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Was ich tue

Ich untersuche die Merkmale sozial und ökologisch nachhaltiger Wirtschaftssysteme und wie wir den Übergang von den heutigen Systemen zu neuen, nachhaltigen Systemen gestalten können. In meiner Arbeit verbinde ich quantitative und qualitative empirische Forschung mit inter- und transdisziplinären Methoden. Meine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem grünes Wachstum und Degrowth, die digitale Transformation der Wirtschaft und die politische Ökonomie des rechten Autoritarismus.

Steffen Lange

Meine Arbeit wird nicht nur in akademischen Kreisen diskutiert, sondern findet auch bei Organisationen wie der Weltbank, dem UNEP, der Europäischen Kommission, dem Europäischen Umweltbüro und dem Bundesumweltministerium Resonanz. Ich halte regelmäßig Vorträge und arbeite eng mit politischen Entscheidungsträgern und Akteuren der Zivilgesellschaft zusammen – mit dem Ziel, nachhaltige Wirtschaftssysteme nicht nur zu untersuchen, sondern auch zu verwirklichen.

Neben meiner Tätigkeit an der Universität Siegen bin ich Landesvertreter für Deutschland bei der European Society for Ecological Economics und Vorstandsmitglied von Common Future und Impact AI. Zuvor forschte ich an der Technischen Universität Berlin, der Universität Münster und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung. Ich habe an der Universität Hamburg promoviert.

Heiner Flassbeck Bild

29.01. Vortrag von Prof. Dr. Heiner Flassbeck

Einführung in die Feministische Ökonomik: Arbeit, Zeitnutzung und Armutsmessung

Frühjahrsschule "Ökologie und Transformation: Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft"

Studium

Info-Veranstaltung Master Plurale Ökonomik

Merz_Wachstumsbooster
Öffentlichkeit

Wachstumsbooster?

Ein Kommentar von Dr. Steffen Lange zum "Wachstumsbooster/Investitionsbooster" von der Bundesregierung.

 

https://www.instagram.com/reel/DMGJxHksi1p/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA%3D%3D

Steffen Lange
Forschung

Wachstumsunabhängigkeit: Neue Publikation

Neue Veröffentlichung von Dr. Steffen Lange erschienen

Gemeinsam mit Stefanie Gerold und Katharina Bohnenberger hat Steffen Lange einen Beitrag zur „Wachstumsabhängigkeit von Arbeitsmärkten und Strategien zu deren Überwindung“ veröffentlicht. Der Text ist im Sammelband „Wirtschaftswachstum zwischen Fortschritt, Abhängigkeit und Zwang“ (Metropolis-Verlag, Marburg 2025, hg. von Tobias Vogel) erschienen.

Die Autor*innen analysieren, warum Arbeitsmärkte so stark vom Wirtschaftswachstum abhängen, und diskutieren konkrete Strategien, um diese Abhängigkeit zu reduzieren – von einer Neuausrichtung technologischen Wandels über Arbeitszeitverkürzung und Jobsharing bis hin zu sozial-ökologischen Jobgarantien und neuen Formen der Existenzsicherung.

👉 Link zum Artikel.

Dr. Steffen Lange
Öffentlichkeit

Wirtschaft geht besser!

Öffentliche Veranstaltung am 06.10.25 in Berlin, mit Dr. Steffen Lange

https://www.eventbrite.de/e/wirtschaft-geht-besser-tickets-1670628247059?aff=dsl

 

Programm:

Mein Forschungsprofil

Meine Forschung befasst sich mit der Ökonomie und politischen Ökonomie einer sozial-ökologischen Transformation. Sie beginnt mit (1) Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit, beispielsweise welche Maßnahmen den Klimawandel abmildern würden, wie diese umgesetzt werden können und was dies mit Wirtschaftswachstum zu tun hat.  Parallel dazu untersuche ich (2), wie Wirtschaftssysteme (um-)strukturiert werden können, um soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten und ein gutes Leben für alle zu ermöglichen, während ich mich gleichzeitig mit dem Aufstieg antidemokratischer Bewegungen auseinandersetze, die diese Ziele bedrohen. Schließlich untersuche ich (3), wie sich diese Herausforderungen mit der laufenden technologischen Revolution in den Bereichen Digitalisierung und künstliche Intelligenz überschneiden.

