Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

EcoMobility

Das EcoMobility-Projekt zielt darauf ab, einen adaptiven, datengesteuerten Rahmen für vernetzte und elektrische Fahrzeuge zu schaffen, der ein digitales Mobilitätsökosystem ermöglicht. Es unterstützt den Übergang zu einem nachhaltigen, dienstleistungszentrierten und vernetzten Verkehrssystem in europäischen Städten. Durch die gemeinsame Nutzung von Daten und Diensten wird das Projekt die kooperative Entwicklung und den Betrieb von End-to-End-Mobilitätslösungen erleichtern und so die Sicherheit, Effizienz und Umweltverträglichkeit verbessern und einen Beitrag zum europäischen Green Deal leisten.

Ecomobility

Beschreibung des Projekts

EcoMobility ist ein dreijähriges europäisches Forschungs- und Innovationsprojekt, das den Übergang zu einem nachhaltigeren und intelligenteren Mobilitätsökosystem beschleunigen soll. Es bringt 47 Partner aus Industrie und Forschung zusammen, um einen adaptiven, datengesteuerten Rahmen für vernetzte und elektrische Fahrzeuge zu entwickeln. Das Projekt zielt darauf ab, ein digitales Mobilitätsökosystem zu ermöglichen, indem es die gemeinsame Nutzung von Daten und Diensten durch alle Beteiligten erleichtert. Dies wird die kooperative Entwicklung, den Einsatz und den Betrieb von End-to-End-Mobilitätslösungen ermöglichen. Das Projekt befasst sich mit verschiedenen Aspekten des Fahrzeuglebenszyklus, von der effizienten, DevOps-gesteuerten Entwicklung bis hin zur Verbesserung der Wahrnehmung der Umgebung durch das Fahrzeug, der intelligenten Zusammenarbeit zwischen Fahrzeugen, dem nachhaltigen Batteriemanagement und dem effizienten Flottenmanagement in einem Smart City-Kontext. Letztendlich zielt EcoMobility darauf ab, das Vertrauen, die Sicherheit, die Effizienz und die ökologischen Auswirkungen von Mobilitätslösungen zu verbessern und den Weg für deren Einsatz auf dem Massenmarkt zu ebnen.

Stichpunkte zu den Schwerpunktthemen des Projekts:

  • Etablierung von DevOps-Praktiken zur kontinuierlichen Verbesserung von Mobilitätsdiensten.
  • Ermöglichung der Laufzeitkopplung von Mobilitätsdiensten mit Edge- und Cloud-basierten KI-Lösungen.
  • Bereitstellung von zuverlässigen Sicht-, Wahrnehmungs- und Lokalisierungssystemen für automatisierte Fahrzeuge.
  • Bereitstellung von maßgeschneiderten und ausfallsicheren ADAS-Systemen zum Schutz gefährdeter Verkehrsteilnehmer.
  • Entwicklung einer energiebewussten Steuerung und Planung für Elektrofahrzeuge, einschließlich intelligenter Batteriemanagementsysteme (BMS).
  • Erhöhung der öffentlichen Akzeptanz von elektrisch betriebenen autonomen Fahrzeugen.

 

  • Icon Kalender

    Projektlaufzeit
    01.05.2023 - 30.04.2026

  • Icon Tag

    Schlagwort für Bereiche
    Mobilität, Automotive, Informatik, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, Smart Cities

  • Icon Abzeichen Euro

    Finanzierung
    EU/BMBF - KDT

 

Methoden

1

Methode 1 / WP 1: Anforderungen und Spezifikationen

Dieses Arbeitspaket zielt darauf ab, die Anforderungen für EcoMobility zu definieren, die die Forschung im Projekt sowie die Anwendungsfälle und Validierungsaktivitäten vorantreiben. Für jedes im Projekt betrachtete Teilsystem wird es eine Aufgabe geben, in der die beteiligten Partner die Anforderungen und Spezifikationen in enger Abstimmung definieren.

2

Methode 2 / WP 2: Systementwurf auf Gesamt­ebene

Das übergeordnete Ziel dieses Arbeitspakets besteht darin, eine umfassende und detaillierte Darstellung der Subsysteme zu erstellen, die durch konzeptionelles Design, Modellierung und Simulation auf verschiedenen Ebenen in die KI-basierte digitale Automobil-Wertschöpfungskette integriert werden sollen.

