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Lehrkräfteportal

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Lehrkräfteportal des ZÖBIS möchten wir Ihnen mögliche Unterrichtsreihen vorstellen, die Sie bei der Unterrichtsplanung unterstützen sollen. Diese haben wir mit methodischen Vorschlägen und den dazu passenden Materialhinweisen versehen. Einen Download können wir Ihnen, verständlicher Weise, nur von frei zugänglichen Materialien anbieten. Unsere Materialien und Fortbildungen werden teilweise in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft e.V. angeboten.

Wenn Sie regelmäßig über Fortbildungsangebote des ZÖBIS informiert werden wollen, tragen Sie sich in den Newsletter ein!

 

Vortrag/ Lehrkräftefortbildung

Bei Interesse an einem Vortrag oder einer Lehrkräftefortbildung setzten Sie sich bitte mit Herrn AOR Dr. Marco Rehm (rehm@zoebis.de) in Verbindung:
•    Kompetenzorientierte Aufgabenkultur im sozialwissenschaftlichen Unterricht
•    Methodentraining für den Ökonomieunterricht
•    Ökonomische Experimente im Unterricht
•    Ökonomie spielerisch lernen 
•    Planspiele im Unterricht
•    Mathematik und Ökonomie 
•    Marktwirtschaft unterrichten
•    Geld und Geldpolitik unterrichten
•    Sozialpolitik unterrichten
•    Simulationen in der ökonomischen Bildung 
•    Schüleraktivierende Methoden im sozialwissenschaftlichen Unterricht
•    Handlungsorientierte Methoden im Ökonomieunterricht
•    Schulprofil „Ökonomische Bildung“

Materialien

Die Akzeptanz der Sozialen Marktwirtschaft innerhalb der deutschen Bevölkerung verharrt auf niedrigem Niveau. Dies belegen z.B. die regelmäßig durchgeführten Repräsentativbefragungen des Instituts für Demoskopie Allensbach. Z.B. besaßen im Jahre 2010 nur 38 Prozent der Bürger eine gute Meinung über die Soziale Marktwirtschaft. Die Zahlen deuten darauf hin, dass sich die Soziale Marktwirtschaft in einer tiefen „Sinnkrise“ (Goldschmidt) befindet. Auffällig ist dabei, dass die Einstellung der Bürger zur Sozialen Marktwirtschaft umso positiver ist, je höher der erreichte Bildungsabschluss ist, je häufiger eine Tageszeitung gelesen wird und je mehr ökonomisches Wissen vorhanden ist. Verbirgt sich also hinter den schwachen Zustimmungswerten zur Sozialen Marktwirtschaft gar keine Sinnkrise? Handelt es sich vielmehr um eine Unzufriedenheit mit einer Wirtschaftsordnung, die von vielen Bürgern gar nicht wirklich verstanden wird?

Wenn diese These zutrifft, dann agieren die Schüler als Akteure innerhalb einer Wirtschaftsordnung, die von ihnen (und vielen Erwachsenen) gar nicht wirklich verstanden wird, welche aber zugleich die Spielregeln bzw. Restriktionen ihres Handelns festlegt („Wirtschaftsordnung“) und einen breiten Möglichkeitsraum für ihr Handeln schafft (Soziale Marktwirtschaft als „Ordnung der Freiheit“). Wie kann man nun im Unterricht das Wesen der Sozialen Marktwirtschaft verdeutlichen und dabei sowohl fachwissenschaftlichen als auch fachmethodischen Ansprüchen gerecht werden, ohne die Schüler zu überfordern und den Unterricht inhaltlich zu überfrachten? Speziell für das Inhaltsfeld Marktwirtschaft wird seit einigen Jahren der verstärkte unterrichtliche Einsatz ökonomischer Experimente empfohlen. Nach Charles A. Holt stellt der Einsatz ökonomischer Experimente „one of the most exciting recent developments in the teaching of economics” dar. Wie man es schaffen kann, spielerisch-experimentelles Lernen einerseits und anspruchsvolle, fachlich unverzichtbare Theorieelemente andererseits in einer Unterrichtsreihe sinnvoll zu verbinden und auf diese Weise zentrale Ideen unserer Wirtschaftsordnung zu vermitteln, zeigt der folgende Aufsatz.

 

Marktwirtschaft unterrichten

Nachfolgend werden empfehlenswerte und praktisch bewährte Unterrichtsmodule zum Thema „Marktwirtschaft“ vorgestellt, die auf verschiedene Arten genutzt werden können:

  • in der hier vorgeschlagenen Reihenfolge (als Unterrichtsreihe);
  • in einer selbst gewählten, an die jeweiligen Lernvoraussetzungen angepassten Reihenfolge (als Unterrichtsreihe);
  • in Auszügen (als Unterrichtssequenz);
  • ganz exemplarisch (in einzelnen Unterrichtsstunden).

Im Fokus stehen kompetenzorientierte Lernarrangements zu den Aspekten

  • Wirtschaftsordnung entdecken
  • Knappheit, Arbeitsteilung, Rationalität
  • Preisbildung bei vollständiger Konkurrenz
  • Marktformen (Monopol, Polypol, Oligopol)
  • Marktversagen und Institutionenökonomie
  • Wirtschaftsordnung im Überblick 

Für Rückmeldungen zum Einsatz dieser Lernarrangements sind wir dankbar!

Das ZöBiS-Team

Unterrichtsmodule zum Inhaltsfeld „Marktwirtschaft“

Modul I:  Wirtschaftsordnung entdecken - das Inselspiel für die Sekundarstufe I 
 

Inhaltlich 
 
Methodisch 
 
Unterrichtsmaterialien 
 
  • Knappheit
  • Arbeitsteilung
  • Rationalität
  • Eigenschaften und Funktionen von Geld
  • Nachhaltiger Umgang mit begrenzten Ressourcen
  • Institutionenökonomie
  • Gewaltenteilung
  • Ausgestaltung und Bedeutung von Regelsystemen
Simulationsspiel 
Genetisches Lernen 
Induktives Lernen 
Exemplarisches Lernen 
 
  • Pallast, Gregor: Wirtschaftsordnung entdecken – das Inselspiel für die Sekundarstufe I. 
  • Pallast, Gregor 2010: Das Inselspiel. In: Jacobs, Heinz (Hg.): Ökonomie spielerisch lernen. Kompetenz gewinnen. Spiele, Rollenspiele, Planspiele, Simulationen und Experimente, Trappen-Texte 3, Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts., S. 65-66.
 

