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Veranstaltungen

Verständnis - Konzeption - Zielgruppen

Die Veranstaltungen zum Wissenstransfer, ob hochschulöffentlich oder intern, sind fester Bestandteil der Weiterbildung. Lebenslanges Lernen richtet sich an alle Fachinteressierten, Fachkollegen*innen und Wissenssuchende innerhalb und manchmal ausserhalb der Hochschule.

 

Neben den Studierenden soll die Fachwelt (wissenschaftliche Community) und die Praxis (Behörden, Ingnieurbüros, Baufirmen) in den aktuellen, fachlichen Diskurs einbezogen werden. Innovative Fragen erfordern eine breite Beteiligung vieler Disziplinen. Die Ausrichtung von Veranstaltungen ist lokal, regional und global. 

SiWa-Vorlesungsseminar 2026

Wasserversorgungsnetze - EDV

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Thema: Innovative Planung und elektronische Netzberechnung 

Streetview / QGIS / STANET / EPANET

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SiWa Vorlesungsseminar am 15.04.2026, 12:30, PB-A044

Information

Zielgruppe: Studierende, Ingenieurbüros, Kommunen (reigonal)

Konzeption einer "offenen" Vorlesung / Übung mit Bezug zum Modul Leitungsinfrastruktur und Netze (LIN), bzw. Siedlungswasserwirtschaft.  

 

Fachliche Leitung: Prof. Dr.-Ing. Horst Görg

  • 12:30 - 13:15    Lehr- und Praxisvortrag
    Aktuelles/Planung/Berechnung/Nachweise bei Trinkwassernetzen mit Software 
  • 13:15 - 13:45   Bachelorarbeit B.Sc. Evelyn Klaus
    "Verwendung von digitalen Straßenansichten/Straßenperspektiven in der Wasserversorgung für die Netzberechnung und für Löschwassernachweise mit STANET am Beispiel eines synthetischen Netzes"
  • 14:00 - 15:30    Gemeinsame PC-Übung "Ortsnetz"
    Netzplanerstellung mit grafischer Oberfläche und 
    Druckberechnung am PC mit kostenfreiem EPANET (US EPA)
    ZIel: Selbständige Berechnung von TW-Netzen durch Teilnehmende 

Austausch und Diskussion

 

Veranstaltungshistorie

Rohrverschweissung Siedlungswasserwirtschaft

SiWa-Seminar Praxis

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Lokales Vorlesungsseminar mit Praxisbeteiligung im offenen Format.
Abwasser Sommerschule 2016 in Siegen

DAAD-Sommerschulen

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Internationale Sommerschulen von 2016 - 2020 zu globalen Wasserthemen.
Logo SgL Symposium

SgL Symposium

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Deutsches Symposium für grabenlose Leitungserneuerung 2006-2015

SiWa Seminare

Am 19.11.2024 fand im Fachgebiet Abwasser- und Abfalltechnik in der Vorlesungszeit 12:30-15:00 das "SiWa-Vorlesungsseminar-Praxis" statt. Mit diesem kostenfreien Format, das eng an den Vorlesungen orientiert ist und einmal (maximal zweimal) pro Semesterfach stattfinden kann, möchten Inhalte des Faches angesprochen werden, die über das originäre Vorlesungsmodul von Prof. Görg hinausgehen, bzw. es thematisch aus anderen Blickrichtungen gut ergänzen und / oder bei denen auch die Beteiligung externer Fachleute sowie der Praxis sinnvoll erscheint.

Auftakt war im Wintersemester 2024/2025 im Modul Siedlungswasserwirtschaft (Bachelorvertiefung B5) die Thematik "Abwasserableitung mit verschweißten Systemen aus Kunststoff am Beispiel R.O.S.A." mit externem Referenten und einer Praxisvorführung. Die thematischen Inhalte fügten sich passend irgendwo in die Vorlesungseinheit „Nr. 9.: Rohrmaterialien, Querschnitte, Sonderbauwerke“ bzw. in die „Nr. 10.: Bau und Betrieb von Kanalisationen“ ein.

Details zum Ablauf, Inhalt und Anmeldung (für Interessierte) sind der Information zu entnehmen.

Den etwa 20 Teilnehmenden aus Uni (Studierenden) und Ingenieurpraxis bot sich mit dem fundierten Fachvortrag und den praxisnahen Vorführungen ein kurzweiliges, interessantes Programm zu einem aktuellen Bau- und Umweltthema. Die Dichtheit von Kanalisationen ist insbesondere im rechtlichen Kontext an fast allen Stellen der Siedlungswasserwirtschaft prägnant und zur Vermeidung von unzulässigen Umweltbeeinträchtigungen zwangsläufig relevant. 

Die Dokumentation mit Wärmebildern erklärt den Vorgang der "Elektro-Rohrschweißung" bei Kunststoffrohren aus Polypropylen (PP)! Nachvollziehbar ist das thermoplaste Werkstoffverhalten des in die Sicke der Muffenverbindung eingelegten Schweißringes bzw. des Rohres. Nach Berücksichtigung der Abkühlzeiten ist die Rohrverbindung nach wenigen Minuten gebrauchsfertig und dicht (geprüft nach DIN EN 1610). Die Besonderheit des gezeigten Verfahrens liegt in der Verwendung der KG2000-Rohre (grün), die sowohl als Steckmuffe mit Dichtring oder in dem genannten "verschweißten" System auf der Tiefbaustelle eingesetzt werden können. 

Rohrverschweissung Siedlungswasserwirtschaft

Verschweißung eines KG2000-PP-Rohres DN (OD) 160 (Ostendorf / R.O.S.A, Bidlnachweis A. Krüger)

Sommerschulen

Internationale Weiterbildung: Über 100 Kollegen*innen, 5 Kontinente, etwa 40 Länder

Die zusammen mit ZEW/CICD (Prof. Dr. Roth) geplante und bereits bewilligte DAAD-Alumni-Sommerschule im Apr. 2020 ist aus gegebenem Anlass leider "cancelled".

DAAD-Alumni-Sonderprojekt 2019:

Gemeinsam mit dem Zentrum für Entwicklungsländerforschung und Wissenstransfer (ZEW / CICD) (Prof. Dr. Roth) richtet die Fachgruppe Abwasser- und Abfalltechnik vom 08.10. -19.10.2019 die DAAD Alumni-Sommerschule zur IFAT India 2019 aus. An ein Semniarprogramm in Kochi schließt ein gemeinsamer Besuch der Ifat India-Messe in Mumbai an. Teilnehmen werden 20 Wasserexperten/-innen aus Südostasien. 

Inhaltliche Rückfragen:           R. Winnegge     0271 740-3394   ruger.winnegge@uni-siegen.de
                                                A. Krüger          0271 740-2186    alexander.krueger@uni-siegen.de

DAAD-Alumni-Sonderprojekt 2018:

Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Wasserwirtschaftliche Risikobewertung und Klimafolgenforschung (Prof. Reggiani) veranstaltete das Fachgebiet Abwasser- und Abfalltechnik die internationale DAAD-Alumni-Sommerschule zur IFAT 2018 in Siegen / München.

Als Thema widmete sich das Seminar dem sicheren und vollständigen Wassertransport bei Ver- und Entsorgung.

Pressenotiz: DAAD-Summerschool vom 07.05. bis 18.05.2018 an Universität Siegen

Multilateraler Wissensaustausch und innovativer Technologietransfer mit 25 Wasser- und Abwasserexperten aus 23 Ländern von 4 Kontinenten. Als eine von zwei Hochschulen in Deutschland erhielt der Antrag der Universität Siegen eine Berücksichtigung bei der DAAD-Ausschreibung für eine internationale Alumni-Sommerschule zur IFAT-Messe. Organisiert wird die Sommerschule von den Lehrstühlen für Wasserwirtschaftliche Risikobewertung und Klimafolgenforschung (Univ.-Prof. PhD. Paolo Reggiani) und Abwasser- und Abfalltechnik (Univ.-Prof. Dr.-Ing. Horst Görg).

