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Kriminalitätsbestimmungen in Konferenzen nach dem Jugendgerichtsgesetz

Das Projekt "Kriminalitätsbestimmungen in Konferenzen nach dem Jugendgerichtsgesetz" geht der Frage nach, wie Fälle von Jugendkriminalität in Fallkonferenzen nach dem Jugendgerichtsgesetz konzipiert und bearbeitet werden. 

grafische darstellung von fallkonferenzen kooperation

Projektbeschreibung

Das Projekt "Kriminalitätsbestimmungen in Konferenzen nach dem Jugendgerichtsgesetz" verfolgt das Ziel zu rekonstruieren, wie die Zusammenarbeit in fallbezogenen und fallübergreifenden Konferenzen nach dem JGG realisiert wird. Dies soll erschlossen werden, indem im Detail die sprachliche Organisation und Realisierung von Besprechungen rekonstruiert wird. 

 

Ausgangspunkt

In der Arbeit mit Jugendkriminalität ist die Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachkräfte nicht ungewöhnlich. Diese Arbeit ist gekennzeichnet durch die Kooperation von Jugendhilfe, Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht und weiteren Institutionen und Akteur:innen. In den vergangenen Jahren wurde sie nochmals betont, u. a. durch die vermehrte Gründung von "Häusern des Jugendrechts" und das "Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen", in Kraft getreten am 10. Juni 2021. 
Weitgehend unbekannt ist gegenwärtig allerdings, wie die Zusammenarbeit konkret realisiert wird. Aus verschiedenen Arbeitsfeldern, in denen Fachkräfte unterschiedlicher Herkunft zusammenarbeiten, ist bekannt, dass die tatsächliche Praxis nicht mit dem identisch ist, was öffentlich kommuniziert wird. Oftmals müssen 'vor Ort' konkrete Lösungen und Absprachen getroffen werden, die eine Zusammenarbeit möglich machen und charakterisieren.

Das Projekt setzt hier an.

Alles auf einen Blick

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    seit 2025

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    Forschungsbereich
    Kriminologie

     

       

 

Kontakt

 

Weiterführende Links

Flyer: Fallkonferenzen nach dem Jugendgerichtsgesetz

Logo Center for interdisciplinary Crime Studies

 

Publikationen

  • Boxberg, V./Fehrmann, S./Häufle, J./Neubacher, F./Schmidt, H., 2016: Gewalt als Anpassungsstrategie? Zum Umgang mit Belastungen im Jugendstrafvollzug. Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform, 99, 428-449.
  • Dollinger, B., 2024a: The Good, the Bad and the Narrative. Youth Justice, 24, 429-443.
  • Dollinger, B., 2024b: Jugend, Kriminalität und Gangsta-Rap. Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 19, 87-101.
  • Dollinger, B., 2020: Changing Narratives of Youth Crime. London. 
  • Dollinger, B., 2019: Jugendkriminalität im Netzwerk. In: J. Fischer/T. Kosellek (Hg.): Netzwerke und Soziale Arbeit. 2. Aufl. Weinheim. 546-567.
  • Dollinger, B., 2014a: „Intensivtäter“ zwischen kriminalpolitischem Interesse und empirischen Befunden. Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 9, 81-91.
  • Dollinger, B., 2014b: Soziale Arbeit in der Politik. Neue Praxis, 44, 439-454.
  • Dollinger, B., 2012: Professionelles Handeln im Kontext des Jugendstrafrechts. Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform, 95, 1-17. 
  • Dollinger, B./Fröschle, T., 2017: Me and My Custodial Sentence. Narrative Inquiry, 27, 66-84.
  • Dollinger, B./Heppchen, S., 2019: Narratives of Conviction and the Re-storying of ‘Offenders’. In: J. Fleetwood/L. Presser/S. Sandberg/T. Ugelvik (Hg.): The Emerald handbook of narrative criminology. Bingley. 303-320.
  • Dollinger, B./Lampe, D./Schmidt-Semisch, H., 2018: Konturen einer „Sicherheitsgesellschaft“. In: J. Puschke/T. Singelnstein (Hg.): Der Staat in der Sicherheitsgesellschaft. Wiesbaden. 217-242.
  • Dollinger, B./Schabdach, M., 2013: Jugendkriminalität. Wiesbaden. 
  • Dollinger, B./Schmidt, H., 2022: Was macht das Gefängnis? In: W. Wirth (Hg.): Steuerung und Erfolgskontrolle im Strafvollzug. Wiesbaden. 385-399.
  • Dollinger, B./Schmidt, H., 2015: Zur Aktualität von Goffmans Konzept „totaler Institutionen“. In: M. Schweder (Hg.): Handbuch Jugendstrafvollzug. Weinheim. 245-259.
  • Dollinger, B./Schmidt-Semisch, H. (Hg.), 2018: Handbuch Jugendkriminalität. 3. Aufl. Wiesbaden.
  • Schmidt, H., 2023: ‚Unordentliches Erzählen‘. Anmerkungen zur Rekonstruktion ‚kleiner‘, ‚unvollständiger‘ oder ‚inkohärenter‘ Erzählungen in der Sozialpädagogik und Kriminologie. Soziale Passagen. Journal für Empirie und Theorie Sozialer Arbeit, 15, 59-76. 
  • Schmidt, H., 2019: Ungerechtigkeit im Jugendstrafvollzug. Biographische Erkundungen einer sozialmoralischen Gefühlsregung. Weinheim. 

Projektleitung

Ein Foto von Bernd Dollinger.

Univ.-Prof. Dr. Bernd Dollinger

Professor*in

Professur für Theorie und Geschichte der Sozialpädagogik
Center for interdisciplinary Crime Studies (CiCS)

Foto von Holger Schmidt

Dr. Holger Schmidt

Akademische*r Rat*Rätin

Theorie der Sozialpädagogik 
Center for interdisciplinary Crime Studies (CiCS)

Mitarbeitende

Aleksandra Müller