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Methode zur Auslegung von Formwerkzeugen zum Rotationszugbiegen von Bogen-in-Bogen Geometrien (MeFoBo)

Im Rahmen des DFG SPP2422 werden datenbasierte Methoden untersucht, um die Auslegung von Werkzeugwirkflächen zu verbessern. Dabei sollen synthetische Daten aus Simulationen, Realdaten aus Experimenten und erfahrungsbasiertes Wissen kombiniert werden.

Ein Rohr mit einem Biegewerkzeug

Projektbeschreibung

Beim Rotationszugbiegen erfolgt die Einleitung des erforderlichen Biegemomentes durch ein kraftschlüssiges Klemmen des Rohres. Die Klemmung muss eine prozessbedingte Zugkraft übertragen, sodass entweder eine minimale Klemmlänge oder ein minimaler Haftreibungskoeffizient gewährleistet sein muss. Unterschreitet der Abstand zweier direkt aufeinanderfolgender Biegungen die minimal erforderliche Klemmlänge werden Formwerkzeuge erforderlich, die die Geometrie des vorherigen Bogens oder einen Teil in ihren Werkzeugwirkflächen vorhalten müssen. Für die Auslegung der Werkzeugwirkflächen werden häufig die CAD-Geometrien der Bauteile verwendet. Diese berücksichtigen jedoch nicht die deterministischen und stochastischen Einflüsse des Prozesses, sodass sich Abweichungen ergeben, die im Rahmen des Einfahrens der Werkzeuge manuell und iterativ kompensiert werden müssen. Im Rahmen des DFG SPP2422 werden datenbasierte Methoden untersucht, um die Auslegung von Werkzeugwirkflächen zu verbessern. Dabei sollen synthetische Daten aus Simulationen, Realdaten aus Experimenten und erfahrungsbasiertes Wissen kombiniert werden.

Schwerpunkte des Projekts

  • Datenbasierte Prozessmodellierung

  • Kombination von synthetischen und realen Daten mit erfahrungsbasiertem Wissen

  • Wirkflächenauslegung von Formwerkzeugen beim Rotationszugbiegen

Alles auf einen Blick

  • Icon Kalender

    Laufzeit
    01.06.2023 – 31.05.2026 (laufend)

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    Forschungsbereich
    Produktionstechnik

  • Icon Abzeichen Euro

    Finanzierung
    Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des SPP2422 „Datengetriebene Modellierung in der Umformtechnik“: 562.696 €

 

Forschungsmethoden & Vorgehen

1

Datenbasierte Geometrie­vorhersage

Entwicklung einer datenbasierten Vorhersage für diskrete Rohrgeometrien und Evaluierung der Einflüsse unterschiedlicher Eingabeparameter auf die Rohrgeometrie.

2

Unsicherheits­basierte Geometrie­beschreibung

Entwicklung einer unsicherheitsbasierten Geometriebeschreibung basierend auf der datenbasierten Geometrievorhersage für die Berücksichtigung zulässiger Geometriestreubreiten.

3

Regelbasierte Wirkflächen­gestaltung

Ableitung von mechanismenbasierten und wissensbasierten Regeln für die Auslegung von Werkzeugwirkflächen in Abhängigkeit einer definierten Streubreite der Rohrgeometrie.

Das Projektteam

Profilfoto

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Bernd Engel

Leiter
Profilfoto

Jonas Knoche M.Sc.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Fördermittelgeber und Kooperationspartner

Das Projekt wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Schwerpunktprogrammes SPP2422 „Datengetriebene Prozessmodellierung in der Umformtechnik“ finanziert. Ziel des Schwerpunktprogrammes ist die datenbasierte Auslegung von Werkzeugwirkflächen zur Robustifizierung von Prozessen und Verkürzung der Try-Out-Phasen von Werkzeugen.

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Weiterführende Links

Link DFG SPP2422