Die Meldung, dass das Trinkwasser in Kapstadt (Südafrika) auf 50 Liter pro Einwohner reduziert werden muss, schreckte die Öffentlichkeit zu Beginn des Jahres 2018 auf. Bei anhaltender Trockenheit droht sogar kurzfristig am „Day Zero“ die komplette Einstellung der öffentlichen zentralen Wasserversorgung dieser Metropole. Die Wasserknappheit Südafrikas birgt sozialen Sprengstoff. Dieses aktuelle Beispiel zeigt, dass auch die vergleichsweise weit entwickelten Regionen Afrikas immense Wasserprobleme haben. Viele andere Länder des Kontinents verfügen über weitaus schlechtere Infrastruktur, was das Erreichen eines guten Lebensstandards in diesen, häufig ärmsten Ländern dieser Welt, akut erschwert. Ähnlich wie in Afrika sieht die Situation in vielen Ländern Asiens und Süd- und Mittelamerikas aus. Zwar sind hier Leitungsnetze für Trink- und Abwasser vielerorts vorhanden, die Entfernungen von den sicheren Wassergewinnungsstätten zu den immer größer werdenden Verbrauchsgebieten und Megacities verschieben sich aber immer weiter. Auch ist die Menge an natürlichen, unverschmutzten und verfügbaren Wasserressourcen örtlich begrenzt und permanent von Verschmutzung bedroht. Gleichzeitig führt der marode Zustand der Leitungsnetze zu Qualitätseinbußen, die sich in der Verbreitung von Krankheiten oder dem enormen Anstieg an Wasserverlustraten auswirken. Es bedarf intakter, dichter Kanalisationen, um einen sicheren und vollständigen Abtransport der anfallenden oft sehr gefährlichen Abwässer zu Kläranlagen sicherzustellen. Dies ist aus Gesundheits- und Umweltgründen für das Überleben der Menschen essentiell. Doch unterliegt Infrastruktur einem permanenten Wandel. Regionale Disparitäten zwischen den urbanen Kernstädten und den ländlichen Regionen beeinflussen den technischen Fortschritt. Nicht zuletzt sorgen die enormen demographischen Veränderungen mit sozialen Folgen und die gravierenden Auswirkungen des Klimawandels gerade in den Entwicklungs- und Schwellenländern für zunehmende Herausforderungen im Wassersektor. Wissenschaftler, Fach- und Führungskräfte sind gefragt, um für die jeweiligen Regionen adäquate, innovative und gleichsam fundierte Lösungsansätze zu finden, die auch praktikabel, nachhaltig und besonders zukunftsfähig sind.

Aus diesem Grund veranstaltet die Universität Siegen eine 2-wöchige, internationale DAAD-Sommerschule, die mit einem 1-wöchigen Seminar in Siegen startet und mit einem Besuch der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser, Abfall und Rohstoffwirtschaft (IFAT) in München abschließt. Unter dem Themenschwerpunkt „Wassertransport bei Ver- und Entsorgung“ dient die Sommerschule dem interdisziplinären Erfahrungsaustausch, dem zielgerichteten Technologietransfer und der Weiterbildung qualifizierter Fachkräfte. Dementsprechend weitgefächert ist auch der teilnehmende Personenkreis aus Wissenschaftlern, Nichtregierungsorganisationen, Consultants und kommunalen Ver- und Entsorgungsunternehmen. Neben fachlicher Schärfe ist ein breit angelegtes Programm zu Förderung der Interaktion (Gruppenarbeit) zwischen den Teilnehmern angedacht. Praxisbezug ist einerseits durch Vorträge von externen Fachleuten (regionale Unternehmen, Ingenieurbüros) gewährleistet. Anderseits können sowohl durch eine Werksbesichtigung bei der Firma Mannesmann Line-Pipe GmbH als auch durcheine Exkursion zur Breitenbachtalsperre und der Trinkwasseraufbereitungsanlage des Wasserverbandes Siegen-Wittgenstein praktische Eindrücke gewonnen werden. Hier können sich die Teilnehmer ein klares Bild machen, wie Leitungswasser erzeugt wird, welches an jedem Wasserhahn Siegens bedenkenlos trinkbar ist.

Wissenschaftliche Leitung:

Prof. Dr. Paolo Reggiani
Prof. Dr.-Ing. Horst Görg

Für weitere Information:

Dipl.-Ing. I. Althoff, Tel. +49 271 740-3178, e-mail: ingrid.althoff@uni-siegen.de
Dipl.-Ing. A. Krüger, Tel. +49 271 740-2186, e-mail: alexander.krueger@uni-siegen.de 

Gemeinsam mit dem Zentrum für Entwicklungsländerforschung und Wissenstransfer (ZEW, Leitung Prof. Roth) veranstaltete das Fachgebiet Abwasser- und Abfalltechnik die internationale DAAD-Alumni-Sommerschule zur IFAT Africa 2017 in Johannesburg.

Das Seminar nebst Messebesuch war für alle Teilnehmer ein großer Erfolg. 

Inhaltliche Informationen (Pressetext):

Wasserexperten aus Afrika und der Uni Siegen unterzeichnen Johannesburg-Erklärung.

Das Zentrum für Entwicklungsländerforschung und Wissenstransfer (ZEW) und Fachgebiet Abwasser- und Abfalltechnik veranstalteten die internationale DAAD-Alumni-Sommerschule „Efficient Water Use – Waste and Waste Water Management“ vom 05.- 11. Sept. 2017 in Johannesburg. Im Anschluß fand ein gemeinsamer Messebesuch der internationalen Fachmesse IFAT Africa 2017 statt. Als Ergebnis resultiert die Johannesburg-Erklärung internationaler Wissenschaftler.

Abwasser und Abfall sind in ihrer essentiellen Umweltbedeutung nahezu gleich bedeutend. Bei falschem Umgang werden natürliche (begrenzte) Ressourcen wie Wasser und Boden teilweise irreparabel geschädigt mit verheerenden Auswirkungen für Ökosysteme und somit nicht zuletzt auch für die Gesundheit der Bevölkerung. Dies geht einher mit einer heterogenen Entwicklung bei Demographie und Klima, stetigen Veränderungen bei Produkten / Ressourcen und gesellschaftlichem Wandel. Anwachsende Megacities, zunehmende Migration und verändertes Konsumverhalten aber auch immer größer werdender Handlungsbedarf auf den vulnerablen Umweltbaustellen stellen die Fachkräfte zunehmend vor neue Herausforderungen. Die Besonderheiten des afrikanischen Kontinents, sozial-ökomische Aspekte aber auch regionale Disparitäten bei der Infrastruktur oder dem Klima erschweren dort die Suche nach geeigneten Strategien. Hierbei sind nicht nur technische Instrumente wichtig sondern auch ein Selbstverständnis, das Thema Umweltschutz als partizipatorische und gesellschaftliche Aufgabe und Chance zu begreifen.

2017 ist vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zum Afrikajahr erklärt worden. Eckpunkte für einen Marshallplan für Afrika sind bereits seitens des Ministeriums konzipiert worden. Gerade die Bereiche der wasserbezogenen Umwelttechnik haben hier herausragende Bedeutung. Das BMZ schreibt dazu: „Ohne sauberes Wasser und Basissanitärversorgung haben die Menschen in Afrika keine Chance, einige ihrer schlimmsten Probleme – wie zum Beispiel die hohe Kindersterblichkeit – zu überwinden. Täglich sterben in Afrika viele Kinder, Frauen und Männer an Krankheiten, die durch unsauberes Wasser verursacht werden und die durch eine hygienische Wasserversorgung leicht zu verhüten wären. Wasser ist zudem eine unverzichtbare Ressource für die Landwirtschaft und die industrielle Entwicklung in Subsahara-Afrika.“ (Quelle: BMZ, 2016).

Vor diesem Hintergrund richtete die Universität Siegen mit dem Zentrum für Entwicklungsländerforschung und Wissenstransfer (ZEW) und dem Fachgebiet Abwasser- und Abfalltechnik ein internationales Alumni-Expertenseminars in Südafrika aus, das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wurde. Die 15 teilnehmenden Alumni kamen aus allen Teilen des afrikanischen Kontinents. Aufgrund einer fundierten wissenschaftlichen Ausbildung in Deutschland konnten sie die Problematiken in ihren Heimatländern mit fachlichem Bezug im Rahmen der Sommerschule präsentieren, sich gegenseitig zu Herangehensweisen austauschen und die Übertragbarkeit in die jeweiligen Länder und Regionen diskutieren. Ergebnis des wissenschaftlichen Seminars, welches durch Fachexkursionen und einem Messebesuch der Umweltleitmesse IFAT Africa verbunden war, ist die Johannesburg – Erklärung. Diese Erklärung der 15 afrikanischen Wissenschaftler und den 4 Mitgliedern der Universität Siegen bekräftigt das gemeinsame Bestreben der neu gegründeten APIWEC –Initiative („THE AFRICAN PROFESSIONALS’ INITIATIVE FOR WATER, ENERGY, ENVIRONMENT AND CLIMATE“), zusammen nachhaltige Lösungen für den Wassersektor des afrikanischen Kontinents zu finden. Die Bildung eines Netzwerkes, die Vermittlung von technischem Know-how und der Einsatz von innovativen Verfahren und neuen Produkten auf breiter Ebene sind Kernpunkte der Erklärung. Ziel ist es, zukünftig interdisziplinäre Aktivitäten zwischen den Mitgliedern der Initiative zu fördern und die multilaterale Zusammenarbeit zwischen Ländern zu intensivieren, um so eine fundierte Kontinuität und nachhaltige Entwicklung beim Kenntnis- und Technologieaustausch sicherzustellen