Modul II:  Knappheit - Arbeitsteilung - Rationalität 
 

Inhaltlich 
 
Methodisch 
 
Unterrichtsmaterialien 
 
  • Knappheit als Grundproblem,
  • Bedürfnisse,
  • Ressourcen,
  • ökonomisches Prinzip,
  • Homo Oeconomicus,
  • Nutzen- bzw. Gewinnmaximierung,
  • Arbeitsteilung, Opportunitätskosten,
  • optimale Ressourcen-Allokation
  • Drei Experimente: 
     
    • Sitzplatzversteigerung,
    • Arbeitsteilung,
    • Ultimatum-Spiel
  • Weyland, Michael: Experiment zur Arbeitsteilung. Download , Kopiervorlage Fische und Brote
  • Schlösser, Hans Jürgen/ Schuhen, Michael/ Schäfer, Anna-Theresa/ Niederschlag, Silvia/ Macha, Klaas 2009: Ökonomische Experimente. Cornelsen Verlag, Berlin.

Ergänzend

  • Unterrichtsmaterialien der Schweizerischen Nationalbank zu den Themen Arbeitsteilung und Handel sowie Opportunitätskosten, online verfügbar unter folgendem Link
  • Kapitel 1 aus Froitzheim, Manuel/ Rehm, Marco/ Weyland, Michael: Lernsituationen und kompetenzorientierte Aufgaben zu VWL. Wirtschaft für Fachoberschulen und Höhere Berufsfachschulen. In: Brettschneider, Volker/ Kaiser, Franz-Josef (Hrsg.): VWL. Wirtschaft für Fachoberschulen und Höhere Berufsfachschulen. Cornelsen Verlag, Berlin 2013.
 

Modul III: Die Selbstheilungskräfte des Marktes - Realität oder ideologisches Konstrukt?

Inhaltlich 
 
Methodisch 
 
Unterrichtsmaterialien 
 
  • Determinanten der Nachfrage- bzw. Angebotsentscheidung,
  • Nachfrage- bzw. Angebotskurve,
  • Sättigungsmenge,
  • Prohibitivpreis,
  • Mindestpreis,
  • Konsumentenrente,
  • Produzentenrente,
  • Gesamtnutzen und Grenznutzen,
  • Gossensche Gesetze,
  • typisches Verhalten der Marktteilnehmer und Preisbildung,
  • Angebotsüberhang,
  • Nachfrageüberhang,
  • Marktgleichgewicht,
  • vollständige Markträumung,
  • Funktionen des Preises,
  • Elastizitäten,
  • wichtige Prämissen: 
     
    • homogene Güter,
    • Markttransparenz,
    •  Präferenzlosigkeit
  • Drei Experimente
    • Nachfragekurve,
    • Gewinnmaximierung im Monopol,
    • vollständige Konkurrenz
  • Weyland, Michael: Experiment zur vollständigen Konkurrenz. Download
  • Schlösser, Hans Jürgen/ Schuhen, Michael/ Schäfer, Anna-Theresa/ Niederschlag, Silvia/ Macha, Klaas 2009: Ökonomische Experimente. Cornelsen Verlag, Berlin.

Ergänzend

  • Unterrichtsmaterialien der Schweizerischen Nationalbank zu den Themen Angebot und Nachfrage, Markt und Preisbildung sowie Markteffizienz inklusive Wissenstests, online verfügbar unter folgendem Link
  • Kapitel 2 aus Froitzheim, Manuel/ Rehm, Marco/ Weyland, Michael: Lernsituationen und kompetenzorientierte Aufgaben zu VWL. Wirtschaft für Fachoberschulen und Höhere Berufsfachschulen. In: Brettschneider, Volker/ Kaiser, Franz-Josef (Hrsg.): VWL. Wirtschaft für Fachoberschulen und Höhere Berufsfachschulen. Cornelsen Verlag, Berlin 2013. 
 

Modul IV: Oligopole – Fluch oder Segen?

Inhaltlich 
 
Methodisch 
 
Unterrichtsmaterialien 
 
  • typisches Verhalten des Oligopolisten,
  • Marktmacht,
  • Preisbildung im Oligopol,
  • Cournot-Modell,
  • Bertrand-Modell,
  • dominante Strategie,
  • strategische Interaktion,
  • Kooperation,
  • Kollusion,
  • Kartell,
  • Gefangenendilemma
  • Drei Experimente
    • Koordinationsspiel,
    • Cournot-Modell oder Bertrand-Modell,
    • Gefangenendilemma
  • Umfangreiche Fallstudie zu einem Fusionsfall
  • Schlösser, Hans Jürgen/ Schuhen, Michael/ Schäfer, Anna-Theresa/ Niederschlag, Silvia/ Macha, Klaas 2009: Ökonomische Experimente. Cornelsen Verlag, Berlin.
  • In Zusammenarbeit mit der Aktionsgemeinschaft Soziale Martkwirtschaft e.V. ist das Unterrichtsmaterial zum Fusionsfall Edeka und Kaiser's Tengelmann entstanden. Die Schülerinnen und Schüler werden in die Lage versetzt,aus unterschiedlichen Rollen den Fall zu beleuchten und müssen ihn schließlich aus Sicht des Bundeskartellamtes begründet entscheiden.

Ergänzend

  • Unterrichtsmaterialien der Schweizerischen Nationalbank zum Thema Gefangenendilemma inklusive Wissenstest, online verfügbar unter folgendem Link
  • Kapitel 4 aus Froitzheim, Manuel/ Rehm, Marco/ Weyland, Michael: Lernsituationen und kompetenzorientierte Aufgaben zu VWL. Wirtschaft für Fachoberschulen und Höhere Berufsfachschulen. In: Brettschneider, Volker/ Kaiser, Franz-Josef (Hrsg.): VWL. Wirtschaft für Fachoberschulen und Höhere Berufsfachschulen. Cornelsen Verlag, Berlin 2013. 
 

