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Elke Herrmann

Frau Dr. iur. Elke Herrmann war an der Fakultät III – Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht im Studiengang Deutsches und Europäisches Wirtschaftsrecht tätig. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte lagen im Bürgerlichen Recht, Arbeitsrecht sowie im Handels- und Gesellschaftsrecht.

Foto von Dr. iur. Elke Herrmann

  • Vollzug von Schenkungen nach § 518 II BGB, Diss. Hamburg 1978
  • Sogenannte Schenkungen stiller Beteiligungen, ZHR 147 (1983), 313 ff
  • Der Störer nach § 1004 BGB, Zugleich eine Untersuchung zu den Verpflichteten der §§ 907, 908 BGB (Habilitationsschrift), Duncker und Humblot, Berlin 1987
  • Probleme der sog. mittelbaren Diskriminierung, SAE 1993, 271 ff
  • Mankohaftung in: Lexikon des Rechts (LdR), 1994, 12/1170; Nebenbeschäftigung ebd. 12/1270; Gesellschaftsvertrag ebd. 1995, 17/670; Durchgriffshaftung ebd. 17/400
  • Vereinbarkeit der Quotenregelung zur Frauenförderung mit nationalem und europäischem Recht, SAE 1995, 229 ff (Besprechungsaufsatz zum Beschluß des BAG vom 22.6.1993, 1 AZR 590/92, abgedruckt SAE 1995, 242 ff)
  • Die Abschlußfreiheit - ein gefährdetes Prinzip, ZfA 1996, 19 ff
  • Natureinflüsse und Nachbarrecht (§§ 1004, 906 BGB) - drei Entscheidungen, NJW 1997, 153 ff
  • Eigentum und Aufopferung „dem Wohle des gemeinen Wesens“ - Über die entschädigungsrechtliche Anspruchsgrundlage und ihre dogmatische Vereinfachung, in: Rechtsgeschichte und Rechtsdogmatik, Hrsg. Reinhard Zimmermann in Verb. m. Rolf Knütel und Jens Peter Meincke; Hans Hermann Seiler zum 24. Dezember 1999; 2000, S. 601 ff
  • Kollektivautonomie contra Privatautonomie: Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung und Mitbestimmung, in: Sonderbeilage zu NZA Heft 3/2000, S. 14 ff
  • Unternehmens- und Mitarbeiterhaftung, in: Haftungsgrundsätze und Haftungsgrenzen des Sicherheitsgewerbes, Hrsg. Schünemann, Stober, 2002, S. 15 ff
  • Operae liberales, operae illiberales – vom Schicksal einer Unterscheidung, ZfA 2002, 1 ff
  • Cautio damni infecti, Besitzbegriff und Verantwortung für Sachgefahren, in: Der praktische Nutzen der Rechtsgeschichte, Hans Hattenhauer zum 8. September 2001, Hrsg. Jörn Eckert, 2003, S. 203 ff
  • Abschluß eines befristeten Arbeitsvertrages mit einer schwangeren Arbeitnehmerin, SAE 2003, 125 ff
  • Kommentierung der §§ 516 ff, 688 ff, 765 ff BGB, in: Erman, Bürgerliches Gesetzbuch, Handkommentar, Bd. I, 11. Aufl. 2004; 12. Aufl. 2008; 13. Aufl. 2011; §§ 516 ff, 688 ff ebd. Bd. I, 14. Aufl. 2014, §§ 765 ff ebd. Bd. II, 14. Aufl. 2014
  • Geschichte und Gegenwart im Zivilrecht, Hans Hermann Seiler, Ausgewählte Schriften; ihm zum 24. Dezember 2004, Hrsg. Elke Herrmann, 2004
  • Eigentum, Besitz, Eigentümer-Besitzer-Verhältnis, in: Eckpfeiler des Zivilrechts, Bearb. 2005, S. 901 ff; Neubearb. 2008, S. 979 ff (keine Kommentierung, sondern monographische Darstellung)
  • Vom praktischen Nutzen der Rechtsmethode – Ein Beispiel aus dem Sachenrecht, in: Gedächtnisschrift für Jörn Eckert, Hrsg. Hoyer, Hattenhauer, Meyer-Pritzl, Schubert, 2008, S. 323 ff
  • Von Freundschaft und anderer Mitmenschlichkeit im Recht - eine Skizze, in: Gegen den Strich, FS für Klaus Adomeit, Hrsg. Hanau, Thau, H. P. Westermann, 2008, S. 259 ff
  • Bespr. von: Jürgen Brand, Untersuchungen zur Entstehung der Arbeitsgerichtsbarkeit in Deutschland, Bd. 3: Die Rechtsprechung der rheinischen Gewerbegerichte von 1840 bis 1891 unter besonderer Berücksichtigung des Gewerbegerichts in Elberfeld, 2008, in: ZNR 2009, 321 ff
  • Von einem verschwiegenen Landstrich, einem Schlüsselbegriff und Typenproblemen, in: FS für Dieter Reuter zum 70. Geburtstag, Hrsg. Martinek, Rawert, Weitemeyer, 2010, S. 525 ff
  • Kernstrukturen des Sachenrechts (Eigentum, Besitz, Eigentümer-Besitzer-Verhältnis, Einzelne beschränkte Sachenrechte als „Entfaltung" des Eigentums), Mohr Siebeck, Tübingen, 2013
  • Herrmann/Kopp, Kernstrukturen des Sachenrechts, 2. Aufl. 2025, Mohr Siebeck, Tübingen

Univ.-Prof.in Dr. iur. Elke Herrmann

  • Sommersemster 1967: studium generale an der Universität Hamburg
  • Ab Wintersemester 1967/68: Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg
  • 1972: Erste juristische Staatsprüfung
  • 1973: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Römisches Recht und Vergleichende Rechtsgeschichte an der Universität Hamburg
  • 1976: Zweite juristische Staatsprüfung
  • 1976: Wissenschaftliche Assistentin/Hochschulassistentin am Seminar für Bürgerliches Recht und Zivilrechtliche Grundlagenforschung der Universität Hamburg sowie Geschäftsführende Assistentin am oben genannten Seminar für Römisches Recht
  • 1978: Promotion an der Universität Hamburg bei Hans Hermann Seiler
  • 1985: Habilitation an der Universität Hamburg bei Hans Hermann Seiler/Götz Landwehr und Verleihung der Lehrbefugnis als Privatdozentin ebenda
  • 1985: Vertretung eines Lehrstuhls an der Freien Universität Berlin
  • 1986: Richterin am Landgericht Hamburg
  • 1989: Professorin an der Universität Siegen
  • 1990 bis 1992: Professorin an der Universität Hamburg
  • 1992 bis 2012: Professorin an der Universität Siegen für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht
  • 1995: Ruf an die Universität Münster; Ablehnung dieses Rufes
  • 1996: Ruf an die Universität Greifswald; Ablehnung dieses Rufes

Forschungsschwerpunkte: Zivilrechtliche Grundlagen; Schuldrecht, Sachenrecht; deutsches Zivilrecht und europarechtliche Einflüsse; Grundstrukturen und Geschichte des Arbeitsrechts.