Wissenschaftliche Leitung:     Prof. Dr.-Ing. Hubert Roth 
                                               Prof. Dr.-Ing. Horst Görg

Inhaltliche Rückfragen:           R. Winnegge     0271 740-3394   ruger.winnegge@uni-siegen.de
                                                A. Krüger          0271 740-2186    alexander.krueger@uni-siegen.de

DAAD-Summerschool vom 22.05. bis 04.06.2016 an Universität Siegen 

Multilateraler Wissensaustausch und innovativer Technologietransfer: 25 Wasser- und Abwasserexperten aus 22 Ländern und 4 Kontinenten treffen sich an Universität Siegen. Als eine von zwei Hochschulen in Deutschland erhielt der Antrag der Universität Siegen eine Berücksichtigung bei der DAAD-Ausschreibung für eine internationale Alumni-Sommerschule zur IFAT-Messe. Organisiert wird die Sommerschule von den Lehrstühlen für Wasserwirtschaftliche Risikobewertung und Klimafolgenforschung (Univ.-Prof. PhD. Paolo Reggiani) und dem Lehrstuhl Abwasser- und Abfalltechnik (Univ.-Prof. Dr.-Ing. Horst Görg). 

Die grundsätzliche Notwendigkeit zur Verbesserung der Situation im Wassersektor besteht in vielen Teilen dieser Erde. Obgleich sich die Länder sowohl in ihrem Entwicklungsstand als auch in Art und Ausmaß ihrer wasserwirtschaftlichen Fragestellungen deutlich voneinander unterscheiden, sind Defizite besonders in den Staaten Afrikas, Asiens, Lateinamerikas, dem arabisch sprachigen und dem osteuropäischen Raum erkennbar. Unzureichende oder ausbleibende Abwasserreinigung belastet den Wasserkreislauf. Eine Zunahme an verschmutzen Abwässern führt zur Verbreitung gefährlicher Infektionskrankheiten. Ein Zusammenhang zur Degradation der Ökosysteme, insbesondere die Verringerung der biologischen Artenvielfalt in Gewässern scheint evident. Klimabedingte Veränderungen, die den Wassersektor betreffen, und demographische Entwicklungen stellen die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig unterliegt die Infrastruktur einem permanenten Wandel, der durch technischen Fortschritt, soziale Fragen und regionale Disparitäten gekennzeichnet ist. Tiefgreifende Lösungen, koordinierte Strategien und Steuerungsmaßnahmen sind gefragt, die sowohl im urbanen Siedlungsraum praktikabel als auch in ländlichen Regionen umsetzbar sind und die eine dauerhafte Beseitigung von defizitären Mißständen im Sanitärsektor erwarten lassen. Innovative Verfahren stehen auf dem Prüfstand, um die ohnehin schon begrenzten verfügbaren Wasserressourcen vor übermäßiger Verschmutzung zu schützen.

Die 2-wöchige, internationale DAAD-Sommerschule, die mit einem 1-wöchigen Seminar an der Universität Siegen startet und mit einem Besuch der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser, Abfall und Rohstoffwirtschaft (IFAT) in München abschließt, dient dem interdisziplinären Erfahrungsaustausch, dem zielgerichteten Technologietransfer und der Weiterbildung qualifizierter Fachkräfte. Dementsprechend weitgefächert ist auch der teilnehmende Personenkreis: Wissenschaftler, Nichtregierungsorganisationen und Consultants sind ebenso dabei wie Betreiber von Kläranlagen. Neben fachlicher Schärfe ist ein breit angelegtes Programm zu Förderung der Interaktion zwischen den Teilnehmern angedacht. Die Systemkette der Abwassertechnik, die beim Entstehen von Abwasser beginnt und in der umweltverträglichen Wiedereingliederung des gereinigten Abwassers in den natürlichen Wasserkreislauf endet, zieht sich wie ein roter Faden durch das Programm. Themen sind u.A. Abwasserableitung (Starkregen), Abwasserbehandlung durch innovative Verfahren bzw. durch Kleinkläranlagen, Industrieabwasser, Abwassernutzung (Klärschlamm) sowie Organisationsfragen bis hin zu Gebührenerhebung und dem Wasserqualität- und Ressourcenmanagement als übergeordnete Fragestellung. Praxisbezug ist einerseits durch Referate von externen Fachleuten (regionale Unternehmen, Ingenieurbüros) anderseits durch eine Kläranlagenexkursion zum Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen (ESI) gegeben. Hier können sich die Teilnehmer ein klares Bild machen, wie Umweltanforderungen im täglichen Anlagenbetrieb erfüllt werden können. Die Vortragsreihe dient somit der Knüpfung von Kontakten sowie der fundierten Vorbereitung des Messebesuchs, der gemeinsam mit den Fachgebieten der Universität Siegen im Anschluss erfolgt. Die Ergebnisse der Sommerschule werden (reviewed) veröffentlicht, so dass den Teilnehmer gute Gelegenheit zur wissenschaftlichen Profilierung gegeben wird.

Für weitere Information:

Dipl.-Ing. I. Althoff, Tel. +49 271 740-3178, e-mail: ingrid.althoff@uni-siegen.de
Dipl.-Ing. A. Krüger, Tel. +49 271 740-2186, e-mail: alexander.krueger@uni-siegen.de

SgL Symposien

Treffpunkt der Branche mit Fachausstellung - Über 1.000 Teilnehmende, 200 Vorträge, 8 Tagungsbände und etwa 10 Veröffentlichungen

Logo SgL Symposium

 

8. SGL 2013 | Einblick | Durchblick | Ausblick


Programm

13.00 - 13.05  Eröffnung der Tagung durch Prof. Dr.-Ing. H. Görg
13.05 - 13.30  Prof. Dr.-Ing. H. Görg, Universität Siegen, Siegen: „Grabenloses Bauen - mehr als nur unterirdisch“
13.30 - 14.00  Come-Together - Imbiss - Fachausstellungseröffnung

BLOCK I - Grundstücksentwässerung: Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben

Moderation: Dipl. Ing. S. Beck, IKT Gelsenkirchen
14.00 - 14.30  Dipl.-Ing. M. Müller, Technische Betriebe Solingen, Solingen: „Auswirkungen unterlassener Sanierungsmaßnahmen im Grundstücksbereich“
14.30 - 15.00  Dipl.-Ing. C. Externbrink, Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen AöR: „Rechtsverordnung zur Grundstücksentwässerung - Stand der Entwicklung“
15.00 - 15.30  Dipl.-Ing. F. Hartmann, Kanalcheck 7 GmbH, Neunkirchen-Seelscheid: „Alte Fehler bei neuen Grundstückentwässerungen - Wie vermeiden ?“
15.30 - 16.00  Kaffeepause - Fachausstellung
Forum: „Merkmale und Grenzen von Sanierungsverfahren von der Planung bis zum Bauwerk“

BLOCK II - Fallstricke Planung | Experten beantworten Ihre Fragen

Moderation: Prof. Dr. Ing. H. Görg
16.00 - 16.15  Dipl.- Volksw. H. Zech, RSV, Lingen (Ems): „111 x grabenlos: Kanalsanierungsverfahren und Varianten im (Kurz-)Überblick“
16.15 - 16.30  Dipl.-Ing. W. Bezela, Ingenieurbüro Pipefocus, Krefeld: „Grenzen bei Standardverfahren mit üblichen Durchmessern“
16.30 - 16.45  Dipl.-Ing. M. Brenner, Ingenieurbüro Brenner GmbH, Hennef: „Wie erziele ich professionelle Qualität von der Planung bis zur Abnahme“
16.45 - 17.00  Diskussion und Erfahrungsaustausch über Entscheidungsfindung, praktikable Auswahlmaßstäbe und verfahrenstechnische Einschränkungen

BLOCK III - Fallstricke Bauausführung | Experten beantworten Ihre Fragen

Moderation: Prof. Dr. Ing. H. Görg
17.00 - 17.15  Dipl.-Ing. J. Brunecker, Insituform Rohrsanierungstechniken GmbH, Röthenbach: „Renovierung mit Schlauchlinern“
17.15 - 17.30  Dipl.-Ing. S. Schwarzer, TRACTO-TECHNIK, Lennestadt: „Varianten der Rohrerneuerungstechniken“
17.30 - 17.45  Dipl.-Ing. J. Franke, egeplast international GmbH, Greven: „Rohrwerkstoffe für die grabenlose Rohrsanierung“
17.45 - 18.00  Diskussion und Erfahrungsaustausch über Rohrwerkstoffe, Eigenschaften und Einbau, Baustellenbedingungen und spezielle Anwendungen
ab 19.00  Abendveranstaltung als Dialogabend in der Brauerei (Sudwerk Irle-Brauerei), Kostenfreier Shuttle-Bus-Service zum Hoteltransfer wird angeboten.