Modul V:  Marktversagen und Institutionenökonomie 
 

Inhaltlich 
 
Methodisch 
 
Unterrichtsmaterialien 
 
  • Privateigentum,
  • private Güter,
  • öffentliche Güter,
  • Klubgüter,
  • Allmendegüter,
  • Eigentumsrechte,
  • Zeitrestriktion,
  • Kapitalrestriktion,
  • Kompensationszahlung,
  • Internalisierung negativer externer Effekte,
  • Handel mit Verschmutzungsrechten,
  • Verhandlungslösung,
  • Kompensationszahlung,
  • Transaktionskosten,
  • ordnungsrechtliche versus marktwirtschaftliche Instrumente,
  • Pareto-Optimum,
  • Entstehung und Zusammensetzung der Strompreise,
  • Entstehung des Stromkartells,
  • Einflussmöglichkeiten des Bundeskartellamts und der Bundesnetzagentur bei Marktmacht,
  • Deregulierung,
  • Konzentrationsprozess und seine Ursachen,
  • ökologische Anreizsysteme
  • Experiment 
     
    • Fischereispiel
  • Simulationsspiel 
     
    • Emmissionshandel
  • Fallstudie 
     
    • Strommarkt
  • bei Bedarf: Expertenbefragung (z.B. Vertreter der Stadtwerke)
  • Pallast, Gregor/Weyland, Michael: Experiment zu Allmendegütern. Download
  • Pallast, Gregor 2010: Das Fischereispiel oder die Tragödie der Gemeingüter. In: Jacobs, Heinz (Hg.): Ökonomie spielerisch lernen. Kompetenz gewinnen. Spiele, Rollenspiele, Planspiele, Simulationen und Experimente, Trappen-Texte 3, Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts., S. 62-64.
  • Ziefle, Wolfgang 2000: Das Fischereispiel. Die Allmendeklemme. Ein Beitrag zur politischen Bildung und zur Werteerziehung, in: Breit, Gotthard/ Schiele, Siegfried (Hg.): Werte in der politischen Bildung. Didaktische Reihe, Band 22. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
  • Rehm, Marco/Köhler, Ekkehard A.: Unterrichtsmaterial zur Nachhaltigkeit für den Bundesverband Deutscher Banken. 
  • Krüger, Ulrich/ Tavernier, Gordon 2010: Wie gibt man Luft einen Preis? Klimaschutz durch Emissionshandel – eine Simulation, in: Jacobs, Heinz (Hg.): Ökonomie spielerisch lernen. Kompetenz gewinnen. Spiele, Rollenspiele, Planspiele, Simulationen und Experimente, Trappen-Texte 3, Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts., S. 28-35.
  • Bindl, Andreas/ Schalück, Andreas 2010: Der Strommarkt – spielerischer Zugang zu einem Kartell, in: Jacobs, Heinz (Hg.): Ökonomie spielerisch lernen. Kompetenz gewinnen. Spiele, Rollenspiele, Planspiele, Simulationen und Experimente, Trappen-Texte 3, Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts, S. 55-61.
 

Modul VI:  Theorie der Wirtschaftsordnung 
 

Inhaltlich 
 
Methodisch 
 
Unterrichtsmaterialien 
 
  • Begriff, Entstehung und Vordenker der Sozialen Marktwirtschaft
  • Grundwerte und Soziale Marktwirtschaft
  • Rolle des Marktes und Funktionen des Preises
  • arbeitsteilige Gruppenarbeit,
  • Textarbeit,
  • Präsentation und
  • Diskussion
  • Schlösser, Hans Jürgen: Soziale Marktwirtschaft - Fachliche Grundlagen. Download
  • Smith, Adam: Der freie Preis ist der tiefste. Download
  • Lang, Sarah: Methodischer Umgang mit Texten. Download



 

Der Umgang mit Geld ist für Schüler eine Selbstverständlichkeit. Was das Wesen des Geldes ausmacht, welche Aspekte man bei der Geldanlage berücksichtigen sollte, worin die Folgen einer Inflation bestehen oder wie die Eurokrise entstanden ist sind hingegen Fragen, die nur wenige Schüler (und Erwachsene) kompetent beantworten können. „Selbstüberschätzung bezüglich der eigenen Finanzkompetenz“ – auf diese Formel lassen sich die Erkenntnisse zahlreicher empirischer Studien zur Situation der finanziellen Allgemeinbildung in Deutschland komprimieren. Eine Bearbeitung obiger Fragen im Ökonomieunterricht erscheint daher – auch im Hinblick auf übliche Lehrplanvorgaben – unverzichtbar. Doch wie kann Unterricht zum Thema „Geld und Geldpolitik“ kompetenzorientiert gestaltet werden?

Nachfolgend werden fünf empfehlenswerte und praktisch bewährte Unterrichtsmodule zum Thema „Geld und Geldpolitik“ vorgestellt, die auf verschiedene Arten genutzt werden können:

  • in der hier vorgeschlagenen Reihenfolge (als Unterrichtsreihe);
  • in einer selbst gewählten, an die jeweiligen Lernvoraussetzungen angepassten Reihenfolge (als Unterrichtsreihe);
  • in Auszügen (als Unterrichtssequenz);
  • ganz exemplarisch (in einzelnen Unterrichtsstunden).

Im Fokus stehen kompetenzorientierte Lernarrangements zu den Aspekten

  • Grundlagen des Geldes
  • Geldanlage und Kredit
  • Preisniveaustabilität
  • Geldpolitik
  • Eurokrise

Für Rückmeldungen zum Einsatz dieser Lernarrangements sind wir dankbar!

Das ZöBiS-Team

 Unterrichtsmodule zum Inhaltsfeld „Geld und Geldpolitik“

Modul I: Grundlagen des Geldes

Inhaltlich Methodisch Unterrichtsmaterialien 
 

Was ist überhaupt Geld?

  • Naturaltausch und
    Erfindung des Geldes,
  • Bedeutung für Arbeitsteilung,
  • Spezialisierung und
    Transaktionskosten,
  • Geldfunktionen und
    Erscheinungsformen des Geldes
  • Falschgeld und Sicherheitsmerkmale
  • Geldmengenkonzeptionen
  • Simulationsspiel
  • Genetisches Lernen
  • Induktives Lernen
  • Exemplarisches Lernen
  • kompetenzorientierte Aufgaben
  • Film
  • Online-Spiel
  • Pallast, Gregor: Wirtschaftsordnung entdecken – das Inselspiel für die Sekundarstufe I. Download (PDF-Datei)
  • Pallast, Gregor 2010: Das Inselspiel. In: Jacobs, Heinz (Hg.): Ökonomie spielerisch lernen. Kompetenz gewinnen. Spiele, Rollenspiele, Planspiele, Simulationen und Experimente, Trappen-Texte 3, Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts., S. 65-66. 
  • Bundesbank 2015: Begriff und Aufgaben des Geldes (Kap. 1)/ Das Bargeld (Kap. 2) 

Ergänzend

  • Froitzheim, Manuel/ Rehm, Marco/ Weyland, Michael 2013a: Der persönliche Umgang mit Geld. In: Brettschneider, Volker/ Kaiser, Franz-Josef (Hg.): VWL. Wirtschaft für Fachoberschulen und Höhere Berufsfachschulen. Cornelsen-Verlag, Berlin, S. 25-37. 
  • GIDA-Filmlexikon der Wirtschaft: Geldarten und Geldfunktionen 
  • Quarks und Co: Geldfunktionen (Link)
  • Online-Spiel: Transaktionskosten (Link )

Wie funktioniert der bargeldlose Zahlungsverkehr?

