Uni Siegen Gastgeberin des bundesweiten HRK-Netzwerktreffens für Studium und Lehre
Oben (von links nach rechts): Prof. Dr. Pablo Pirnay-Dummer (Halle), Prof. Dr. Alexander Goesmann (Gießen), Prof. Dr. Jürgen Sander (Hildesheim), Dr. Olaf Bartz (Bonn), Henning Schäfer (Hannover), Tobias Auberger (Siegen), Dr. Britta van Kempen (Potsdam), Dr. Peter Zervakis (Bonn), Dr. Alexander Rudolph (Bayreuth), Prof. Dr. Oliver Bartosch (Passau), Prof. Dr. Nikolaus Korber (Regensburg), Prof. Dr. Hans Pongratz (Dortmund), Prof. Dr. Andreas Hartinger (Augsburg)
Mitte: Prof. Dr.-Ing. Maren Petersen (Bremen), Prof. Dr. Marion Schmicke (Hannover), Gina Wommelsdorf (Siegen), Prof. Dr. Beate Flath (Paderborn), Dr. Verena Kloeters (Köln), Prof. Dr. Dario Anselmetti (Bielefeld), Prof. Dr. Bettina Noltenius (Passau), Prof. Dr. Stefan Rumann (Duisburg-Essen), Prof. Dr. Stephan Jolie (Mainz), Prof. Dr. Viera Pirker (Frankfurt), Prof. Dr. Yvonne Zimmermann (Marburg), Oliver Janoschka (Berlin)
Unten: Antje Zoller (Siegen), Prof. Dr. Brigitte Latzko (Leipzig), Prof. Dr. Hans Merzendorfer (Siegen), Dr. Barbara Müller-Naendrup (Siegen), Prof. Dr. Swanhild Bernstein (Freiberg), Prof. Dr. Michael Mäs (Karlsruhe), Prof. Dr. Isa Jahnke (Nürnberg), Prof. Dr. Axel Görlitz (Düsseldorf), Doris Paul (Siegen), Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs (Kaiserslautern)
Vertreter*innen der Hochschulleitungen, des Akkreditierungsrats, der Akkreditierungsagenturen und der europäischen Kommission sind an der Universität Siegen zum Frühjahrstreffen des bundesweiten HRK-Netzwerks der Vizepräsident*innen und Prorektor*innen für Lehre der deutschen Universitäten zusammengekommen. Insgesamt 53 Personen nahmen online und in Präsenz teil.
Das Netzwerktreffen findet jährlich im Frühjahr an wechselnden Universitätsstandorten sowie zusätzlich im Herbst in einem digitalen Format statt. Gastgeberin der diesjährigen Präsenzveranstaltung war die Universität Siegen. Die Veranstaltung wurde von Prof. Dr. Hans Merzendorfer, Prorektor für Studium, Lehre und Qualitätsmanagement an der Uni Siegen und aktuell Sprecher des Netzwerks, und Dr. Barbara Müller-Naendrup (Prorektorin für Lehrkräfte, Weiterbildung und Nachhaltigkeit) organisiert und durchgeführt. Dabei wurden sie durch die beiden Referentinnen Antje Zoller und Swaantje Brill sowie weitere Mitarbeitende der Universität unterstützt.
Im Mittelpunkt der Diskussionen standen aktuelle Herausforderungen für die Qualitätssicherung in Studium und Lehre, insbesondere vor dem Hintergrund einer zunehmenden Europäisierung des Akkreditierungswesens. Die Teilnehmenden tauschten sich darüber aus, wie sich europäische Entwicklungen auf nationale Qualitätssicherungsstrukturen auswirken, welche neuen Anforderungen sich für Hochschulen ergeben und wie Qualitätssicherungsprozesse künftig gestaltet werden können, um Innovationen in Studium und Lehre zu ermöglichen.
Einen europäischen Blick auf diese Entwicklungen brachte Dr. Susanne Conze, Referatsleiterin für Hochschulbildung bei der Europäischen Kommission, in die Diskussion ein. In ihrem Beitrag ging sie auf aktuelle Initiativen und Perspektiven der europäischen Hochschulpolitik ein und erläuterte, welche Rolle europäische Qualitätslabel für Hochschulabschlüsse für die Weiterentwicklung des Europäischen Hochschulraums spielen.
Die anschließende Podiumsdiskussion unter der Moderation von Tobias Auberger (Leiter des Qualitätszentrums Siegen) griff diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven auf. Zu den Diskutierenden gehörte unter anderem Prof. Dr. Ulrich Bartosch, Vizepräsident der Stiftung Akkreditierungsrat. Gemeinsam mit Vertreter*innen der drei Akkreditierungsagenturen sowie Hochschulen mit Erfahrungen in unterschiedlichen Akkreditierungsverfahren wurde über die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung im deutschen Hochschulsystem und über mögliche Auswirkungen einer stärkeren europäischen Abstimmung im Akkreditierungswesen diskutiert.
Neben den inhaltlichen Programmpunkten bot das Treffen auch Gelegenheit zum informellen Austausch über aktuelle Themen der Studienorganisation und Hochschullehre.
Mit dem Frühjahrstreffen setzte das Netzwerk seine Tradition fort, den kontinuierlichen Austausch über zentrale Fragen der Hochschulbildung zu fördern und gemeinsame Perspektiven für die zukünftige Gestaltung von Studium und Lehre zu entwickeln.