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Bettina Sophia Wagener

Bettina Sophia Wagener

Büroadresse

AR-H 402/1
Ebene 4
Adolf-Reichwein-Straße 2
57076
Siegen

Sprechstunde

Montag, 16-17 Uhr
Anmeldung bitte per E-Mail

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Kurzvita

Bettina Wagener, M.A., ist Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wissens- und Kommunikationsgeschichte der Moderne (seit 2025). Zuvor war sie Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte der Gegenwart der Universität Siegen (2022–2025) sowie am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Universität Paderborn (2021–2022). Sie studierte Geschichte sowie Literatur- und Kulturwissenschaft in Siegen und Turku (Finnland). Ihren Master im Fach Internationale Kulturhistorische Studien schloss sie 2021 mit einer Arbeit zu Narrativen in der afroamerikanischen Geschichtsschreibung des frühen 20. Jahrhunderts ab. Seit April 2022 forscht sie im Rahmen ihrer Promotion „Auf dem Weg zur ‚guten‘ Geburt“ zur Geschichte der Geburtsvorbereitung und Schwangerschaftsvorsorge (1950–1980).    

Forschung

Das Promotionsprojekt „Auf dem Weg zur guten Geburt“ geht der Frage nach, wie das Erleben von Schwangerschaft seit den 1950er Jahren durch die Etablierung von Programmen zur Geburtsvorbereitung und Schwangerschaftsvorsorge beeinflusst wurde. Die Nutzung (oder Ablehnung) dieser Programme, die Bedeutungen, die ihnen zugeschrieben wurden, und die Machtbeziehungen, innerhalb derer sie stattfanden, veränderten sich nicht nur im Laufe der Zeit, sondern unterschieden sich auch im Hinblick auf soziale Kontexte. So entstanden in der Aushandlung zwischen Schwangeren und den beteiligten Berufsgruppen verschiedene Vorstellungen darüber, wie eine Schwangerschaft funktionieren sollte.   

„‚Melusine‘ und die Neue Frauenbewegung in Siegen (1978–1988)“, stadthistorischer Vortrag im Forum Siegen (18.09.2025). 

„Leisten oder versagen. Eine Geschichte der Verhaltensnormen für Schwangerschaft und Geburt“, Kolloquium des Historischen Seminars, Universität Siegen (18.06.2025).

„Atmen, Entspannen, die Angst überwinden. Geburtsvorbereitung als Emotionsmanagement“, Workshop des Instituts für Geschichte der Medizin, Stuttgart (07.04.2025 - 09.04.2025).

 „Die universelle Schwangerschaft? Blinde Flecken im Frauengesundheitsaktivismus ab den 1970er Jahren“, Jahrestagung der Gesellschaft für die Geschichte der Wissenschaften, der Medizin und der Technik (25.–27.09.2024).

„Der ‚Mutterpass‘ als Ding der Schwangerschaft. Überlegungen zu den materiellen Bedingungen der Erfahrung“, Medizinhistorische Kaffeerunde, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (24.11.2023).