 

 

(1) Wirtschaftswachstum und Umwelt: Klimaschutz, Entkopplung und Postwachstumsökonomie

Die Beziehung zwischen Wirtschaftswachstum und ökologischer Nachhaltigkeit wirft die Frage auf, ob Wachstum zur Verringerung des Umweltverbrauchs beiträgt oder ob es inhärente Grenzen für Wachstum gibt. Seit meinen frühen Studienjahren beschäftige ich mich mit diesen Themen und habe mich in meiner Dissertation auf die makroökonomischen Bedingungen für nachhaltige Volkswirtschaften ohne Wachstum konzentriert. Derzeit untersuche ich, wie sich Wege zur Klimaneutralität mit Wirtschaftswachstum überschneiden. Der Klimawandel hat deutlich gemacht, dass schrittweise Anpassungen nicht ausreichen, um katastrophale Folgen zu verhindern, was zu einer hohen Nachfrage nach transformativen Ideen geführt hat. Die Postwachstumsökonomie als Wissenschaft von nachhaltigen Volkswirtschaften ohne Wachstum versucht, dieser Herausforderung zu begegnen, indem sie den Umweltverbrauch radikal senkt und gleichzeitig soziale Gerechtigkeit fördert und die Demokratie in wirtschaftlichen und politischen Institutionen stärkt. 

 

(2) Die politische Ökonomie des rechten Autoritarismus: Ursachen und politische Reaktionen

In zahlreichen Ländern haben rechtsautoritäre Parteien an politischer Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig haben Diskussionen rund um das Konzept der „antifaschistischen Ökonomie” zunehmend Aufmerksamkeit erlangt. Diese Studie befasst sich mit zwei eng miteinander verbundenen Forschungsfragen: Erstens, welche wirtschaftlichen Faktoren treiben den Aufstieg dieser Bewegungen voran, und zweitens, inwieweit – und durch welche Mechanismen – kann die Wirtschaftspolitik diesen Trend abmildern oder ihm entgegenwirken?

 

(3) Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit

Machen Digitalisierung und KI unsere Wirtschaft nachhaltiger, indem sie die Energie- und Ressourceneffizienz steigern? Oder ist es umgekehrt – verbrauchen mehr digitale Geräte mehr Energie und führen zusätzlich zu Rebound-Effekten und Wirtschaftswachstum? Wir müssen uns auch fragen, wie sich dies auf soziale Ungleichheiten auswirkt und ob wir vor neuen Herausforderungen hinsichtlich der Konzentration wirtschaftlicher und politischer Macht stehen. Vor dem Hintergrund solcher Analysen entwickle ich Konzepte, wie die Digitalisierung für eine sozial-ökologische Transformation genutzt werden kann. 

In Kürze:

  • Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit

  • Klimaschutz, Entkopplung und Postwachstumsökonomie

  • Die politische Ökonomie des rechten Autoritarismus: Ursachen und politische Antworten

 

Bücher

Macroeconomics Without Growth
2018

Macroeconomics Without Growth

Sustainable Economies in Neoclassical, Keynesian and Marxian Theories
How can we organize our economies without growth? "Macroeconomics Without Growth' provides a comprehensive understanding of how non-growing economies can be sustainable. With this book, Steffen Lange brings new momentum into the debate on post-growth, degrowth and steady state economies. The book delves deep into economic theory to understand how a macro-economy can operate without growth. By applying a highly diverse set of theories - from Neoclassical, Keynesian and Marxian traditions - the book is able to cover a wide range of macroeconomic aspects: Is zero growth possible in a capitalist economic system? What happens to aggregate demand and aggregate supply when economies stop growing? And what role do firms, markets and technological change play in post-growth economies?

 
 
 

Smarte Grüne Welt
2018

Smarte grüne Welt

Digitalisierung zwischen Überwachung, Konsum und Nachhaltigkeit
Die Digitalisierung ist einer der gesellschaftlichen Megatrends - darin sind sich alle einig. Doch was bedeutet sie ganz konkret für Ökologie und Gerechtigkeit? Führt die Digitalisierung in eine smarte grüne Welt, in der alle vom technologischen Fortschritt profitieren und wir zugleich schonender mit der Umwelt umgehen? Oder steuern wir auf einen digitalen Turbokapitalismus zu, in dem einige wenige Geld und Macht in Händen halten und die Wirtschaft noch weiter über die planetaren Grenzen hinauswächst?

