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Historische Theologie

Seminar für Katholische Theologie

Wir erforschen Historische Theologie und Kirchengeschichte, die Menschen der Vergangenheit, ihr Handeln und ihre Antworten auf die großen Fragen des Lebens. Unsere Arbeit basiert auf einem breiten Spektrum an Quellen: Theologische Texte, Inschriften, archäologische Funde, Kunstwerke, Kirchengebäude, Literatur oder Musik können ebenso Ausgangspunkt wie Inhalt unserer Reflexion sein. Wir überlegen, wie man historischen religiösen Phänomenen methodisch am besten auf den Grund geht und arbeiten mit den klassischen geschichtswissenschaftlichen Methoden ebenso wie mit Ansätzen der Digital Humanities.

Die Geschichte hat Theologie und Kirche zu dem gemacht, was sie heute sind. Wir rekonstruieren Formen des Christseins und Kircheseins, Entwicklungen theologischen Denkens und des Ringens darum, wie man christliches Leben gestalten kann. Diese Spuren der Vergangenheit versuchen wir aus ihren Kontexten heraus zu verstehen und für die gegenwärtigen theologischen Diskurse fruchtbar zu machen.

Bibliothek der Kirchenväter

Aktuelles aus der Professur­

Sanctitas

Habilitation von Dr. Sebastian Hanstein abgeschlossen

Wir gratulieren unserem Mitarbeiter Dr. Sebastian Hanstein zum Abschluss des Habilitationsverfahrens im Fach Alte Kirchengeschichte und Patrologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn!

Aksum Diss.

Publikation der Dissertation „Studien zur Geschichte und Religionsgeschichte Aksums“ von Niklas Bend

Im Oktober 2025 ist die Dissertation „Studien zur Geschichte und Religionsgeschichte Aksums“ von Niklas Bend als 32. Band der Reihe „Altertumswissenschaftliches Kolloquium“ im Steiner-Verlag erschienen.

Das Uni-Gebäude auf dem Campus Adolf-Reichwein-Straße bei Sonnenuntergang mit umliegender Landschaft und Hügeln im Hintergrund

Neue Mitarbeiter in der Historischen Theologie

Tagung Erfurt

Tagung „Mit dem Tod leben“ in Kooperation mit der Uni Erfurt

Was hilft Menschen dabei, mit dem unausweichlichen eigenen Tod sowie dem Tod ihrer Mitmenschen zu leben? Dieser Frage ging eine gemeinsame interdisziplinäre Tagung der Historischen Theologie der Universität Siegen (Monnica Klöckener) und der Alten Kirchengeschichte der Universität Erfurt (Notker Baumann) nach. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der katholischen wie evangelischen Kirchengeschichte, der Alten Geschichte, der Altphilologie und der Archäologie betrachteten in Textzeugnissen ebenso wie materiellen Quellen die Erinnerung an Verstorbene, die philosophische Auseinandersetzung mit dem Tod sowie die Jenseitshoffnung als tröstliche Aspekte, die dazu beitragen, das Leben unter der conditio humana der Sterblichkeit zu gestalten. 
Verbunden mit der Tagung war eine Führung durch die beiden Kolumbarien in der Allerheiligenkirche sowie der Magdalenenkapelle in Erfurt. Die Ergebnisse der Tagung werden voraussichtlich Ende 2026 in der ZKG erscheinen. Das Programm finden Sie

Was hilft Menschen dabei, mit dem unausweichlichen eigenen Tod sowie dem Tod ihrer Mitmenschen zu leben? Dieser Frage ging eine gemeinsame interdisziplinäre Tagung der Historischen Theologie der Universität Siegen (Monnica Klöckener) und der Alten Kirchengeschichte der Universität Erfurt (Notker Baumann) nach. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der katholischen wie evangelischen Kirchengeschichte, der Alten Geschichte, der Altphilologie und der Archäologie betrachteten in Textzeugnissen ebenso wie materiellen Quellen die Erinnerung an Verstorbene, die philosophische Auseinandersetzung mit dem Tod sowie die Jenseitshoffnung als tröstliche Aspekte, die dazu beitragen, das Leben unter der conditio humana der Sterblichkeit zu gestalten. 
Verbunden mit der Tagung war eine Führung durch die beiden Kolumbarien in der Allerheiligenkirche sowie der Magdalenenkapelle in Erfurt. Die Ergebnisse der Tagung werden voraussichtlich Ende 2026 in der ZKG erscheinen. Das Programm finden Sie