BLOCK IV - Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

Moderation: Prof. Dr.-Ing. H. Görg
9.00 - 9.30   Prof. Dr.-Ing. R. F. Schmidtke, Ingenieurberater, Planegg: „Praktische Handhabung von Nutzungsdauern in Kostenvergleichsrechnungen“
9.30 - 10.00  Dipl.-Ing. M. Hippe, Franz Fischer Ingenieurbüro GmbH, Erftstadt: „Praktische Anwendung von Kostenvergleichsrechnungen in der Kanalsanierung“
10.00 - 10.30  Kaffeepause - Fachausstellung

BLOCK V - Herausforderungen der Wasserwirtschaft

Moderation: Prof. Dr.-Ing. H. Görg
10.30 - 11.00  Dipl.-Ing./MBA M. Hochbein, Gelsenwasser AG, Gelsenkirchen: „Auswirkungen der Demografie auf Rohrleitungsbau und Sanierung im Trinkwasserbereich“
11.00- 11.30  Dr.-Ing. H.-C. Sorge, IWW Zentrum Wasser, Mülheim: „Flexibilität der Wasserversorgungssysteme im Hinblick auf den Klimawandel“

BLOCK VI - Kanalsanierung unter besonderen Baustellenbedingungen

Moderation: Prof. Dr.-Ing. H. Görg
11.30 - 12.00  Dipl.-Ing. D. Löwe, bds Boden- und Deponie-Sanierungs-GmbH, Neufahrn: „Leitungserneuerung unter extremen (Baustellen-)Bedingungen“
12.00 - 12.30  Dipl.-Ing. W. Weßing und Dipl.-Ing. D. Hanselmann, E.ON New Build & Technology, Gelsenkirchen: „Grabenlose Hausanschlusstechniken für den Gebäudebestand“
12.30 - 15.30  Keyhole Technologie im praxisnahen Einsatz inkl. Imbiss


Kontakt und Info: 

Alexander Krüger 

krueger@bauwesen.uni-siegen.de

0049 (0)271 740-2186


 

 

Vorträge - Tagungsband - Programm


BLOCK A: "Abwasserkanäle“   

  • Direkte und indirekte Kosten als Entscheidungshilfe für die Verfahrenswahl im Leitungsbau
    Dipl.-Ing. Leopold Scheuble, Infrastructure Consulting,  76344 Eggenstein-Leopoldshafen
  • Reparatur, Renovation und Erneuerung-Was sich wann rentiert!
    Prof. Dr.-Ing. Horst Görg, Universität Siegen, Dep. Bauingenieurwesen,57076 Siegen

BLOCK B: „Kosten und Wirtschaftlichkeit“    

  • VOB: Ausschreibung nach der neuen ATV DIN 18326 Kanalrenovierungsarbeiten
    Dipl.-Ing. Detlev Drobny, Tiefbauamt Stuttgart, 70176 Stuttgart
  • Kostenfallen bei der Planung und Ausführung von Sanierungsprojekten
    Dr.-Ing. Robert Stein, S & P Consult GmbH,  44801 Bochum

BLOCK C: „Bauwerke in Abwasseranlagen“   

  • Sanierung von Bauwerken und Schächten in Entwässerungssystemen
    Dipl.-Ing. Burkhard Malcus,DIRINGER&SCHEIDEL ROHRSANIERUNG GmbH & Co. KG, 68199 Mannheim
  • Das neue RSV­Merkblatt M6.2­ Schachtsanierung
    Wolf-Michael Sturm, Sachverständigenbüro  Michael Sturm,  D-13351 Berlin
  • Schachtbewertungsdatenbank „SCHABE"
    Dipl.-Ing. Juliane Schenk, Göttinger Entsorgungsbetriebe,  37079 Göttingen 

BLOCK D: „Rohrwerkstoffe und Anwendungen“    

  • Innovationen für den grabenlosen Leitungsbau: Ob Pflug- oder  Spülbohrverfahren – auf die richtige Umhüllung kommt es an 
    Dipl.-Ing. Torsten Schmidt, Salzgitter Mannesmann Line Pipe GmbH, 57074 Siegen
  • Hochdruckrohre aus Kunststoff für die grabenlose Verlegung – Merkmale und  Anwendungsbeispiele
    Dipl.-Ing. Holger Hesse, Egeplast Werner Strumann GmbH & Co. KG, 48268 Greven
  • Press­Zieh­Verfahren mit Bodenentnahme
    Dipl.-Ing.Franz Schaffarzyk, Josef Pfaffinger Bauunternehmung, Zweigniederlassung Berlin, 3595 Berlin

BLOCK E: „Grundstücksentwässerung“    

  • Dränagen: Dulden, abklemmen oder umklemmen?
    Dipl.-Ing. Amelie Dyrbusch, IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH, 45886 Gelsenkirchen 
  • Ganzheitliche Strategien, Systematik und und Flexibilität bei der Grundstücksentwässerung
    Dipl.-Ing. Frank Werner Grauvogel, Stadtwerke Burscheid
  • Neubau und Sanierung von HA-Leitungen
    Dipl.-Ing. Sebastian Schwarzer,T racto Technik, 57368 Lennestadt

BLOCK F: „Hausanschlussleitungen Wasser / Gas“    

  • Keyholetechnik für Hausanschlüsse Neuverlegung mit GRUNDOPIT Keyhole Erneuerung mit GRUNDOTUGGER
    Dipl.-Ing. Elmar Koch, Tracto Technik, 57368 Lennestadt
  • Fachgerechte Abdichtung von Gas­ Wasserhausanschlüssen
    Dipl.-Ing. Horst Scheuring, Hauff-Technik GmbH & Co. KG, 89542 Herbrechtingen
  • Hausanschlüsse: Sanieren oder Erneuern?
    Dipl.-Volksw. Horst Zech, RSV - Rohrleitungssanierungsverband e. V., 49811 Lingen (Ems)

BLOCK G: „Energie, Zukunft und Innovation“    

  • Wärmenutzung aus Abwasserkanälen 
    Dipl.-Ing. Mike Böge, Institut für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg e.V., 26121 Oldenburg 
  • Die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Schmallenberg
    Helmut Hentschel, Stadt Schmallenberg, 57392 Schmallenberg
  • Das Biodorf Ebbinghof ­ mit Biogas Energieautark
    Hubertus Peitz, Familie Peitz,  57392 Schmallenberg
  • Energiewende und Netze
    Dipl.-Phil. Karl-Heinz Pfündner, Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e. V., 99096 Erfurt

BLOCK H: „Versorgungsnetze“   

  • Einbindungen, Werkstoffübergänge und Reparaturverfahren in Wasserleitungsnetzen 
    Dipl.-Ing. Jan Treiber, Friatec AG, 68229 Mannheim
  • Reinigung als Maßnahme zum sicheren Betrieb von Rohrleitungen
    Dr. Norbert Klein, Hammann GmbH,  76855 Annweiler am Trifels

Kontakt und Info: 

Alexander Krüger 

krueger@bauwesen.uni-siegen.de

0049 (0)271 740-2186

Programm und Information


Block A: „Abwassertechnik“

  • Perspektiven des Leitungsbaus in Straße und Grundstück -  grabenlos in die Zukunft?
    Prof. Dr.-Ing. Horst Görg, Universität Siegen, 57068 Siegen
  • Erneuerungsverfahren im Wandel der Zeit - Wo stehen wir heute?
    Markus Mendek, Bau- und Sachverständigenbüro MBS, Ravensburg
  • Nutzung des Ringraumes zwischen Liner und Altrohr zum Sammeln und Ableiten des Fremdwassers am Beispiel Oststraße in Borgholzhausen
    Dipl.-Ing. Wilhelm Röper,Ingenieurbüro Röper, 49326 Melle

Block B: „Druckleitungen“

  • Zusammenhang von Straßenzustand und grabenlose Leitungserneuerung im Hinblick auf lange Nutzungsdauern und optimale Wertschöpfung
    Dipl.-Ing. Jan Birbaum, Universität Siegen, 57068 Siegen
    Dipl.-Ing. Alexander Krüger, Universität Siegen, 57068 Siegen
  • Der grabenlose Gashausanschluss - Eine technische Alternative für den Gebäudebestand?
    Dipl.-Ing. Werner Wessing, EON Ruhrgas AG,45131 Essen
  • Umweltfreundliche und nachhaltige Rehabilitation von Druckrohrleitungen 
    Prof. Dr.-Ing. Harald Roscher, Fachhochschule Erfurt, 99425 Weimar