  • BLZ,
  • IBAN,
  • BIC,
  • SEPA
  • Überweisung,
  • Dauerauftrag,
  • Lastschrift,
  • Bankkarte,
  • Geldkarte,
  • Kreditkarte
  • Schuhen, Michael/Schlösser, Hans Jürgen/ Meyer, Nadine (2014): Mäuse, Moos und mehr. Der Finanzpass für die Sekundarstufe I. Deutscher Sparkassenverlag Stuttgart, 
  • Sparkassen-Schulservice: Präsentation „Bargeldloser Zahlungsverkehr“ 
 

Modul II: Geldanlage und Kredit

Inhaltlich
 
Methodisch Unterrichtsmaterialien
 

Wie kann ich mein Geld sinnvoll anlegen?

  • Tagesgeldkonto,
  • Festgeld-Sparen,
  • Bausparvertrag,
  • Immobilien,
  • Aktien,
  • Fonds
  • Magisches Dreieck der Geldanlage:
     
    • Sicherheit, 
    • Verfügbarkeit,
    • Rentabilität
  • digitales Stationenlernen
  • kompetenzorientierte Aufgaben
  • Rechenbeispiele
  • Expertenbefragung
  • Produkttest
  • Simulation
  • Fallbeispiele
  • Patzner, Franziska / Schlüter, Andre 2011: Wie lernen Schüler, mit ihrem Geld umzugehen? - Lernen an digitalen Stationen, in: Jacobs, Heinz (Hg.): Ökonomie im Schulalltag. Schwalbach/Ts., S. 21-31. 
  • Fallbeispiele zur Geldanlage (Download)
  • Stiftung Warentest: Schulprojekt Finanztest im Unterricht 


 

(Wann) Lohnt es sich einen Kredit aufzunehmen und was sollte man dabei beachten?

  • Onlineshopping,
  • E-Commerce,
  • AGB,
  • Haustürgeschäfte,
  • Geldtypen,
  • Bonität,
  • Kreditfähigkeit,
  • Kreditwürdigkeit,
  • Schufa,
  • Kreditarten,
  • Kreditkosten,
  • effektiver Zinssatz
  • Arnold, Wolfgang / Hornbruch, Heike 2011: "Schulden - kann mir doch nicht passieren!" - Die Verbindung von Prävention und ökonomisch-politischem Lernen in einem Unterrichtsprojekt für die Klassen 5 und 6, in: Jacobs, Heinz (Hg.): Ökonomie im Schulalltag. Schwalbach/Ts., S. 11-20. 
  • Kreditpoly - Brettspiel des Portals Verbraucherbildung.de zum Thema Schulden und Kredite 
  • Simulationen zu E-Commerce, z.B. Auktionen, Onlinehandel 
 

Modul III: Preisniveaustabilität

Inhaltlich Methodisch Unterrichtsmaterialien

Wie entsteht eine Inflation, wie kann man sie messen - und ist Preisniveaustabilität wirklich so wichtig?

  • Messung von Inflation:
    • Warenkorb
    • Preisindex
    • Inflationsrate
  • Ursachen von Inflation:
    • angebotsseitig
    • nachfrageseitig
    • exportinduziert
  • Folgen einer Inflation
    • Inflation und Wachstum
    • Inflation und Arbeitslosigkeit
    • Inflation und Verteilung
  • Experiment
  • kompetenzorientierte Aufgaben
  • Rechenbeispiele
  • Modellbildung
  • Bundesbank 2015: Aufgabe des Eurosystems (Kap. 5.3) (Link)
  • Zeichentrickfilm der EZB zur Preisstabilität (Link)
  • Rehm, Marco: Zusammenstellung eines eigenen Warenkorbes inkl. Wägungsschema, Messung der persönlichen Inflationsrate. (Link)
  • Gebhardt, Kristina 2011: Simulationsexperiment "Inflation im Zuckerschleckerland", in: Jacobs, Heinz (Hg.): Ökonomie im Schulalltag. Schwalbach/Ts., S. 66-70. (Link)

Ergänzend

  • GIDA-Filmlexikon der Wirtschaft: Inflation, siehe
    (Link zu einer PDF-Datei)
  • Computerbasiertes Spiel „Inflation Island“ plus Videos zum Thema (Link)
  • Froitzheim, Manuel/ Rehm, Marco/ Weyland, Michael 2013b: Der persönliche Umgang mit Geld. In: Brettschneider, Volker/ Kaiser, Franz-Josef (Hg.): VWL. Wirtschaft für Fachoberschulen und Höhere Berufsfachschulen. Berlin, S. 158-170. (Link)
  • Düwell-Luhnau, Thomas / Rinke, Kuno 2011: Inflation - gefühlt, recherchiert, analysiert und berechnet. Unterschiedliche Zugänge zum Phänomen der Geldentwertung, in: Jacobs, Heinz (Hg.): Ökonomie im Schulalltag. Schwalbach/Ts., S. 32-41.
 

Modul IV: Geldpolitik

Inhaltlich Methodisch Unterrichtsmaterialien

Wie sinnvoll und wie realistisch ist die Autonomie der EZB?

  • Aufbau des Banken- und Finanzsystems,
    Aufgabenverteilung innerhalb des Systems
  • EZB und das System der Zentralbanken
  • Preisniveaustabilität und Unabhängigkeit der EZB - Supranationale Geldpolitik und nationale Wirtschaftspolitik im Konflikt
  • Simulation
  • kompetenzorientierte Aufgaben
  • Fallstudien
  • Modellbildung
  • Rechenbeispiele
  • Konferenzspiel
  • Bundesbank 2015: Eurosystem und ESZB (Kap. 5.2) (Link)
  • Jacobs, Heinz / Schalück, Andreas 2010: Die Autonomie der EZB im Widerstreit wirtschaftspolitischer Interessen. Eine rollengestütze Grundsatzdiskussion, in: Jacobs, Heinz (Hg.): Methodenbewusster Ökonomieunterricht in Beispielen. Schwalbach/Ts., S. 41-46. (Link)
  • ICONOMIX: Online-Simulation zur Geldpolitik (Link)

Ergänzend

  • Spiel: Topfloor (Link)
  • Spiel: Economia (Link)

(Wie) Funktioniert die Geldpolitik der EZB und inwieweit kann die EZB die gesamtwirtschaftliche Lage beeinflussen?

