Bruchwerk Theater in Siegen das Immersive Trainingszentrum (ITZ). Dort nehmen künftig bis zu 16 Personen gleichzeitig mit VR-Headsets an einem gemeinsamen Szenario teil.
Neben dem Aufbau des Trainingszentrums und der Entwicklung der Anwendung werden wir gemeinsam mit den späteren Nutzerinnen und Nutzern Anforderungen an die Trainingsszenarien erheben. Außerdem untersuchen wir in anschließenden gemeinsamen Tests, wie wirksam die entwickelten Szenarien sind und wie sie sich für die Vorbereitung auf unterschiedliche Einsatzsituationen eignen.
Der aktuelle Stand
Die Planung des ITZ ist angelaufen. Derzeit werden die technische Ausstattung beschafft und die Einrichtung der Räumlichkeiten vorbereitet. Einblicke in den künftigen Standort und den aktuellen Stand der Räume geben die folgenden Bilder:
Neben der Ausstattung des Zentrums bereiten wir die Entwicklung der Trainingsszenarien vor. Diese werden in enger Zusammenarbeit mit den späteren Nutzerinnen und Nutzern erarbeitet und anschließend technisch umgesetzt.
Die nächsten Schritte
Als Nächstes finden Co-Design-Workshops mit Partnern aus Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie weiteren Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben statt. Dabei erheben wir gemeinsam Anforderungen an mögliche Trainingsumgebungen und entwickeln konkrete Szenarien.
Im weiteren Projektverlauf werden die Szenarien schrittweise in die VR-Umgebung integriert und empirisch untersucht. Das ITZ ist nach Projektabschluss auch für weitere Anwendungszwecke und für die Lehre nutzbar. IN.SiTu wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert und läuft bis einschließlich Juni 2028.