Block C: „Verfahren und Praxis“

  • Die Hausanschlusseinbindung bei der Kanalsanierung mit Compact-Pipe
    Dipl.-Ing. Thomas Siggel, Diringer und Scheidel, 80999 München
  • Berstliningprojekt Wasserschutzzone II -  Inliner bersten mit speziellem Schutzmantelrohr zur Leckageüberwachung
    Dipl.-Ing. Dirk Den Ouden, egeplast Werner Strumann GmbH & Co. KG, 48268 Greven

Block D: „Qualitätssicherung“

  • Neustrukturierung der Sanierungsverfahren RAL-Gütesicherung Kanalbau GZ 961    
    Dipl.-Ing. Herbert Blesgen, Güteschutz Kanalbau, 53347 Alfter
  • Zertifizierung von Reinigung, Beratung und Sanierung von Grundstücksentwässerungsanlagen   
    Dipl.-Volkwirt Horst Zech. Rohrleitungssanierungsverband RSV, 49811 Lingen (Ems) 

Block E: „Grundstücksentwässerung“

  • Inspektion von verzweigten Hausanschlussleitungen mit abbiegefähiger Kamera Lindauer Schere und gleichzeitiger elektronischer Kanalverlaufsvermessung mit dem System ASYS
    B. Eng. Tobias Jöckel, jt-Electronik,88131 Lindau
  • TV-Inspektion als Grundlage für eine wirtschaftliche Projektabwicklung
    Dipl.-Ing. Frank Diederich, Ingenieurbüro D.S.L., 49492 Westerkappeln
  • Abwasser in Fokus der Justiz: Wann ist ein Kanal wirklich dicht?
    Dipl.-Ing. Jürgen Kramp, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger der IHK Karlsruhe, 76549 Hügelsheim

Block F: „Sondergebiete Abwassertechnik“

  • Sanierung von Abwasserschächten: Großversuche und In-Situ-Untersuchungen    
    Dr.-Ing. Bert Bosseler, IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH, 45886 Gelsenkirchen
  • Silikatische Beschichtung von Abwasserbauwerken bei extremen  Abwassersituationen    
    Herr van Leth. Hermes Technolgies GmbH, 58239 Schwerte
  • Bau- und Betrieb von Abwasserdruckleitungen
    Dipl.-Ing. Martin Schardt, egeplast Werner Strumann GmbH & Co. KG, 48268 Greven

Block G: „Hausanschluss-Gipfel“

  • Grundstücksentwässerung: Kommunale Anforderungen und Pflichten
    Dipl.-Ing. Marco Schlüter,IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH, 45886 Gelsenkirchen
  • Geeeignete  Informationskampagne zur Überzeugung von Rat, Verwaltung, Bürger
    Ludger Wördemann, Stadt Rheda-Wiedenbrück, 33375 Rheda-Wiedenbrück
  • Steht der Bürger alleine im Regen? Fachkundige Beratung auf dem Weg zum dichten Hausanschluss!
    Dipl.-Ing., Mario Brenner, Brendebach Ingenieure, Wissen

Block H: „Werkstoffe und Anwendungen“

  • Grabenlose Erneuerung von Wasserleitungen anhand von Praxisbeispielen
    Marc Winheim, Duktus, 35576 Wetzlar
  • Polyamidumhüllungen – Ein neues Umhüllungssystem für Stahlrohre
    Dr. rer. nat. Hans-Jürgen Kocks,Salzgitter Mannesmann Line Pipe GmbH, 57074 Siegen
  • Unterfahrung von Hindernissen und Dükerbau mittels HDD
    Dr. rer. nat. Hans-Joachim Bayer, Tracto Technik GmbH, 57368 Lennestadt

Kontakt und Info: 

Alexander Krüger 

krueger@bauwesen.uni-siegen.de

0049 (0)271 740-2186

 

Programm uund Information


Block A: „Status Kanalsanierung“

  • "Flickenteppich Kanalisation - Zustand, Notwendigkeit und Rahmenbedingungen der Sanierung/Erneuerung"
    Prof. Dr.-Ing. Horst Görg, Universität Siegen
  • Strategien zu Instandhaltung von Leitungsnetzen in Zeiten knapper Kassen.   
     Dr.-Ing. Christian Falk, Stadtentwässerung Dortmund, 44263 Dortmund
  • Aktuelle Situation im Grundstücksentwässerungsbereich
    Dr.-Ing. Bert Bosseler, IKT-Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH, 45886 Gelsenkirchen

Block B: „Leitungsbau - neue Wege“    

  • Grabenloses Bauen in Städten
    Dipl.-Ing. Ulrich Edeling, Berliner Wasserbetriebe, 0179 Berlin
  • Nachhaltigkeit bei der grabenlosen Sanierung von Leitungen    
    Dr.-Ing. Torsten Schmidt, Universität Dresden, Fachbereich Stadtbauwesen und Stadttechnik, 01187 Dresden
  • Intelligente Netzinfrastrukturen und grabenloser Leitungsbau 
    Prof. Dr.-Ing. Jörg Hölterhoff, GSTT, German Society for Trenchless Technology e.V. , 14055 Berlin 

Block C: „Entwässerungsgestaltung“

  • Rechtwinklig oder Sternförmig - Am Rohr oder am Schacht. Umgang mit seitlichen Anschlüssen im Kanalbestand
    Dipl.-Ing. Alexander Krüger, Fachgebiet Abwasser- und Abfalltechnik, Universität Siegen, 57076 Siegen
  • Verfahrensvarianten der Berliner Bauweise 
    Dipl.-Ing. Jörg Sommer, Zertifizierter Kanalsanierungsfachberater, 48268 Greven

Block D: „Qualitätssicherung“  

  • Schafft Zertifizierung Qualität?    
    Dipl.-Volkswirt Horst Zech, RSV e.V.,  49811 Lingen
  • Berechnung von Gas- und Wasserleitungsrohren bei Kreuzungen von Verkehrswegen - dynamischer und statischer Vortrieb von Stahlrohren
    Dipl.-Ing. Andre Grassmann, Fa. Eon Ruhrgas, 45138 Essen

Block E: „Grundstücksentwässerung“

  • Grundstücksentwässerungs-Management bei der Stadtentwässerung Frankfurt am Main
    Dr.-Ing. Holger Krier, Stadtentwässerung Frankfurt am Main, 60311 Frankfurt am Main
  • Umgang mit Eigentümern und Sanierungsfirmen    
    Dipl.-Ing. Frank Sprenger, Brendebach Ingenieure, 57537 Wissen
  • Private und Gewerbliche Hausanschlüsse
    Dipl.-Ing. Mario Brenner, RSV e.V., 57537 Wissen

Block F: „Entwicklung & Innovation“

  • Kostengünstige Erneuerung von Hausanschlussleitungen
    Dr.-Ing. Joachim Beyert, Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule Aachen (RWTH), 52056 Aachen
    Grabenloser Einbau von Gas- und Wasserhausanschlüssen mit Keyhole Bohrtechnik
    Dipl.-Ing. Elmar Koc, Tracto-Technik Lennestadt, 57368 Lennestadt
  • Leitungsdetektion mit Georadar – Vorstellung der Ergebnisse des EU geförderten ORFEUS Projektes
    Dr. Hans-Joachim Bayer, Tracto-Technik Lennestadt,57368 Lennestadt

Block G: „Praktische Anwendungen“

  • "Praktische Anwendungen"    Erneuerung von Eiprofilen mit Berstverfahren
    Dipl.-Ing. Sebastian Schwarzer, Tracto-Technik Lennestadt, 57368 Lennestadt 
  • Möglichkeiten der Schachtsanierung    
    Wolf-Michael Sturm, Sachverständiger für Rohrsanierungstechniken, 13351 Berlin

Block H: „Leitungsbau online und interaktiv“

  • webkalkulator24.de - Online Kalkulation und andere nützliche Web-Tools    
    Dipl.-Ing. Leopold Scheuble, Infrastructure Consulting, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
  • GL-Planungstool Grabenlos
    Dipl.-Ing. Hayal Coelen, Fachgebiet Baubetrieb, Universität Siegen, 57068 Siegen

