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Allgemeine Informationen zur Psychotherapie

Was ist Psychotherapie? Wann bin ich psychisch krank? Wer behandelt psychische Krankheiten? Wie finde ich einen Psychotherapeuten? Wie werden psychische Krankheiten behandelt? Was passiert in einer Psychotherapie? Wirkt Psychotherapie? Wer übernimmt die Kosten? Welche Rechte habe ich als Patient?

Wie erkennt der Laie den Experten?

Nach dem Psychotherapeutengesetz erkennen Sie den Experten an der rechtlich geschützten Berufsbezeichnung "Psychologischer Psychotherapeut/Psychologische Psychotherapeutin" bzw. "Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*in" sowie "Ärztlicher Psychotherapeut/Ärztliche Psychotherapeutin". 

"Psychologische Psychotherapeut*innen" und "Kinder- und Jugendpsychotherapeut*innen" haben in der Regel ein Studium in Psychologie (Diplom bzw. MSc.Psych. - Master in Psychologie) absolviert, während  "Ärztliche Psychotherapeuten" (wie auch „Psychiater“) eine medizinische Grundausbildung haben. 
Bei Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen bestand bis zur letzten Änderung des Psychotherapeutengesetzes (Winter 2019) die Sonderregelung, dass die Grundausbildung auch aus einem Studium der Pädagogik oder Sozialpädagogik bestehen kann.

Wichtig: Praktizierende Psychotherapeut*innen verfügen über eine Approbation und sind meist im Arztregister eingetragen.

Während die Berufsbezeichnung "Psychologischer Psychotherapeut/Psychologische Psychotherapeutin" und "Kinder- und Jugendpsychotherapeut*in" sowie die Kurzform "Psychotherapeut*In" rechtlich geschützte Begriffe sind, gilt dies nicht für die Begriffe "Psychotherapie" oder "psychotherapeutische Behandlung". "Psychotherapeutische Behandlungen" werden daher teilweise auch von Personen angeboten, die nicht berechtigt sind, den Titel Psychotherapeut*in zu führen. Im Zweifel fragen Sie im Informationsgespräch nach der Qualifikation Ihres Behandlers bzw. Ihrer Behandlerin.