The Breath of the Earth (BRO)
Die Erde „atmet". Dies ist insbesondere in Karstlandschaften sichtbar, die durch Lösungs- und Kohlensäureverwitterung von kalkhaltigem Gestein entstehen. Typischerweise findet man hier Höhlen, Quellen, Dolinen und unterirdische Flusssysteme. In derartigen Landschaften wirken Wasser, Gestein, Luft und Leben in einem Zusammenspiel. Das Erasmus+-Projekt „Breath of The Earth“ (kurz: BRO) ermöglicht Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Regionen Europas das Karstphänomen kennenzulernen. Im Fokus steht dabei Kohlenstoffdioxid, das als Vermittler zwischen unbelebter Materie und lebendiger Natur wirkt. Das Ziel des Projekts ist, Naturphänomene erfahrbar zu machen und ökologische Zusammenhänge zu verstehen. Auf dieser Homepage werden die Aktivitäten des Projekts und die erkundeten Karstregionen vorgestellt.
Aktivitäten
Unser Projekt "Breath of the Earth" gliedert sich in fünf Aktivitäten, in denen die Schülerinnen und Schüler verschiedenen spannenden Experimenten an unterschiedlichen Orten nachgehen:
Die erste Aktivität führte uns an die slowenische Küste. Nach dem Check-in und einem Kennenlernspiel lernten die Schülerinnen und Schüler die Design Thinking Methode kennen und erhielten ihre Aufgabe: "Wie können wir unsere Karstregion Menschen aus der ganzen Welt vorstellen?“ Die Lernenden führten Gesteins- und Wasseranalysen durch und entdeckten verschiedene Karstlandschaften, vom Dragonja-Fluss über die Salinen von Secovlje bis hin zu der Küste bei Strunjan. Außerdem erfuhr die Gruppe beim Besuch einer Fischfarm, eines Aquariums und der Arbeit mit den Morigenos in Slowenien viel über Kohlenstoffdioxid, Meeresleben und Umweltschutz.
Die zweite Aktivität fand in Deutschland statt. Nach dem Kennenlernen der Partnerschulen und der Einführung in die Design-Thinking-Methode arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an der Frage: „Wie können wir unsere Karstregion Menschen aus der ganzen Welt vorstellen?“ Bei Exkursionen zur Attahöhle, ins Repetal sowie zum Kalksteinwerk und der Herbstlabyrinth-Schauhöhle in Breitscheid erkundeten sie verschiedene Karstlandschaften, untersuchten Gesteins- und Wasserproben und erhielten Einblicke in die Trinkwasserversorgung sowie die Nutzung von Kalkgestein. Anschließend entwickelten die Teams kreative Produkte wie Videos, Flyer und wissenschaftliche Artikel, mit denen sie ihre Region präsentierten. Gemeinsame Aktivitäten rundeten die Woche ab und stärkten den internationalen Austausch.
Tagungen und Berichte
Eine Vorstellung des Projekts erfolgt auf der Tagung “Outdoor Education in the Context of European Integration – Connecting and Sharing: Outdoor Education as a Tool for Social and Cultural Integration” in Bohinj, Slowenien, sowie auf der 42. Fortbildungs- und Vortragstagung der Fachgruppe Chemieunterricht in Göttingen, Deutschland.
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