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Programm und Information


Keynote

  • Grußworte der Stadt Siegen
    Bürgermeister Steffen Mues
  • Einführungsvortrag des parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesministerium für
    Wirtschaft und Technologie 
    H. Schauerte, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär und Mittelstandsbeauftragter
  • Leitungsbau heute: Wünsche und Forderungen an die Politik und Unternehmer
    Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Merkel

BLOCK A1-3:  "Grundstücksentwässerung“

  • Grundstücksentwässerung - Eine reine Privatsache?
    Dipl.-Ing. L. Scheuble, Karlsruhe
  • Umsetzung der Anforderungen nach § 61a LWG bei der StEB Köln
    S. Müller, Stadtentwässerungsbetriebe AöR, Köln

BLOCK A4-6 „Abwassertechnik“

  • Grundlagen der Auswahl von Sanierungs- und Erneuerungsverfahren
    Dipl.-Volkswirt H. Zech, Geschäftsführer Rohrleitungssanierungsverband (RSV), Lingen
  • Erschwerte Bedingungen beim Einsatz des TIP-Verfahrens
    Dipl.-Ing. W. Bezela, Pipefocus Bezela GmbH, Krefeld
  • Vergleich Schlauchliner mit Erneuerungsverfahren (Berstlining)
    M. Mendek, Sachverständigenbüro MBS, Ravensburg

BLOCK B1-3: „Druckleitungen“

  • Grabenlose Sanierung einer kathodisch geschützten Gasleitung
    Dipl.-Ing. H. Hesse, egeplast Strumann GmbH & Co. KG, Münster
  • Nicht konventionelle Verlegung von ProFuse Schutzmantelrohren - Baustellenberichte
    Dipl.-Ing. U. Klümper, Uponor GmbH, Ochtrup
  • Grabenlose Bauweisen beim Wasserverband Siegen-Wittgenstein - Erfahrungsbericht
    Dipl.-Ing. D. Müller, Wasserverband Siegen-Wittgenstein, Siegen

 

BLOCK B4-6: „Normung, Qualitätssicherung“

  • Zertifizierung von Rohrleitungsbauunternehmen. Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?
    Dipl.-Ing. G. Winkler, Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), Berlin
  • Grabenlose Verfahren etabliert durch Werkstoffe und Verfahrensentwicklung
    Prof. Dr.-Ing. H. Roscher
  • Vergleichsprüfungen als Instrument der Qualitätssicherung - Konzepte und Beispiel des IKT-Warentests
    Dipl.-Ing. D. Färber, IKT - Institut für unterirdische Infrastruktur gGmbH Gelsenkirchen

Podiumsdiskussion

  • Ist eine erfolgreiche Leitungssanierung programmierbar ?
    Experten diskutieren den (vermeintlichen) Königsweg
  • Moderation: Dr.-Ing. B. Bosseler (IKT),
    Es diskutieren:
    Dipl.-Ing. M. Mendek (Sachverständiger)
    Dipl.-Ing. M. Müller (Stadt Solingen)
    W. Kröller (Insituform Rohrsanierungstechniken)
    Dipl.-Ing. F. Diederich (Planer, Ing.Büro)
    Dipl.-Ing. F. Hüpers (Planer, Ing.Büro)

Baustellenbesichtigung

 

BLOCK C1-5 : „Rohrmaterial und -Verlegung“

  • Rohre aus PE-100 RC für die Biogasversorgung des Heizkraftwerks Oldenburg
    Dipl.-Ing. R. Rosenau, Frank GmbH, Mörfelden
    Besonderheiten beim Rohreinzug kathodisch geschützter Stahlrohrleitungen
    Dr. Kocks und Dipl.-Ing. Klütz ,Salzgitter Mannesmann Line Pipe GmbH, Siegen
  • Moderne Verfahren der Rohrleitungssanierung mit duktilen Gussrohren
    F. Schaffarczyk, J. Pfaffinger Bauunternehmung GmbH, Berlin
  • Grabenlose Erneuerung mittels Einzug von Kurzrohrmodulen aus einem bestehenden Schacht durch statisches Berstliningverfahren - Erfahrungen aus Sicht einer ausführenden Firma 
    R. Berenbold, Geschäftsführer Otto Berenbold Hoch- und Tiefbau GmbH, Zussdorf
  • Nutzungsdauer von grabenlos eingebauten Rohre
    Dr. rer.nat. H.-J. Bayer, GSTT Kohlberg

BLOCK C6-10 :„Innovative Anwendungen“

  • Entwicklung einer optimierten
    Sensorplattform zur Leitungsortung
    Dipl.-Ing. M. Naser, Goethe Universität Frankfurt am Main
  • Weiterentwicklung des TIP-Verfahrens - „Mit dem Langrohr in den Schacht“
    Dipl.-Ing. E. Koch, Tracto-Technik, Lennestadt
  • Hausanschluss - grabenlos verlegt mit dichter Mauerdurchführung
    H. Scheuring, Fa. Hauff-Technik, Herbrechtingen und M. Spatz, Fa. Botec, Utting
  • Durchblick verschaffen bei der Inspektion von Grundstücksentwässerungssystemen - Flexibles Arbeiten bei Verzweigungen, 3D-Koordinatenerfassung - Automatische Rohrleitungsplanerstellung
    B. Kummert, Kummert GmbH, Gerolzhofen
  • Zukunftsenergie Fernwärme - Perspektiven, Inverstitionstrategien und Verteilnetzbau
    Dipl.-Ing. Helmut Ernst, AFGW e.V., Frankfurt

BLOCK D1-5 : „Kosten, Organisation und Recht“

  • VOB-gerechte Leistungsbeschreibung und Abrechnung
    Prof. Dr.-Ing. R. Rauh u. Dipl.-Ing. H. Coelen, Universität Siegen
  • Anforderungen an die Präqualifikation von Bauunternehmen
    Dr. K.-U. Hunger, Kanzlei Kapellmann & Partner, Düsseldorf
  • Adjudikation - ein innovatives Mittel zur Konfliktbewältigung
    Prof. Dr.-Ing M.Gralla u. Dipl.-Ing. M. Sundermeier, TU Dortmund
    SiGeKo - eine erforderliche Leistung im Leitungsbau !?
    Prof. Dr. J. Hölterhoff, GSTT Berlin
  • Initiative BALSibau – Sicherheit bei Bauarbeiten im Leitungsbau
    M. Grummich, DVGW Service & Consult GmbH, Bonn

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Programm und Information


Keynote

Begrüßung
Steffen Mues, Bürgermeister der Stadt Siegen
Eröffnung
Prof. Dr.-Ing. H. Görg, Universität Siegen

Naturschutz und grabenlose Technik
J. Krüger, NABU, Berlin

Grabenlose Bauweise – 1.Wahl beim innerstädtischen Leitungsbau 
Prof. Dr.-Ing. J. Hölterhoff, GSTT, Berlin

Block A1-3: Abwassertechnik - „Zustand und Bewertung“

  • Abnahme von Liningmaßnahme
    Dipl.-Ing. O.Sokoll, IKT Gelsenkirchen
  • Private Grundstücksentwässerung - Initiativen zur Umsetzung (Anspruch und Wirklichkeit)
    Dipl.-Ing. F. Diederich, Ing.-Büro D.S.L., Westerkappeln
  • Erfahrungen mit der Kanalsanierung in der Stadt Bremen anhand von Beispielen aus der Praxis
    Dipl.-Ing. K.Messer, Hansewasser Bremen GmbH

Block A4-6: Abwassertechnik - „Normung und Qualität“

  • Die Ausbildung des Zertifizierten Kanalsanierungsberaters bei der Fördergemeinschaft für die Sanierung von Entwässerungssystemen
    Dipl.-Ing. N. Heidbrink, Güteschutz Kanalbau
  • Anforderungen an die Qualitätssicherung bei der Sanierung von Abwasserleitungen – Erfahrungen aus Planung und Betrieb
    M. Mendek, Bausachverständigenbüro Ravensburg
  • Statische Berechnung von mittels Berstverfahren, Horizontalramme und HDD-Verfahren
    Dr.-Ing. C. Falk, Stadt Dortmund

Block B1-3: Wasser- und Gasversorgung - „Netzüberwachung und -Betrieb“

  • Strategien für die Sanierung der Wasserverteilungsnetze – Konsequenzen für die Kosten der Trinkwasserversorgung
    Dr. D. Schmidt, Thüringen Wasser GmbH
  • Der Netzmeister und der Netzingenieur
    Dipl.-Ing. L. Schiffmann, Rhenag - Rheinische Energie AG
  • Thermische Auswirkungen von Kabelfehlern an PE- Gasleitungen
    Dipl.-Ing. M. Keller, Dortmunder Energie und Wasser