  • Geldpolitische Instrumente
    • Offenmarktgeschäfte,
    • Fazilitäten,
    • Mindestreserve
  • Wirkung der Geldpolitik
    • Zinsen und Investitionen,
    • Zinsen und
    • Geld- bzw. Kreditschöpfung
  • Bundesbank 2015: Geldpolitik des Eurosystems (Kap. 6)
    (Link)
  • Pallast, Gregor: 
     
  • Aufgaben zum Zins- und Mengentender (PDF-Datei)
  • Rehm, Marco (2020) ausführliche Fallstudie zur Geldpolitik unter Niedrigzinsbedingungen. (PDF-Datei) Zur Analyse empfehlen wir das Analyseraster zur Bearbeitung von volkswirtschaftlichen Fallstudien in: Möller, Hans-Jürgen: Angewandte Volkswirtschaftslehre. Wirtschaftspolitische Fallstudien mit Lösungstechniken. Wiesbaden 2002. (Link) Leicht verändert abgedruckt in: Langner, Frank 2010: Modellbildung und Fallstudien zur europäischen Geldpolitik, in: Jacobs, Heinz (Hg.): Methodenbewusster Ökonomieunterricht in Beispielen. Schwalbach/Ts., S. 47-55. (Link)
  • Rehm, Marco: Mathematisch-empirische Vertiefung zur Fallstudie mit Hilfekarten (PDF-Datei)

Ergänzend

  • Froitzheim, Manuel/ Rehm, Marco/ Weyland, Michael 2013c: Wieviel Geld kaufen wir für unsere Bank? In: Brettschneider, Volker/ Kaiser, Franz-Josef (Hg.): VWL. Wirtschaft für Fachoberschulen und Höhere Berufsfachschulen. Berlin, S. 237-258. (Link)
  • Krüger, Ulrich/ Tavernier, Gordon 2010: Die Geldpolitik der EZB. Die Simulation des Zinstenderverfahrens, in: Jacobs, Heinz (Hg.): Methodenbewusster Ökonomieunterricht in Beispielen. Schwalbach/Ts., S. 29-40. (Link)
  • Langner, Frank 2010: Modellbildung und Fallstudien zur europäischen Geldpolitik, in: Jacobs, Heinz (Hg.): Methodenbewusster Ökonomieunterricht in Beispielen. Schwalbach/Ts., S. 47-55. (Link)
 

Modul V: Eurokrise

Inhaltlich Methodisch Unterrichtsmaterialien

Geldpolitik in der Krise - Hat der Euro eine Zukunft?

  • Chronologie der Krise
    Reaktionen der EZB auf die Krise
  • Mögliche Erklärungsansätze 
     
    • politische,
    • ökonomische,
    • sonstige
  • Geldpolitik und Staatsverschuldung
  • Textarbeit,
  • kompetenzorientierte Aufgaben,
  • Lehrervortrag,
  • Expertenbefragung,
  • Film



 

  • Bundesbank 2015: Krise erzwingt Rettungsmaßnahmen (Kap. 5.4, 5.5, 6.4, 6.5) (Link)
  • Aufgaben zum Eurosystem (PDF-Datei)
  • Johannes Rudi Korz (Deutsche Bundesbank) Das Eurosystem und die EU-Staatsschuldenkrise - Stand: September 2011 (PDF-Datei)
  • Max Fischer (Deutsche Bundesbank) Geldpolitik in Krisenzeiten - Aktuelle Entwicklungen aus Sicht der Bundesbank - Stand: September 2013 (PDF-Datei)
  • Ralf Zimmermann (Deutsche Bundesbank): Die Geldpolitik im Euroraum seit Beginn der Krise – Stand: September 2016 (PDF-Datei)
  • Ralf Zimmermann (Deutsche Bundesbank): Stabilitätspakt, Fiskalpakt, Schuldenbremse – Lösungen für das Problem der Staatsverschuldung? – Stand: September 2016 (PDF-Datei)

Die Beschäftigung mit dem Thema „Steuern und Abgaben“ ist für Schüler spätestens dann von Relevanz, wenn das erste eigene Einkommen erzielt wird. In den politischen Debatten ist das Thema allgegenwärtig und nicht selten sogar wahlentscheidend. Zwar werden „Steuern und Abgaben“ in vielen Lehrplänen und Schulbüchern eher randständig behandelt. Aus wirtschaftsdidaktischer Sicht erscheint eine Thematisierung allerdings unverzichtbar, wenn Debatten um den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Reform des deutschen Sozialstaats kompetent geführt werden sollen.

Nachfolgend werden fünf empfehlenswerte und praktisch bewährte Unterrichtsmodule zum Thema „Steuern und Abgaben“ vorgestellt, die auf verschiedene Arten genutzt werden können:

  • in der hier vorgeschlagenen Reihenfolge (als Unterrichtsreihe);
  • in einer selbst gewählten, an die jeweiligen Lernvoraussetzungen angepassten Reihenfolge (als Unterrichtsreihe);
  • in Auszügen (als Unterrichtssequenz);
  • ganz exemplarisch (in einzelnen Unterrichtsstunden).

Im Fokus stehen kompetenzorientierte Lernarrangements zu den Aspekten

  • Abgabenbelastung und ihre Auswirkungen: Gehaltsabrechnung, Bruttolohn, Nettolohn, Lohnnebenkosten, Steuern, Sozialversicherungssystem, Sozialstaat (I.)
  • Wichtige Steuerarten und ihre Gestaltung: Umsatzsteuer und verschiedene Umsatzsteuersätze (II.), Umweltsteuern und Internalisierung negativer externer Kosten (III.), Einkommensteuer und Steuerprogression (IV. sowie V.a)
  • Weitere Steuerarten, Steuerhinterziehung und Steuergerechtigkeit (V.b)

Es bieten sich auch Praxiskontakte in diesem Themenfeld an. Die Ansprechpartner für Rheinland-Pfalz und den Kreis Siegen Wittgenstein finden Sie hier.

