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Circular E-Cars

Im Projekt Circular E-Cars wird mithilfe eines agilen Innovationsnetzwerks eine metallfokussierte Kreislaufwirtschaft etabliert, die Elektroautos in zirkuläre Wertschöpfungsketten einbindet und ressourceneffiziente Fertigungsprozesse in der Praxis optimiert.

E-Auto Interieur

Projektbeschreibung

Das Graduiertenkolleg (GRK) Circular E-Cars verfolgt das anspruchsvolle Ziel, das Rheinische Revier zu einem europaweit führenden Standort für Forschung, Entwicklung und Innovation zur Etablierung metallfokussierter Kreisläufe von Elektroautos (E-Cars) zu entwickeln. Dafür werden alle erforderlichen Kompetenzen von wissenschaftlichen Institutionen, Investitions- und Know-how-Partnern in einem Innovationsökosystem vernetzt synchronisiert und über die Zeit systematisch weiter ausgebaut. Die Vision des Vorhabens besteht darin, neue Wege in der Kreislaufwirtschaft verschiedener Stoffströme von E-Cars zu gehen und im Rheinischen Revier zu etablieren. Circular E-Cars trägt damit zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen bei.

Circular E-Cars erforscht gemeinsam mit Unternehmen und Partnern aus Praxis und Wissenschaft, wie E-Autos in zirkuläre Wertschöpfungsketten eingebunden werden können. Dabei kommen die sogenannten R9-Strategien – also Rethink, Reduce, Reuse, Repair, Refurbish, Remanufacture, Repurpose, Recycle und Recover – systematisch zum Einsatz. Ziel ist es, den Wert von Produkten und Materialien möglichst lange zu erhalten. Dafür wird ein agiles Innovationsnetzwerk aufgebaut, das sowohl stabile Partnerschaften ermöglicht als auch flexibel auf sich verändernde Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit reagieren kann. Die besondere wissenschaftliche Herausforderung liegt darin, disziplinübergreifend zu arbeiten – nicht nur inter- und transdisziplinär, sondern auch mit einem klaren Fokus auf gesellschaftliche Wirkung. Das Konsortium wurde gezielt so zusammengestellt, dass unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen: Neben den beteiligten Unternehmen bringen wissenschaftliche Einrichtungen wie die RWTH Aachen (mit Plattformen wie dem Center for Circular Economy, der Transformationsplattform REVIERa, dem Netzwerk Mine ReWIR und HumTec), die FH Münster, die Universität Siegen, das Wuppertal Institut sowie Humboldtn – eine Initiative der Landesrektorenkonferenz NRW – ihre jeweiligen Kompetenzen ein.

Im Rahmen des Projekts befasst sich der Lehrstuhl für International Production Engineering and Management (IPEM) der Universität Siegen mit der Entwicklung digitaler Prozessketten und der datenbasierten Optimierung ressourceneffizienter Fertigungsverfahren. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Verarbeitung recycelter Metalle in der additiven Fertigung sowie auf dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Prozesssteuerung und -optimierung. Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Homepage Circular E-Cars.

 

Alles auf einen Blick

  • Icon Kalender

    Laufzeit
    01.08.2024 - 31.07.2028 (Laufend)

  • Icon Tag

    Forschungsbereich
    Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit

  • Icon Abzeichen Euro

    Förderung
    Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
    8,4 Mio.€

    Weiterführende Links
    Circular E-Cars Universität Siegen
    Projektseite
     

 

Projektleiterin

Bild

Katharina Schmenn M.Sc.

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in