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KoPraks: Unterschiede machen. Praktiken der Kontrolle in pädagogischen Kontexten

Der KoPraks-Forschungszusammenhang vereint Wissenschaftler:innen unterschiedlicher pädagogischer Disziplinen, die soziale Kontrollpraktiken in verschiedenen pädagogischen und sozialpädagogischen Kontexten analysieren.

grafische darstellung von sozialer kontrolle

Projektbeschreibung

Der gemeinsame Fokus liegt in der Frage, wie Kontrolle in pädagogischen Settings praktisch realisiert wird, in denen junge Menschen erzogen bzw. unterstützt werden sollen (z.B. im Kindesschutz, in Schule und Unterricht, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in der sozialpädagogischen Arbeit mit delinquenten Jugendlichen).

Erforscht werden sollen mithin nicht abstrakte Diskurse zu Veränderungen von Sicherheitsimperativen oder Kontrollregimen, sondern die in pädagogischen und sozialpädagogischen Kontexten konkret auftretenden interaktiven Praktiken, in denen Kontrolle realisiert wird.

Dies folgt der Erkenntnis, dass diese Praxiszusammenhänge einer eigenen Logik folgen, die nicht aus Programmen oder Diskursen abgeleitet werden kann, sondern die eine Rekonstruktion von Praktiken und Interaktionsvollzügen erfordert.

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    seit 2022

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    Forschungsbereich
    Bildung und Soziales