 

Das ZöBiS-Team

Fünf Unterrichtsmodule zum Thema

Steuern und Abgaben im Unterricht


 

I. Abgabenbelastung versus Notwendigkeit staatlichen Handelns - Rechenoperationen und Statistikanalyse

II. Umsatzsteuer: 19% auf alles? - Rechenoperationen, Fallbeispiele und Diskussion

III. Ökonomische Analyse von Steuerwirkungen - Ökonomisches Experiment

IV. Einkommensteuer und Steuerprogression - Fallsubsumtion, Rechenoperationen und Diskussion

V. Vertiefungsmodul

A. Mit der Einkommensteuer soziale Gerechtigkeit ansteuern? Computersimulation und rollengestützte Diskussion (Dr. Kuno Rinke)

Kuno Rinke, Andrea Stilla, Beatrix Wolf: Mit der Einkommenssteuer soziale Gerechtigkeit ansteuern? - Computersimulation und rollengestützte  Diskussion. In: Jacobs, Heinz (Hrsg.): Der Sozialstaat auf dem Prüfstand. Bad Schwalbach 2013.

B. Unterrichtskoffer Steuern (Oberfinanzdirektion Koblenz)

Modul 2: Steuerarten/ Steuersystem

Das Modul erklärt mit Hilfe von Gruppenarbeit (Arbeitsblätter), den unterschied zwischen direkten und indirekten Steuern sowie die Zuordnung der Steuern zu Bund, Ländern und Kommunen.

Modul 3: „Fair geht vor“ / Steuerhinterziehung

Mit Hilfe einer Geschichte aus der Lebenswelt der Schüler wird das Thema Steuerhinterziehung (insbesondere in Form von Schwarzarbeit) sowie deren Auswirkungen gemeinsam mit den Schülern erarbeitet.

Modul 4: „Steuergerechtigkeit“ / Steuerklassen

Mittels eines Spiels mit Spielgeld wird bei diesem Modul erlebbar gemacht, wie mit Steuerpolitik für eine möglichst hohe Steuergerechtigkeit (im Sinne von Berücksichtigung der sozialen Verhältnisse) gesorgt werden kann. Darauf aufbauend wird der Sinn der verschiedenen Steuerklassen erläutert.



 

Wo liegen die zentralen Probleme des deutschen Sozialstaats? Muss die gesetzliche Rente reformiert werden? Waren die Arbeitsmarktreformen erfolgreich? Und ist das deutsche Sozialstaats-Modell überhaupt dauerhaft finanzierbar? - In den politischen Debatten ist das Thema „Sozialpolitik“allgegenwärtig und nicht selten sogar wahlentscheidend. Die Beschäftigung mit dem Thema ist für Schüler spätestens dann von Relevanz, wenn das erste eigene Einkommen erzielt wird. Die Globalisierung hat die Sozialpolitik vor neue Herausforderungen gestellt. Aus wirtschafts- und politikdidaktischer Sicht erscheint eine Auseinandersetzung mit sozialpolitischen Fragestellungen daher unverzichtbar, wenn Debatten um den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Reform des deutschen Sozialstaats kompetent geführt werden sollen. Ihnen muss sich der Unterricht stellen, wenn er junge Menschen verantwortungsvoll auf ihre aktuelle und zukünftige Lebenssituation vorbereiten will.

Nachfolgend werden empfehlenswerte und praktisch bewährte Unterrichtsmodule zum Thema „Sozialpolitik“ vorgestellt, die auf verschiedene Arten genutzt werden können:

  • in der hier vorgeschlagenen Reihenfolge (als Unterrichtsreihe);
  • in einer selbst gewählten, an die jeweiligen Lernvoraussetzungen angepassten Reihenfolge (als Unterrichtsreihe);
  • in Auszügen (als Unterrichtssequenz);
  • ganz exemplarisch (in einzelnen Unterrichtsstunden).

Im Fokus stehen kompetenzorientierte Lernarrangements zu folgenden Aspekten:

  • Abgabenbelastung und ihre Auswirkungen
  • Demographischer Wandel und die Zukunft der Rente
  • Arbeitsmarkt und Beschäftigungspolitik
  • Diskussion um Wohlfahrtsmessung
  • Deutscher Wohlfahrtsstaat im internationalen Vergleich
  • Didaktik der Sozialpolitik

Für Rückmeldungen zum Einsatz dieser Lernarrangements sind wir dankbar! 


Das ZöBiS-Team 

 

Sechs Unterrichtsmodule zum Thema

Sozialpolitik im Unterricht
 

I. Sozialpolitik für Einsteiger

Thematisiert werden Gehaltsabrechnung, Bruttolohn, Nettolohn, Lohnnebenkosten, Steuern, Sozialversicherungssystem und Probleme des Sozialstaats. Die Materialien sind für einen Einsatz in der Sekundarstufe I besonders geeignet. Zu den Materialien geht es hier: „Was vom Lohn übrig bleibt“(siehe Lehrerportal „Steuern und Abgaben“, I.)

Weitere, besonders für die Sekundarstufe I geeignete Materialien („Sozialpolitik für Einsteiger“) liefert die Stiftung Jugend und Bildung in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die Materialien sind nach Zielgruppen, Themen und Medien sortiert. Mithilfe eines Suchworts kann die Suche eingegrenzt werden. Zu den Materialien geht es hier:  http://www.sozialpolitik.com/materialien

Zur Überprüfung der erworbenen Kompetenzen und zur Vorbereitung der Vertiefungsmodule eignet sich folgender interaktiver Test: http://www.sozialpolitik.com/interaktiv/test


 

II. Demographischer Wandel und Zukunft der Rente

Ausgehend von konkreten und detaillierten Fallbeispielen entwickeln die Schüler im Rahmen dieses Konzepts ein nachhaltiges Verständnis der Rentenformel und der aktuellen Herausforderungen für die gesetzliche Rentenversicherung. Unterstützt durch präzise ausgearbeitete Rollenkarten werden die Schüler so in die Lage versetzt, eine fachlich fundierte Podiumsdiskussion zur „Rente 2030“ durchzuführen und dabei wichtige Regeln erfolgreicher Kommunikation für ihre zukünftige Lebensgestaltung zu nutzen. Das Material umfasst zudem zwei alternative Reihenabschlüsse und umfangreiches Übungsmaterial.