3

Methode 3 / WP 3: Elektronische Komponenten

Das übergeordnete Ziel dieses Arbeitspakets ist die Entwicklung wesentlicher Halbleiterlösungen auf Komponentenebene, die die im Projekt EcoMobility implementierten Technologien innerhalb der Lieferketten ermöglichen.

4

Methode 4 / WP 4: Eingebettete Systeme und Rechenplattformen

Das übergeordnete Ziel dieses Arbeitspakets besteht darin, intelligente und fortschrittliche eingebettete Softwaremodule für die Lieferketten zu entwickeln und zu implementieren.

5

Methode 5 / WP 5: Systemintegration

Die Ziele von WP5 bestehen darin, die Ergebnisse der EcoMobility-Projektlieferketten in die Demonstratoren zu integrieren.

6

Methode 6 / WP 6: Test, Validierung und Demonstration

WP6 umfasst die abschließenden Verifizierungs- und Validierungsaktivitäten (V&V) für jede der EcoMobility-Lieferketten. Die in WP5 integrierten und getesteten Systeme und Subsysteme werden anhand der Anforderungen verifiziert und durch die in WP1 definierten Anwendungsfälle validiert.

7

Methode 7 / WP 7: Standardisierung, Verwertung und Stakeholder-Beziehungen

Die Ziele dieses Arbeitspakets sind:

  • Definition und Umsetzung von Verwertungsstrategien, um die Anwendbarkeit und Effizienz der entwickelten Technologien sowie der Prototypen auf Komponenten-, Embedded-Control-, Architektur- und Fahrzeugebene sicherzustellen.

  • Definition und Umsetzung von Disseminationsaktivitäten, um Forschungsaktivitäten, technologische Fortschritte und innovative Lösungen für externe Interessengruppen sichtbar zu machen, die potenziell am Projektergebnis interessiert sind.

  • Definition und Umsetzung von Prozessen für den Informationsaustausch innerhalb des Konsortiums, um eine europäische technologische Netzwerkplattform zu schaffen, durch die weitere bedeutende Synergien erzielt werden können.

  • Definition und Umsetzung modernster E-Listening-Methoden und -Werkzeuge, um eine ganzheitliche Stimmungsanalyse zu aktuellen Engagements sowie den besten und effektivsten Wegen zur Einbindung aller Stakeholder und Kommunikation der wichtigsten Projektergebnisse zu erhalten.

8

Methode 8 / WP 8: Projektmanagement

Die Ziele dieses Arbeitspakets sind:

  • Übergeordnetes Projektmanagement: Verwaltung der erforderlichen Verträge für die Zusammenarbeit und Regulierung der Projektaktivitäten, effiziente Umsetzung des Arbeitsplans, kontinuierliche Überwachung der Aufgaben und Anwendungsfälle, Nachverfolgung von Meilensteinen, Liefergegenständen und Projektrisiken. Der Projektmanager, Dr. Abuteir, wird die Aktivitäten des Konsortiums leiten.

  • Vertrauenswürdige Kommunikation mit dem Projektbeauftragten (KDT JU), dem Konsortium, Experten sowie internen und externen Stellen.

  • Administrative Verwaltung, einschließlich Regulierung und Nachverfolgung der finanziellen Beiträge pro Partner gemäß dem Grant Agreement. Führung von Aufzeichnungen und Finanzkonten sowie Information der KDT JU über deren Verteilung.

  • Überwachung der Einhaltung aller relevanten Regeln und Vorschriften (vertraglich, rechtlich, ethisch, sicherheitsbezogen), die für das Projekt gelten, sowie Sicherstellung, dass alle entsprechenden Vorgaben eingehalten werden.

Das Projektteam

Roman Obermaisser

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Roman Obermaisser

Professor

Prof. Dr. Roman Obermaisser is full professor at the Division for Embedded Systems of University of Siegen. Roman Obermaisser has finished his doctoral studies in Computer Science with Prof. Hermann Kopetz at Vienna University of Technology as research advisor in 2004.

Personal photo

Omar Hekal

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Josepaul Paulachan

Josepaul Paulachan M.Sc.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter