Projektbeschreibung
Die Forschungsnachwuchsgruppe verfolgt das Ziel, die vielfach noch unterbelichteten Beiträge von Frauen in der Geschichte sowie Philosophie der Mathematik und Physik zu untersuchen und darzustellen.
Die Beschäftigung mit der Rolle von Frauen in der Wissenschafts- und Kulturgeschichte ist lange überfällig. Gerade in der Geschichte und Philosophie von Mathematik und Physik kann dies zu einer gerechteren und angemesseneren Repräsentation der Geschlechter beitragen und dabei helfen, diese Felder in die Zukunft hinein diverser und offener zu gestalten.
Wir fokussieren uns in der Hauptsache auf historische Fallstudien, um die vielfältigen Verbindungen zwischen Wissenskonstruktion, wissenschaftlichen Forschungspraxen, sowie den sie umgebeneden sozialen und politischen Rahmenbedingungen herauszuarbeiten. Dabei werden sowohl quantitative, als auch qualitative Methoden angewandt.
Die Ergebnisse tragen aber nicht nur zu einer moderneren Repräsentation aller Geschlechter in den Wissenschaften bei, sondern helfen auch, die zugrundeliegenden wissenschaftlichen Sachverhalte tiefer aufzuklären. Der Fokus der Gruppe liegt auf dem späten 19. sowie dem frühen 20. Jahrhundert, also einer Zeit, die besonders von dem Bemühen der Philosophie geprägt war, sich selbst innerhalb der Naturwissenschaften (neu) zu verorten und zu legitimieren.
- Allgemeines Framework
- Fallstudien:
- Magdalena Aebi
- Grete Herrmann
- Christine Ladd-Franklin
- Wilma Pabst
- Ilse Rosenthal-Schneider