 
 
 

Digital Reset
2018

Digital Reset

Redirecting Technologies for the Deep Sustainability Transformation
Time seems out of joint. The world society has experienced a centennial pandemic, the global thermometer has displayed a sequence of hottest years on record, and Russia's war on Ukraine has shattered political order. Unsurprisingly, the economy is severely affected. Governments worldwide hope that digital technologies can provide key solutions. Yet this report shows that digitalisation, in its current and mainstream form, is rather aggravating than solving many of the pressing social and environmental crises at hand. What is needed instead is a deep sustainability transformation

Videos

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Publikationen

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Journal article
2026

Climate neutrality scenarios: How they deal with economic growth, employment and social acceptance

Journal article
2024

Transforming provisioning systems to enable 1.5° lifestyles in Europe? Expert and stakeholder views on overcoming structural barriers

Journal article
2024

Inflation in Germany: Energy Prices, Profit Shares, and Market Power in Different Sectors

Journal article
2024

It depends: Varieties of defining growth dependence

Journal article
2023

Threat, fixable or opportunity? Contested smart home futures in the German social media debate

Edited book
2023

Digital Reset, Redirecting Technologies for the Deep Sustainability Transformation

Book
2023

Digital reset

Book chapter
2023

Exponential growth

Journal article
2023

The induction effect: why the rebound effect is only half the story of technology's failure to achieve sustainability

Report
2023

Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Landwirtschaft aus Sicht des Umwelt- und Na-turschutzes.

Journal article
2023

Digitalization and energy consumption. Does ICT reduce energy demand?

Book chapter
2023

Growth independence

Social Media
-

Transformative Ökonomik auf Social Media

Das Forschungsprojekt untersucht, wie Social Media gezielt eingesetzt werden kann, um die Sichtbarkeit und Reichweite von Pluraler und Transformativer Ökonomik in Deutschland zu stärken. Aufbauend auf einer Analyse bestehender Social-Media-Auftritte sowie Interviews mit Vertreter:innen pluraler Studiengänge und des Netzwerks Plurale Ökonomik werden strategische Ansätze entwickelt und umgesetzt. Es werden Strategiepapiere erarbeitet, Kooperationen zwischen Institutionen intensiviert und weitere Maßnahmen zur Umsetzung und vorbereitet. Die erlangten Erkenntnisse werden wissenschaftlich publiziert. Ziel ist es, langfristig eine nachhaltige, professionell abgestimmte Social-Media-Kommunikation für die Plurale und Transformative Ökonomik zu etablieren.

ki_literaturrecherche
-

Impact AI: Evaluation der gesellschaftlichen Wirkung von KI-Systemen für Nachhaltigkeit und Gemeinwohl

Impact AI – Bewertung der gesellschaftlichen Wirkung von KI für Nachhaltigkeit und Gemeinwohl
Künstliche Intelligenz scheint enorme Chancen für Umwelt, Soziales und Gemeinwohl zu bergen – doch wie nachhaltig und wie gerecht sind diese Technologien wirklich? Impact AI nimmt genau das unter die Lupe. Vom Verbund zwischen Wissenschaft, NGOs und Praktiker:innen entwickelt das Projekt eine Auditierungsmethode, mit der sich gemeinwohlorientierte KI-Initiativen systematisch bewerten lassen: ökologisch, ethisch, sozial. Praxisnah, transparent und sichtbar – damit KI nicht nur Innovation bedeutet, sondern Verantwortung übernimmt. Dr. Steffen Lange ist Teil des Beirats dieses Projekts. Mehr Infos hier: https://www.hiig.de/project/impact-ai/

Steffen Lange

Dr. Steffen Lange

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Steffen Lange erforscht, wie unsere Wirtschaft funktioniert und wie sie nachhaltig gestaltet werden kann. Im Studiengang „Plurale und Transformative Ökonomik“ an der Uni Siegen lehrt er plurale ökonomische Theorien und Konzepte einer Nachhaltigkeitstransformation der Ökonomie.

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