Nachdem es bei seinem ersten Auftritt im Jahr 2020 das Siegener Publikum u.a. mit der energiegeladenen Interpretation von Beethovens f-Moll-Quartett zur Begeisterung hingerissen hatte, kommt nun das Marmen Quartett zum zweiten Mal nach Siegen. Wieder hat es mit György Ligetis „Métamorphoses nocturnes“ und „Fight – Union – Clinch“ des schwedischen Komponisten Benjamin Staern erst einmal Hochexplosives im Gepäck, bevor es im zweiten Konzertteil bei Caroline Shaws „Schisma“ Geborgenheit und in Claude Debussys Streichquartett spätromantische Verträumtheit verströmen wird. Nach dem Gewinn der Wettbewerbe in Banff und Bordeaux folgte ein furioser Karrierestart, der das Quartett binnen kurzem in wichtige Konzertsäle Europas und Nordamerikas führte, wo es sich mittlerweile als eines der herausragenden Nachwuchsensembles etabliert hat.