Die Daten wurden 2019 mit Unterstützung der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft komplett aktualisiert und inhaltlich überarbeitet. Zu den von Dr. Marco Rehm erstellten Materialien geht es hier:

Ergänzend schlagen wir einen Beitrag der Fachleiterin Alexandra Labusch vom Zentrum für schulpraktische Studien in Engelskirchen vor: „Probleme des Sozialstaats am Beispiel der Rentenversicherung“, in: Politik & Co. 2, herausgegeben von Hartwig Riedel, Buchner Verlag, S. 94-109. Siehe hier: http://www.ccbuchner.de/titel-14084_2_2/politik_und_co_nrw_6896.html


Zur Vertiefung der fachlichen Hintergründe eignet sich die detaillierte und gut verständliche Darstellung im Lehrbuch von Wolfgang Leib und Lutz Schlafmann: „Allgemeine Wirtschaftslehre für Steuerfachangestellte“, 16. Auflage, Kiehl Verlag, darin das Kapitel „Arbeitsrecht und soziale Sicherung“ (inklusive Übungsaufgaben). Siehe http://www.kiehl.de/produkte/kiehl_web_produkt_1392324.aspx


 

III. Arbeitsmarkt und Beschäftigungspolitik

Anknüpfend an ein Marktmodell werden verschiedene Arbeitsmarktsimulationen entwickelt und in weiteren Schritten variiert. Dabei steht die Leitidee im Mittelpunkt, Lehrer in die Lage zu versetzen, die vorgestellten Aufgabenformate auf neue Themenfelder selbständig zu übertragen. Auf diese Weise werden Sach-, Methoden-, Urteils- und Handlungskompetenzen zu folgenden Aspekten trainiert:

  • zur Arbeitslosen-, Kranken-, Pflege-, Renten- und Unfallversicherung mithilfe der Methode „Der große Preis“
  • zum Arbeitsmarkt und zur Sozialversicherung mithilfe der Methode „Ampelspiel“
  • zum Arbeitsmarkt und zu beschäftigungspolitischen Maßnahmen mithilfe der Methode „Mystery“
  • zur Funktionsweise und zu den Stärken und Schwächen der Arbeitslosenversicherung mithilfe einer excel-basierten Simulation

Zu den von Gregor Pallast erstellten Materialien geht es hier :


Ergänzend schlagen wir einen Beitrag der Fachleiterin Alexandra Labusch vom Zentrum für schulpraktische Studien in Engelskirchen vor: „Einkommen zwischen Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit“, in: Politik und Co. 2, herausgegeben von Hartwig Riedel, Buchner Verlag, S. 76-91. Siehe hier: http://www.ccbuchner.de/titel-14084_2_2/politik_und_co_nrw_6896.html

Zur Vertiefung der fachlichen Hintergründe eignet sich die detaillierte und gut verständliche Darstellung im Lehrbuch von Wolfgang Leib und Lutz Schlafmann: „Allgemeine Wirtschaftslehre für Steuerfachangestellte“, 16. Auflage, Kiehl Verlag, darin das Kapitel „Arbeitsrecht und soziale Sicherung“ (inklusive Übungsaufgaben). Siehe http://www.kiehl.de/produkte/kiehl_web_produkt_1392324.aspx

IV. Diskussion um Wohlfahrtsmessung

Anhand einer rollengestützten Simulation (Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" des Deutschen Bundestags) wendet sich das Unterrichtskonzept der Frage nach einer sinnvollen Alternative zur traditionellen Wohlfahrtsmessung zu. Der Unterrichtsvorschlag mündet darin, dass sich die Schülerinnen und Schüler an der viel diskutierten Frage nach einen neuen Wohlstandsindex mit selbstständig entwickelten und detailliert begründeten Beiträgen aktiv beteiligen. Dazu setzen sie sich mit bekannten Indizes (BIP, HDI, HPI und Gini-Koeffizient) auseinander und lernen, gemeinsam einen eigenen Wohlstandsindex zu entwickeln.

Zu den von Ulrich Krüger erstellten Materialien geht es hier:

Unterrichtsmaterial von Dr. Marco Rehm über die Erstellung eines (regionalen) Wohlstandsindikator finden Sie frei verfügbar unter www.suedwestfalen-macht-schule.com.


Weitere empfehlenswerte Materialien zum Unterrichtskonzept von Ulrich Krüger und Gordon Tavernier wurden im Wochenschau-Verlag veröffentlicht, siehe http://www.wochenschau-verlag.de/der-sozialstaat-auf-dem-pruefstand.html


Ergänzend kann ein Vortrag von Hans Christian Müller (Handelsblatt) genutzt werden, um das BIP sowie alternative Wohlstandsindikatoren im Unterricht zu beleuchten: siehe http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/wirtschaft/fortbildungen/mat_lfb_wi/wi_politik/handelsblatt_alternative_wohlstandindikatoren.pdf



 

V.  Deutscher Wohlfahrtsstaat im internationalen Vergleich

Mit diesem Beitrag wird der Mikrokosmos des bundesdeutschen Sozialstaats verlassen und der Blickwinkel auf eine internationale Perspektive geweitet. Zentraler Bestandteil des Unterrichtskonzepts ist die induktive Puzzlemethode, mit der Schülerinnen und Schüler im Unterricht verschiedene europäische Sozialstaatstypen beleuchten und typische Problemfelder strukturieren können. Der Clou des Konzepts besteht darin, die Puzzle-Methode bereits am Anfang einer Unterrichtseinheit einzusetzen, um Wissen auf der Basis von Vorwissen und mit Hilfe von logischem Denken zu konstruieren und thematisch wichtige Begriffe, Prinzipien und Zusammenhänge selbstständig anzueignen.

Zu den von Julia Mertens und Michael Schultes erstellten Materialien geht es hier:

Weitere empfehlenswerte Materialien zum Unterrichtskonzept von Julia Mertens, Michael Schultes und Wolfgang Arnoldt wurden im Wochenschau-Verlag veröffentlicht, siehe http://www.wochenschau-verlag.de/der-sozialstaat-auf-dem-pruefstand.html

Ergänzend kann ein Beitrag von Frank Oschmiansky und Jürgen Kühl für die Bundeszentrale für politische Bildung genutzt werden, um wohlfahrtstaatliche Grundmodelle im Unterricht zu beleuchten: siehe http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/arbeitsmarktpolitik/55072/wohlfahrtsstaatliche-grundmodelle?p=all


 

VI. „Sozialpolitik unterrichten – drei Blickwinkel“ (Didaktik der Sozialpolitik)

Zu den von Herrn Prof. Dr. Nils Goldschmidt erstellten Materialien geht es hier:

Ergänzend kann ein Beitrag von Prof. Dr. Hans Jürgen Schlösser, Prof. Dr. Nils Goldschmidt und Dr. Michael Schuhen vom Zentrum für ökonomische Bildung in Siegen (ZöBiS) genutzt werden, um ordnungsökonomische Aspekte des Themas im Unterricht zu beleuchten. Zum Artikel geht es hier: Goldschmidt, Nils/ Schlösser, Hans Jürgen/ Schuhen, Michael: Gute Regeln für die Wirtschaft. F.A.Z. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20.06.2014, S. 18.
 

