Prof.'in Dr.'in Dr.'in h.c. Sabine Andresen
In dem Vortrag geht es um die Frage, ob das Wissen über Gewalt in Erziehungs- und Bildungsprozessen eine veränderte Konzeption von Erziehung nötig macht. Ausgangspunkt für die Annäherung sind Forschungs- und Praxiserfahrungen zur Aufarbeitung von sexueller bzw. sexualisierter Gewalt in der jüngeren Vergangenheit. Die Kindheitsbilder einerseits und die soziale Positionierung von Kindern andererseits werden dafür einer Analyse unterzogen.
Zur C.-W.-Müller-Lecture
Der Vortrag findet im Rahmen von Lectures zu Ehren von Prof. Dr. Dr. h.c. Carl Wolfgang Müller statt, die das Institut für Soziale Arbeit der Universität Siegen jährlich ausrichtet. Der Fachbereich Erziehungswissenschaft verlieh Müller im Jahr 2006 die Ehrendoktorwürde und machte ihn damit zum 19. Ehrendoktor der Universität Siegen.
Mit der Veranstaltungsreihe würdigt das Institut Müller als eine zentrale Persönlichkeit der universitären Sozialpädagogik in Deutschland. Seit Beginn der 1970er-Jahre hat er die Disziplin zunächst an der Pädagogischen Hochschule Berlin und später an der TU Berlin nachhaltig etabliert und weiterentwickelt. Die Lecture erinnert an sein bedeutendes wissenschaftliches Vermächtnis, seinen prägenden Einfluss auf die Soziale Arbeit und bietet zugleich ein Forum für aktuelle fachliche Impulse und den kollegialen Austausch.
Alles auf einen Blick
Weiterführende Links
Link zum Presseartikel des idw online | 03.02.2006
Link zum Pressespiegel der Universität Siegen | 03.02.2006