hier
Was hilft Menschen dabei, mit dem unausweichlichen eigenen Tod sowie dem Tod ihrer Mitmenschen zu leben? Dieser Frage ging eine gemeinsame interdisziplinäre Tagung der Historischen Theologie der Universität Siegen (Monnica Klöckener) und der Alten Kirchengeschichte der Universität Erfurt (Notker Baumann) nach. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der katholischen wie evangelischen Kirchengeschichte, der Alten Geschichte, der Altphilologie und der Archäologie betrachteten in Textzeugnissen ebenso wie materiellen Quellen die Erinnerung an Verstorbene, die philosophische Auseinandersetzung mit dem Tod sowie die Jenseitshoffnung als tröstliche Aspekte, die dazu beitragen, das Leben unter der conditio humana der Sterblichkeit zu gestalten. 
Verbunden mit der Tagung war eine Führung durch die beiden Kolumbarien in der Allerheiligenkirche sowie der Magdalenenkapelle in Erfurt. Die Ergebnisse der Tagung werden voraussichtlich Ende 2026 in der ZKG erscheinen. Das Programm finden Sie

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Was hilft Menschen dabei, mit dem unausweichlichen eigenen Tod sowie dem Tod ihrer Mitmenschen zu leben? 

 

Interdisziplinäres Oberseminar der Historischen Theologie Siegen in Bonn

In der vorlesungsfreien Zeit fand wieder das bereits etablierte interdisziplinäre Oberseminar der Historischen Theologie mit der Alten Kirchengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn sowie der Alten Geschichte der Universität Siegen statt.

Forschungsprofil

Der Forschungsschwerpunkt der Professur für Historische Theologie liegt in der Zeit der Alten Kirche. Wir arbeiten derzeit vor allem zu folgenden Fragestellungen:

Die laufende Forschung von Dr. Monnica Klöckener erstreckt sich auf Fragen von Tod und Trost, auf die Geschichte der Bibelauslegung und -rezeption sowie der Theologie und Rezeption des Origenes. Sie erprobt und evaluiert Methoden der Digital Humanities für kirchenhistorische Textcorpora und reflektiert wissenschaftlich-theologische Schreibprozesse.

Die Forschungsschwerpunkte von Dr. Niklas Bend liegen in der Christentums- und Religionsgeschichte der Spätantike mit besonderem Augenmerk auf außerrömischen Kontexten, dem Raum des Roten Meeres, der Umweltgeschichte und den Environmental Humanities sowie der Kulturgeschichte der Spätantike.

PD Dr. Sebastian Hanstein verbindet frühchristliche Sozialgeschichte, Liturgiegeschichte und Häresiegeschichte mit einem Schwerpunkt auf der Praxis christlicher Identität in der Spätantike. Er untersucht Gemeindealltag, Rollenbilder, Autorität, Konflikte und soziale Ungleichheit sowie die spätantike Umcodierung von Familie, Reichtum, Ehre und Patronage. Besondere Schwerpunkte bilden das Corpus Caspari, die stadtrömische Liturgie und Gallien im 5. Jahrhundert, insbesondere Salvian von Marseille und monastische Netzwerke.

Für all diese Projekte kooperieren wir interdisziplinär mit führenden Personen und Institutionen in Deutschland sowie weltweit, beispielsweise mit dem Centre for the Study of Antiquity and Christianity (C-SAC), Aarhus Universitet/DK, dem Mortuary Ritual Network der Rijksuniversiteit Groningen/NL, der Forschungsstelle Origenes sowie der Forschungsstelle Brief der Universität Münster und dem Service Center for Digital Humanities der Universität Münster.

Forschungsschwerpunkte
  • Tod und Trost in der Alten Kirche
  • Bibelauslegung, besonders in der Zeit der Alten Kirche
  • Origenes und seine Rezeption
  • Umweltgeschichte in der Antike, environmental history
  • Schriften des sog. Corpus Caspari
  • Wissenschaftlich-theologisches Schreiben und Hochschuldidaktik, besonders Kirchengeschichtsdidaktik
  • Digital Humanities

Das Team

Monnica Klöckener

Dr. Monnica Klöckener

Vertretungs- und Gastprofessor*in
Dr. Sebastian Hanstein

PD Dr. Sebastian Hanstein

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Foto

Dr. Niklas Bend

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Profilbild Andreas Hoffmann

Univ.-Prof. Dr. Andreas Hoffmann

Emeritus/-a /Pensioniert