Ein kurzer Blick auf die Methode

Planspiele bilden auf der Grundlage eines Modells Entscheidungs- oder Handlungsprozesse gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bereiche ab. Sie veranlassen die Lernenden, sich aktiv mit den Voraussetzungen, Abläufen und Konsequenzen sowie Interdependenzen der simulierten Prozesse auseinanderzusetzen, da sie ihre Entscheidungen in Handlungen umsetzen müssen. Dies setzt voraus, dass die Lernenden das Problem erfassen, eigene Ziele und dazu passende Lösungsmöglichkeiten erarbeiten sowie die hieraus folgenden Konsequenzen abwägen. Meist damit verbunden sind die selbstständige Informationsbeschaffung sowie die eigenständige Bewertung der Entscheidungsoptionen. Planspiele sind mehrstufig konzipiert, d. h., die erzielten Ergebnisse verändern permanent die Ausgangssituation der jeweils neuen Spielrunde und variieren damit auch die Entscheidungsvoraussetzungen. Als Strategiespiele bezeichnet man die Gruppe von Planspielen, deren Ergebnisse nicht durch zufällige Ereignisse bedingt, sondern Ausdruck strategischen Denkens sind. Planspiele eignen sich in besonderer Weise für die Einführung in ganzheitliches und systemisches Denken, da es gilt, Strategien auf der Grundlage einer Konsequenzanalyse zu planen.

Hier finden Sie den gesamten Text.


 

Übersicht der Planspiele

         

Name / Webadresse Anbieter / Entwickler Typ

RFZPlan

www.rfzplan.de

Zentrum für ökonomische Bildung in Siegen (ZÖBIS),

Universität Siegen

online-Planspiel;

Finalrunde findet als computergestütztes Planspiel vor Ort statt

Schul / Banker

www.schulbanker.de

Bundesverband deutscher Banken

online-Planspiel;

Finalrunde findet als computergestütztes Planspiel vor Ort statt

Planspiel Börse

www.planspiel-boerse.de

Deutscher Sparkassen Verlag GmbH online-Planspiel

Jugend gründet

www.jugend-gruendet.de

Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend einmalig durchgeführtes Planspiel mit vorgeschaltetem Ideenwettbewerb sowie begleitenden E-Learning-Modulen und einem Expertensystem

Macro

http://www.macro-planspiel.de/

Erklärvideo 

Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft e.V., Tübingen

Entwickelt von Prof. Dr. Joachim Starbatty, Universität Tübingen

computergestütztes Planspiel

Lehrkräftefortbildung

Lehrkräftefortbildungen am ZÖBIS 2025: Digitale Simulationen für den Wirtschaftsunterricht

Bundesweite online-Fortbildung am Donnerstag, 20. November 2025, 14:30 - 17:15 Uhr. Den Link zur Fortbildung erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung (Anmeldung unter fortbildung@wiwi.uni-siegen.de). Die Veranstaltung ist unter der Nummer ZOF_online_2025 in den NRW Fortbildungskalenderaufgenommen. DieTeilnahmebescheinigung erhalten Sie nach Abschluss der Fortbildung per Email.
Das Anschreiben zur Fortbildung finden Sie hier

Die ersten 120 Teilnehmenden erhalten bei Teilnahme an der Fortbildung, dem Einsatz des Tools und anschließendem Feedback Gutscheine von Hugendubel im Wert von jeweils 25 Euro!

Programm

14:30 Uhr: Einwahl in die Videokonferenz

14:55 Uhr: Begrüßung und Einführungsvortrag "Die neue geldpolitische Strategie der EZB und die 'grüne' Geldpolitik" (Prof. Dr. Ekkehard A. Köhler, Vorstand des ZÖBIS) 

15:30 Uhr: Workshop: Anwendung der Geldmarktsimulation (Prof. Ekkehard A. Köhler, Dilara Wiemann, ZÖBIS)

17:00 Uhr: Abschlussdiskussion

Die Anmeldung zum Newsletter des ZÖBIS finden Sie hier
 

Bisherige Lehrkräftefortbildungen

 
Titel der Lehrkräftefortbildung Datum Flyer
Ökonomische Bildung neu entdecken 
 
4.09.2008 
 
Herunterladen
Ökonomische Bildung neu entdecken 
 
17.09.2009 Herunterladen
Soziale Marktwirtschaft spielerisch lernen 
 
23.09.2010 Herunterladen
Geldpolitik spielerisch lernen 
 
29.09.2011 Herunterladen
Globalisierung kompetenzorientiert unterrichten 
 
20.09.2012 
 
Herunterladen
Steuern und Abgaben - Ein Segen in Zeiten der Krise? 
 
25.09.2013 
 
Herunterladen
Abgebaut oder aufgebläht? Der Sozialstaat auf dem Prüfstand 
 
26.09.2014 Herunterladen
 
Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik kompetenzorientiert unterrichten 17.09.2015 Herunterladen
 
Geld, Geldpolitik und finanzielle Bildung 
 
22.09.2016 
 
Herunterladen
Verbraucherbildung kompetenzorientiert gestalten  21.09.2017 Herunterladen
 
Gerechtigkeit in der Sozialpolitik 29.11.2018  
Markt und Wettbewerb  18.09.2019  
Online-Fortbildung: Geldpolitik in der CoViD-Krise  24.09.2020 Herunterladen
Online-Fortbildung: Ökonomische Effekte der CoViD-Krise  07.12.2020  
Online-Fortbildung: Rechte geimpfter Personen  30.04.2021

 

Unterricht für Südwestfalen  6.10.2021  
Unterricht für Südwestfalen  20.06.2022

Herunterladen

online-Fortbildung: Inflation 2022 - gekommen um zu bleiben?  5.05.2022  
Von der Sozialen zur ökologisch-sozialen Marktwirtschaft  29.9.2022 Herunterladen
 
Online-Fortbildung: Simulationen für den Wirtschaftsunterricht  26.9.2024 Herunterladen
Online-Fortbildung: Anwendung der Geldmarkt-Simulation

20.11.2025

Herunterladen 


 

Ansprechpartner

AOR Dr. Marco Rehm

Akademischer Oberrat

Kontakt

rehm@wid.wiwi.uni-siegen.de
+49 271 740-2288
US-G 209
Kohlbettstr. 17

Sprechstunde nach Verreinbarung