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Podcast-Interview mit Prof. Dr. Simon Forstmeier: Warum psychische Gesundheit im Alter uns alle angeht

In der aktuellen Folge des Uni-Podcasts „Spark!“ (Ausgabe 16) ist Prof. Dr. Simon Forstmeier zu Gast. Im Gespräch geht es um die Frage, wie Menschen auch im hohen Alter seelisch gesund bleiben können – und warum dieses Thema für die gesamte Gesellschaft von großer Bedeutung ist. Prof. Forstmeier gibt Einblicke in seine Forschung und zeigt, wie psychologische Erkenntnisse helfen können, mit Lebenskrisen, Belastungen und Erinnerungen umzugehen. Eine hörenswerte Folge für alle, die sich für psychische Gesundheit und aktuelle Forschung interessieren.

Forschung mit gesellschaftlicher Relevanz

Im Podcast erläutert Prof. Simon Forstmeier, welche besonderen psychischen Herausforderungen im hohen Lebensalter auftreten können und warum herkömmliche therapeutische Ansätze hier oft an Grenzen stoßen. Er beschreibt, wie biografische Erfahrungen, Verluste und Erinnerungen das Erleben im Alter prägen und weshalb eine differenzierte psychologische Betrachtung manchmal notwendig ist, um Lebensqualität langfristig zu erhalten.

Der Lebensrückblick als therapeutischer Ansatz

Ein Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf der Lebensrückblicks-Therapie, die gezielt mit persönlichen Erinnerungen arbeitet. Prof. Forstmeier stellt vor, wie dieser Ansatz Menschen dabei unterstützt, ihre eigene Lebensgeschichte neu zu ordnen und belastende Erfahrungen zu integrieren. Anhand seiner wissenschaftlichen Arbeit – unter anderem mit hochbetagten Menschen und Holocaust-Überlebenden – zeigt er, wie Forschung, ethische Verantwortung und praktische Anwendung miteinander verbunden sind und welchen Beitrag Psychologie zur Bewältigung individueller und gesellschaftlicher Herausforderungen leisten kann.

Meilenstein/Wegweiser

Spark! – Ausgabe 16: Psychische Gesundheit im Alter

Ansprechpartner

Prof. Dr. Simon Forstmeier

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Professor*in