Block B4-6: Wasser- und Gasversorgung - „Normung und Qualität“

  • Herausforderungen des Klimawandels und der demographischen Entwicklung an den Bau und Betrieb von Wasserleitungen in Theorie und Praxis
    Prof. Dr.-Ing. H. Görg, Universität Siegen
  • IKT Feldstudie: keine Punktlasten durch B5 Altrohrscherben beim Berstlining
    Dipl.-Ing. M. Liebscher, IKT Gelsenkirchen
  • Welche Qualität beinhalten die grabenlosen Verfahren zur Sanierung von Druckrohrleitungen 
    Dipl.-Volkswirt H. Zech, RSV e.V., Lingen

Werksbesichtigung

Transfer zu Mannesmann-Fuchsrohr in Siegen mit Betriebsbesichtigung (Stahlrohrproduktion) und Vortrag

Baustellenbesichtigung:

Erneuerung einer GG- Trinkwasserleitung mittels Berstlining

Block C: „Verlegetechniken“

  • Neubearbeitung des DWA-A 125 /GW 304 Rohrvortrieb und verwandte Verfahren
    Dr.-Ing. G. Nieder, Ing.-Büro Dr. Uffmann
  • Planungsaspekte bei HDD-Verfahren – Aus der Praxis für die Praxis
    Dipl.-Ing. G. Herrmann, Neuenhagen
  • Ungesteuertes und gesteuertes Press-Bohr-Verfahren für die Neuverlegung von Abwasser-Hausanschlüssen mit neuentwickelter Kleinbohranlage „Grundobore 200 S“
    M. Pachutzki, Tracto-Technik Lennestadt 

Block D: „Kosten und Recht“

  • Leistungsverzeichnis und Abrechnung, Beispiele und Handlungsempfehlungen
    Prof. Dr.-Ing. S. Plaum, FH Wiesbaden
  • Nachtragsmanagement: Das Vergütungssystem der VOB / B
    Dr. K.-U. Hunger, RA Kapellmann & Partner, Düsseldorf
  • Nutzung fremder Grundstücke durch Ver- und Entsorgungsleitungen
    P. Seliger, Erftverband

Block: E: „Praxisbeispiele und Innovation“

  • Praxisbeispiele Felsbohrungen
    Dipl.-Ing. S. Bunger, Max Wild, Berkheim
  • Sanierung von Großrohrleitungen mit PE-HD
    Dipl.-Ing. T. Meyer, Pfeiffer GmbH, Dresden
  • Besonderheiten bei der Planung von Maßnahmen zur Kanalsanierung von Industriebetrieben
    Dipl.-Ing. R. Angstmann, Ing.-Büro Gaul, Bamberg
  • Der Ingenieur auf der Baustelle - (Fehler erkennen, Fehler vermeiden)
    Dipl.-Ing. F. Hüpers, ILL - Ingenieurgesellschaft mbH, Detmold

Block F: „Rohrmaterialien und Werkstoffe“

  • Rohre aus Polyethylen für alternative Verlegemethoden - die neue PAS 1075
    Dr. J. Hessel, Hessel Ingenieurtechnik, Roetgen
  • Warum und wie Gussrohre grabenlos verlegt werden
    Dipl.-Ing. R. Moisa, fgr Fachgemeinschaft Gussrohrsysteme, Berlin

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Programm und Information


Keynote

  • Begrüßung / Eröffnung
    Ulf Stötzel, Bürgermeister der Stadt Siegen
  • Methoden zur grabenlosen Erneuerung von Rohrleitungen
    Prof. Dr.-Ing. Jens Hölterhoff, GSTT
  • Public Private Partnership - Anwendungsmöglichkeiten im Leitungsbau
    Prof. Dr.-Ing. M. Gralla, Universität Dortmund

Block A: Zustandserfassung und Bewertung

  • NoDig-Verfahren auch bei hydraulischen Engpässen im Mischwasser - Altkanal? Ein Lösungsansatz am Beispiel der Stadt Borgholzhausen
    Dipl.-Ing. W. Röper, Ing.-Büro Röper GmbH
  • Zustandsdaten von Grundstücksentwässerungsanlagen und daraus resultierende Handlungsempfehlungen, 
    Dipl.-Ing. D. Cvaci, Universität der Bundeswehr, Neubiberg
  • Zustandsbewertung von Rohrleitungen als Grundlage der Rehabilitationsstrategie von Wasserrohrnetzen
    Prof. Dr.-Ing. E. Roscher, Fachhochschule Erfurt
  • Qualifikationsanforderungen an Ingenieurbüros für die Planung von grabenlosen Erneuerungsmaßnahmen (Gas, Trinkwasser, Abwasser)
    Dipl.-Ing. W. Bezela, Ing.-Büro Pipefocus GmbH
  • Erfassung und Bewertung des Rohr-Boden-Systems
    Dr. B. Bosseler, IKT-Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH
  • Zustandserfassung und Sanierungsbedarf von Anschlusskanälen und der zugehörigen Straßenabläufe
    Dipl.-Ing. H. Cakmak, Ruhr-Universität Bochum

Block B: Kosten, Organisation und Recht

  • Wertermittlung bestehender Anlagen
    Dipl.-Ing. N. Milojevic, Ing.-Büro Dr. Pecher und Partner
  • Finanzierung von grabenlosen Erneuerungsmaßnahmen
    Dr.-Ing. Alvarez, Stein und Partner Bochum
  • Effektives Mängelmanagement
    Prof. Dr.-Ing. R. Rauh, Universität Siegen
  • Vergabe von Bauleistungen - Grundsätze  der Vergabe und Rechtsschutz gegen rechtswidrige Vergaben
    Dr. K.-U. Hunger, RAe Kapellmann
  • Ausschreibungstexte für das Horizontalspülbohrverfahren
    Dipl.-Ing. E. Fengler, LMR Drilling GmbH u. GSTT
  • Grabenlose Erstellung/Erneuerung von Gas- und Wasserhausanschlüssen von der Gebäudeinnenseite
    Dipl.-Ing. H. Scheuring, Fa. Hauff Technik

Podiumsdiskussion: 

  • „Grundstücksentwässerung - ganzheitliche Sanierungsstrategien“
  • Teilnehmende: Dipl.-Ing. M. Lange, Kommunal und Abwasserberatung NRW GmbH;
    Dipl.-Ing. M. Müller,Stadt Solingen - Betriebsleiter Stadtentwässerung; 
    Dipl.-Ing. U. Winkler, Ing.-Büro für Umweltberatung; 
    Dipl.-Ing. M. Mendek, Stadt Friedrichshafen Eigenbetrieb
    Stadtentwässerung; 
    Dipl.-Ing. F. Diederich,DIEDOS Consult

Baustellenbesichtigung:

Das T.I.P.-Verfahren in der praktischen Anwendung

Block C: Normung Qualitätssicherung

  • Kunststoffrohre für grabenlose Bauweisen – RSV Merkblatt 10 i.B.
    Dipl.- Volkswirt H. Zech, RSV - Rohrleitungssanierungsverband e.V.
  • Qualität und Gütesicherung im Baustellenalltag
    Dipl.-Ing. G. Kandolf, SW Bremen
  • Dichtheitsprüfungen von Abwasserleitungen und -kanälen
    Dipl.-Ing. H. Blessgen, Güteschutz Kanalbau e.V.
  • Erneuerung von Gas- und Wasserhausanschlüssen
    Dipl.-Ing. B.-D. Ferger, Siegener Versorgungsbetriebe
  • Anforderungen / Dokumentation von Zugkräften
    Dipl.-Ing. F. Lipskoch, Wavin

Block D: Praxisbeispiele

  • Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit dem Tight-In-Pipe- Verfahren in Dortmund
    Dipl.-Ing. P. Chwastek, Stadtentwässerung Dortmund
  • Punktuelle Stutzensanierung in geschlossener Bauweise mit Verpressen Hutprofile
    Dipl.-Ing. N. Janssen, Umwelttechnik Franz Janssen GmbH
  • Kombination von Berstlining und Spülbohr- verfahren in der Kanalsanierung am Projekt
    Friedrichshafen
    Dipl.-Ing. M. Mendek, Stadt Friedrichshafen, EB Stadtentwässerung
  • Praxisbeispiele im Mikrotunnelbau
     Dr.-Ing. Nieder / Dr.-Ing. Uffmann, Bohrtec GmbH
  • Spektakuläre Einsätze mit der HDD-Technik
    M. Hermsmeier, Rohrleitungsbauunternehmen Ewald Beermann

