Tagung Wettbewerb in der Internationalen Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart
Am 1./2.10.2026 findet in Siegen die Jahrestagung der AG Internationale Geschichte des Verbandes der Historikerinnen und Historiker Deutschlands zum Thema „Wettbewerb in der Internationalen Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart“ statt.
Im Zentrum der Jahrestagung steht die internationale Dimension von Wettbewerb als einem zentralen Modus zur Verteilung von Chancen, Anerkennung, Status und Teilhabe, der jedoch stets in Konkurrenz zu anderen Verteilungsmechanismen stand. Internationale Bezüge spielen in der Geschichte von Wettbewerb und Wettbewerben eine zentrale Rolle, ob als relationale Referenzpunkte der Selbstverortung, in Kooperations- und Konkurrenzverhältnissen, als Vor- oder Gegenbilder oder durch die grenzüberschreitende Beobachtung und Adaption von Ordnungssystemen, Formaten, Zielen und Deutungen.
Die Jahrestagung bringt Forscher:innen zu allen Epochen und Regionen zusammen, um die Bedeutung von Wettbewerb für die Internationale Geschichte auszuloten. Wo und wie waren sie durch grenzüberschreitende Prozesse und Formate geprägt, beispielsweise mit Blick auf Organisator:innen, Teilnehmer:innen, Publikum oder den Geltungsbereich von Wettbewerbsregeln? In welche internationalen Kooperations-, Konkurrenz- und Beobachtungsverhältnisse waren Wettbewerb und Wettbewerbe eingebunden? Wo und wie prägte Wettbewerb internationale Strukturen und Konstellationen? Welche Formen nahm Wettbewerb dabei an, wo und wann war er institutionalisiert und formalisiert, wo und wann informell? Wann und wie geriet Wettbewerb in die Kritik, welche Alternativmodelle wurden in Abgrenzung zu Wettbewerbsformaten entwickelt? Wie wird das Verhältnis zwischen Leistung und Erfolg ausgestaltet?
Beachten Sie das Roundtable-Gespräch: