Romseminar 2011
Recht so? Korrekt, legal, gerecht
Perspektiven aus Mathematik und Informatik
Die Gerechtigkeit und die Wahrheit sind zwei so feine Punkte, dass unsere Instrumente zu stumpf sind, um sie damit genau zu berühren.
- Blaise Pascal (1623 - 1662)
Ersetzen wir die schwierigen Begriffe 'Wahrheit' und 'Gerechtigkeit' durch 'Richtigkeit' und 'Legalität' oder 'Fairness', so ergibt sich für das Romseminar 2011 eine Fülle von Fragestellungen:
- Wann ist ein mathematischer Beweis richtig, wann ist ein Computerprogramm korrekt? Nach welchen Kriterien kann dies beurteilt werden und wie haben sich diese im Laufe der Geschichte gewandelt?
- Kann eine Benotung (oder ein 'Ranking') gerecht sein und die Leistungen richtig bzw. angemessen angeben?
- Besonders im Bereich der Informatik spielen juristische Fragen eine immer größere Rolle, etwa beim Datenschutz oder beim Urheberrecht.
- Schließlich gibt es ausgefeilte mathematische Theorien, die faire Wahlen oder die gerechte Aufteilung von Gütern regeln sollen.
Diese und viele weitere Fragen wird das Romseminar 2011 thematisieren: es bietet die Möglichkeit, einmal über den Tellerrand des eigenen Studienfachs hinaus zu schauen. Im Laufe des Wintersemesters werden verschiedene Aspekte des Themas diskutiert und individuelle Vorträge für die Kompaktphase in Rom vom 28.02. bis 26.03.2011 vorbereitet.
Phase I: 2-wöchentliche Seminarsitzungen zur Vorlesungszeit des WiSe 10/11
Phase II: Kompaktkurs: 28. Februar -- 6. März 2011 in Rom
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