Block E: Rohrmaterial und -verlegung

  • Einsatzmöglichkeiten des Pflugverfahrens
    Dipl.-Ing. F. Föckersperger,Frank Föckersperger GmbH
  • Qualitätssicherung für grabenlos verlegbare Rohre aus Polyethylen
    Dr.-Ing. J. Hessel, Hessel Ingenieurtechnik
  • Kunststoffrohre für den Abwasserbereich / Qualitätssicherung an „vor Ort härtenden Massen“
    Dr. J. Sebastian, Sachverständigenbüro für Kunststoffe
  • Aktuelles vom Kunststoffrohrmarkt
    Dipl.-Ing. K. Hilchenbach, egeplast Werner Strumann GmbH & Co. KG 
    Dipl.-Ing. N. Schlenther, Karl Schöngen KG
  • Rekordpremiere mit Rohren aus duktilem Gusseisen DN 900 im Spülbohrverfahren in Valencia, Spanien
    Dipl.-Ing. S. Ertelt, Buderus Giesserei Wetzlar GmbH
  • Einsatz von GFK - Großrohren beim Kurvenvortrieb in Essen
    Wolf Schrader, Hobas Rohre GmbH

Block F: Zukunftsthemen und Innovative Anwendungen

  • Das Spülbohrverfahren von der Kleinbohrtechnik bis zur Großbohrtechnik
    Dr. rer. nat. H.-J. Bayer, TRACTO-TECHNIK GmbH & Co. KG
  • Exklusiv nur bei SGL! Entwässerung von Deichen durch Drainagebohrungen im Spülbohrverfahren
    Dr. H. Berner, GTU Ingenieurgesellschaft mbH
  • Doppelnutzung Kanal: Verlegung von Glasfaserkabel im Abwasserkanal
    Dipl.-Ing. K. Manstorfer, Fast Opticom AG
  • Technische und wirtschaftliche Aspekte der Geothermie
    Dipl.-Ing. C. Müller, Universität Siegen
  • Der Bau von Erdwärme-Sondenanlagen - Das GRD-Verfahren
    Dipl.-Geol. MBA A. Hagedorn
  • Das Flutungsverfahren für die Sanierung von Hausanschlussleitungen
    Dr. Windhager, Tubogel - Geochemie Sanierungssysteme GmbH

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Programm / Vorträge / Tagungsbandbeiträge


Keynote

  • Zur Notwendigkeit einer intakten Infrastruktur
    Ministerin Christa Thoben, Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW
  • Entwicklung einer ganzheitlichen Kanalsanierungsstrategie
    Dr.-Ing. M. Wolf, Ing.-Büro Dr. Pecher und Partner, München
  • PPP Task Force NRW
    G. Hoffmann, PPP Task Force NRW

Block A: Zustandserfassung und -bewertung

  • Bedeutung von undichten Kanälen in Bezug auf Infiltration und Exfiltration
    Prof. H. Görg / Dipl.-Ing. A. Krüger, Universität Siegen
  • Inspektion und Zustandserfassung von Entwässerungsanlagen
    Dipl.-Ing. F. Büser, Stadtentwässerungsbetrieb Köln
  • Grundstücksentwässerung - Systematik ist die halbe Sanierung
    Dipl.-Ing. R. Rehling, Geschäftsführer der GEKO GmbH, Schwerte
  • Vergleich von Bewertungssystemen für Gas- und Wasserrohrnetze
    Prof. H. Roscher, FH Erfurt
  • Materialtechnische Zustandsuntersuchungen zur Bewertung liegender metallischer Trinkwasserleitungen
    Dipl.-Ing. H. C. Sorge, FH Erfurt

Block B Planung, Ausschreibung, Vergabe, Kalkulation, Kosten

  • e-Trasse – Die Online-Leitungsauskunft
    Dr. M. Fornefeld, MICUS GmbH, Düsseldorf
  • Wann kann ein geschädigter Abwasserkanal noch renoviert werden, und wann muss er erneuert werden
    Prof. Dr.-Ing. V. Wagner, Hochschule Neubrandenburg
  • Planerische Besonderheiten bei der Erneuerung von Entwässerungsleitungen im statischen Berstverfahren
    Dipl.-Ing. W. Bezela, Ing.-Büro Pipefocus GmbH
  • Planung und Durchführung einer grabenlosen Kanalerneuerungsmaßnahme in Friedrichshafen
    M. Mendek, Stadt Friedrichshafen
  • Das TIP-Verfahren bei Altrohr-zustand III – Erfahrungen aus der Sicht des planenden Ingenieurs
    Dipl.-Ing. W. Röper, Ing.-Büro Röper, Melle

Block C: Verfahrensauswahl, Qualitätssicherung bei Technik, Werkstoffen, Ausführung

  • Die Bedeutung des Stahlrohres in der Rehabilitation von Rohrleitungen
    Dr. H.-J. Kocks, Mannesmann-Fuchs Rohr GmbH, Siegen
  • Neueste Entwicklungen bei den grabenlosen Einbauverfahren mit Rohren aus duktilem Gusseisen
    Dr. J. Rammelsberg, Fachgemeinschaft Gussrohr, Berlin
  • Rohre aus Polyethylen für die grabenlose Druckrohrerneuerung
    Dr. J. Hessel, Hessel Ingenieurtechnik, Roetgen
  • Polyethylen-Rohre m. Schutzeigenschaften
    Dipl.-Ing. H. Hesse, egeplast Werner Strumann GmbH & Co. KG, Greven
  • Anforderungen an polymere Kunststoffrohre für die grabenlose Erneuerung von Abwasserkanälen
    Dipl.-Ing. N. Schlenther, Karl Schöngen KG, Salzgitter
  • Grabenlose Erneuerung von Druckrohrleitungen aus Sicht eines ausführenden Fachunternehmens
    Dipl.-Ing. M. Seck, Paul SPEECK GmbH, Dortmund
  • Erfahrungen bei der Erneuerung von Entwässerungskanälen
    W. Zimmer, karo-san GmbH, Illingen
  • Erfahrung bei Erneuerung von z. T. parallel liegenden Gas- und Wasserleitungen
    H. Bartels, Stadtwerke Haiger
  • Erfahrungen beim grabenlosen Einbau von duktilen Gussrohren mit dem Berstverfahren
    Dr. R. Levacher, Stadt Saarlouis
  • Grabenlose Auswechslung von Erdkabelleitungen
    Dr. H.-J. Bayer, TRACTO-TECHNIK GmbH, Lennestadt

Block D: Betrachtungen zur Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Finanzierung

  • Technische Regeln für die grabenlose Erneuerung von Rohrleitungen
    Dipl. Volkswirt H. Zech, RSV Rohrleitungssanierungsverband Lingen (Ems)
  • Gütesicherung bei der grabenlosen Erneuerung von Entwässerungsleitungen nach RAL GZ 961
    Dr. Künster, Güteschutz Kanalbau
  • Gütesicherung bei der grabenlosen Erneuerung von Gas- und Wasserleitungen nach DVGW GW 301 und GW 302
    Dipl.-Ing. D. Hesselmann, Rohrleitungsbauverband
  • Ganzheitlicher Ansatz Hausanschluss-/ öffentliche Kanalnetzerneuerung
    Dipl.-Ing M. Lange, Kommunal- und Abwasserberatung NRW GmbH
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen: Betrachtung bei der grabenlosen Erneuerung von Druckrohrleitungen
    Dipl.-Ing. P. Steinhauser, EV Selb-Marktredwitz
  • Untersuchungen zum Reibungsverhalten von Freispiegel- und Druckrohrleitungen
    Prof. J. Jensen, Universität Siegen
  • Online Informieren und Lernen
    Th. Schulte, Profundis GmbH, Lennestadt
    G. Prinz, Stein und Partner, Bochum
  • Anforderungen an die geotechnischen Untersuchungen und Beurteilungen zur grabenlosen Rohrleitungserneuerung
    Prof. Dr. R. Herrmann, Universität Siegen
  • Wirtschaftlicher Mikrotunnelbau mittels Pilotrohrvortriebe
    Dr. G. Nieder, Bohrtec GmbH, Alsdorf
  • Rehabilitation von Abwasserkanälen mit Compact Pipe
    Dipl.-Ing. H. Spinnräker, Niederrheinische Versorgung u. Verkehr AG
  • Dr. Windhager, Tubogel - Geochemie Sanierungssysteme GmbH

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Sonstiges

Das Forschungsinstitut Wasser und Umwelt feiert 10 jähriges Bestehen. Fachgebiet Abwasser- und Abfalltechnik als fester Bestandteil des Instituts etabliert. 

Großer Zuspruch, erstmalig mit Beteiligung des Fachgebietes Abfalltechnik in der Universität Siegen, Vorträge und Veröffentlichungen zu "Bauabfälle" (Görg) und "Sandwäsche" (Krüger) in Müllmagazin und in wwt Wasserwirtschaft Wassertechnik.