ZLB-Fachtag zu KI und Digitalität findet große Resonanz
Wie verändern Künstliche Intelligenz und Digitalität das Lernen und Lehren in der Schule? Mit dieser Frage beschäftigte sich am 9. September 2026 der pädagogische Fachtag „Zukunft der Schule gestalten. Perspektiven und Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz und Digitalität“ im Zentrum für schulpraktische Lehrkräfteausbildung (ZfsL) in Siegen. Veranstaltet wurde der Fachtag gemeinsam durch das Zentrum für Lehrkräftebildung und Bildungsforschung (ZLB), dem Regionalen Bildungsbüro des Kreises Siegen-Wittgenstein, den Medienberatenden der Bezirksregierung Arnsberg und dem ZfsL Siegen. Mit knapp 130 Anmeldungen stieß die Veranstaltung bei den Lehrkräften verschiedener Schulformen und Schulstufen auf großes Interesse.
Ein vielfältiges Programm bot den Teilnehmenden Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und Bildung mit digitalen Medien kennenzulernen, selbst auszuprobieren und miteinander zu diskutieren. In zahlreichen Sessions und Workshops ging es unter anderem um den Einsatz von KI bei der Unterrichtsvorbereitung und Materialerstellung, Prompt-Kompetenz und rechtliche Fragestellungen, aber auch um Robotik, 3D-Druck, Virtual Reality und weitere Möglichkeiten des digitalen Makings.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Hauptvortrag von Prof. Dr. Thomas Strasser von der Pädagogischen Hochschule Wien unter dem Titel „Prompts, Punk & Pädagogik. KI im Unterricht reflektiert einsetzen“. Der Vortrag nahm neben den Potenzialen generativer KI insbesondere den reflektierten und kritischen Umgang mit KI-generierten Inhalten in den Blick.
Neben den fachlichen Impulsen bot der Fachtag viel Raum für Austausch, Vernetzung und neue Ideen für die eigene Unterrichtspraxis. Dabei wurde einmal mehr deutlich: Die digitale Transformation von Schule lebt nicht allein von neuen Technologien, sondern vor allem davon, diese pädagogisch sinnvoll, kreativ und kritisch einzusetzen.