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Rupprecht Geiger - Drei Farben

Die Wintersemester-Führung für Studierende der Mittwochsakademie durch das Museum für Gegenwartskunst in Siegen brachte den Teilnehmenden den Künstler und Rubenspreisträger Rupprecht Geiger näher.

Ausstellung Rupprecht Geiger im MGK

Die Gruppe der Mittwochsakademikerinnen und -akademiker während der Führung durch die Ausstellung.

Die Führung für Studierende der Mittwochsakademie der Universität Siegen durch das Museum für Gegenwartskunst (MGK) findet einmal im Semester statt. Diesmal galt es, sich mit dem Künstler Rupprecht Geiger und seinen Werken in den Farben Rot, Gelb und Blau auseinanderzusetzen. Geiger wurde 1908 in München geboren. Er war Sohn des Malers Willi Geiger, absolvierte ein Architekturstudium an der Kunstgewerbeschule München, eine Maurerlehre sowie ein Studium an der Staatsbauschule München. Als Maler war Rupprecht Geiger Autodidakt. Er schuf sein Lebenswerk rund um das Thema Farbe. Eine wichtige Rolle spielten auch geometrische Figuren.

1992 erhielt der Künstler den Rubenspreis der Stadt Siegen. Die Ausstellung "Drei Farben" mit Werken aus der Sammlung Lambrecht-Schadeberg zeigt Farbfeldmalereien aus den Jahren 1952 - 1998. Neben einer Auswahl roter Bilder, die farbliche Abweichungen zu Pink oder Magenta Geigers Begeisterung für die Farbe Rot erkennen lassen, werden diese um gelbe und blaue Bilder ergänzt. Gelb steht dabei für die Farbe des Lichts und der Sonne, Blau für die Planeten und das Weltall.

Geiger zählt zu den Vertretern der Konkreten Kunst, was den Zugang zu seinen Werken erleichtert. Alles Notwendige ist unmittelbar vorhanden: Farbe, Pigment, Licht und Form. Rechteckige und ovale Motive sind in einem Raum an drei Wänden verteilt.