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Politisches System der Bundesrepublik Deutschland

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt (Art. 20 Abs. 2 GG).

Allgemeine, unmittelbare, gleiche, geheime und freie Wahlen bilden das Fundament der deutschen Demokratie. 

Politische Partizipation geht jedoch auch über den Wahlakt hinaus und wirft außerdem grundlegenden Fragen auf wie: Was versteht man unter politischer Partizipation? Warum engagieren sich manche Menschen stärker als andere? Und welche Folgen hat ungleiche politische Beteiligung für die Demokratie?

 

Ein Bild vom Bundestag

Aktuelles aus der Professur

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Forschungsprofil

Die Professur für das Politische System der Bundesrepublik Deutschland an der Universität Siegen erforscht zentrale Aspekte der empirischen Demokratieforschung. Im Mittelpunkt stehen politische Beteiligung und insbesondere Wahlverhalten, ungleiche Partizipation und ihre Folgen für demokratische Prozesse. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt auf dem wachsenden Zuspruch zu populistischen Parteien:

Welche Faktoren erklären populistisches Wählen?

Welche gesellschaftlichen Entwicklungen spiegeln sich darin wider?

Diese Perspektiven werden durch die Analyse politischer Einstellungen ergänzt. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie Bürger*innen politische Akteure und Prozesse bewerten und welche Faktoren das Vertrauen in politische Institutionen fördern.

Die Professur stützt sich dabei auf Ansätze der Vergleichenden Politikwissenschaft, der Politischen Psychologie und der Politischen Soziologie. Empirisch kommen überwiegend quantitative Methoden und vergleichende Designs zum Einsatz (sowohl subnational als auch länderübergreifend). Insgesamt liegt der Schwerpunkt der Professur auf westlichen Demokratien.

Im Zentrum steht das Zusammenspiel individueller und kontextueller Faktoren: Wie prägen gesellschaftliche Entwicklungen - wie etwa zunehmende ethnische Diversität - politische Partizipation, politische Einstellungen und die Wahrnehmung demokratischer Normen?

Mit diesen Forschungsfragen leistet die Professur einen Beitrag zum vertieften Verständnis demokratischer Prozesse in modernen Gesellschaften. 

Forschungsschwerpunkte

  • Stadt-Land-Unterschiede in politischer Beteiligung und Einstellungen
  • Bürger*innen und Demokratie in gesellschaftlichen Wandel (insbesondere ethnische Diversität)
  • Psychologie und Politik
  • Populismusforschung (insbesondere Ursachen und Konsequenzen populistischen Wahlverhaltens)
  • Politische Einstellungen von Menschen mit Migrationshintergrund
  • Empirische Methoden der Meinungsforschung

 

Neueste Publikationen

Journal article
2026

Becoming an Informed Citizen — the Relationship Between Naturalization Regimes, Language, and Political Knowledge Among Naturalized Citizens

Journal article
2026

Understanding trust among German citizens with migrant backgrounds – a latent profile approach

Journal article
2025

Living Up to Your Own Standards? Patterns of Civic Norms and Volunteering in Germany

Journal article
2023

Direct democracy, political support and populism–attitudinal patterns in the German Bundesländer

Aktuelle Projekte

Derzeit sind keine Projekte oder Publikationen verfügbar.

Das Team

Kathrin Ackermann

Univ.-Prof. Dr. Kathrin Ackermann

Professor*in
Bild von Jessica Kuhlmann

Jessica Kuhlmann M.A.

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Forschungsprofil

  • Politische Einstellungs- und Verhaltensforschung
  • Empirische Demokratieforschung
  • Integrationsforschung
  • Quantitative und qualitative Methoden