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Vorerst kein E-Bikesharing an der Uni Siegen

Eine Studierendenumfrage zum E-Bikesharing an der Universität Siegen hat keine ausreichende Grundlage für die Umsetzung des Projektes ergeben. Die Universität setzt sich jedoch weiterhin für die Fahrradnutzung zwischen den Campus-Standorten ein. 

Student mit Fahrrad

Wie groß ist das Interesse an E-Bikesharing an der Universität Siegen? Um diese Frage zu beantworten, hat die Universität im Mai und Juni 2026 eine Umfrage unter allen Studierenden durchgeführt. Das Ergebnis zeigt: Ein grundsätzliches Interesse ist vorhanden, die für eine Umsetzung erforderliche Zustimmung wurde jedoch nicht erreicht. Das Projekt wird daher vorerst nicht weiterverfolgt.

Die Studierenden wurden gefragt, ob sie E-Bikesharing in Siegen nutzen würden, wenn die erste halbe Stunde kostenfrei wäre und sie bereit wären, dafür bis zu vier Euro mehr pro Semester zu bezahlen. An der über Moodle durchgeführten Umfrage beteiligten sich 649 Studierende. 545 Studierende beantworteten die Frage mit Ja, 104 mit Nein. Die Beteiligung entsprach 5,2 Prozent aller Studierenden im Sommersemester 2026. Bezogen auf die gesamte Studierendenschaft sprachen sich damit 4,3 Prozent für das vorgeschlagene Modell aus. Im Vorfeld war kommuniziert worden, dass die Universität das Projekt starten würde, wenn mindestens 20 Prozent aller Studierenden ihre Nutzungsbereitschaft unter diesen Bedingungen bekunden.

Die erforderliche Zustimmung wurde mit dem vorliegenden Ergebnis demnach nicht erreicht. Rektorat und AStA bedauern, dass die Umfrage keine ausreichende Grundlage für die Einführung eines E-Bikesharing-Angebots geschaffen hat. Das Vorhaben wird deshalb zunächst nicht weiterverfolgt. 

Die Universität setzt sich jedoch weiter für die Fahrradnutzung und eine nachhaltige Mobilität zwischen den Campus-Standorten ein. Zum Start des Wintersemesters gab es beispielsweise das Angebot gemeinsamer Radtouren zwischen den Uni-Standorten, bei denen Studierende und Beschäftigte die Wege zwischen den Campusstandorten gemeinsam erkunden konnten. 

Auch der Arbeitskreis Radverkehr setzt sich mit den Möglichkeiten auseinander, das Radfahren im Universitätsalltag zu fördern und die Bedingungen für Radfahrende weiterzuentwickeln. Daran sind Vertreter*innen der Studierendenschaft, der Uni-Verwaltung, der Fakultäten und der Personalräte beteiligt. 

Ansprechpartnerin für den Arbeitskreis Radverkehr ist das Prorektorat Nachwuchs, Diversity und Internationales von Prof. Dr. Petra M. Vogel.

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