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„Es ist nicht normal, im Alter depressiv zu sein“

Mit dieser klaren Botschaft macht Prof. Dr. Simon Forstmeier im Gespräch mit der Siegener Zeitung darauf aufmerksam, dass Depressionen auch im höheren Lebensalter keine normale Begleiterscheinung des Älterwerdens sind und gut behandelt werden können.

Siegener Zeitung berichtet über Forschungsprojekt zur Depression im Alter

Universität Siegen und „In Würde alt werden e. V.“ entwickeln digitales Screening für ältere Menschen weiter

Depressionen im Alter werden häufig nicht oder erst spät erkannt. Im Interview mit der Siegener Zeitung erläutert Prof. Dr. Simon Forstmeier, warum depressive Symptome bei älteren Menschen besondere Aufmerksamkeit erfordern und weshalb eine frühzeitige Erkennung entscheidend ist.

Der Artikel vom 8. August 2026 stellt das gemeinsame Projekt der Universität Siegen und des Vereins „In Würde alt werden e. V.“ vor. Im Mittelpunkt steht die DiA-S-Pantomime, eine digitale Weiterentwicklung der Depression-im-Alter-Skala (DiA-S). Die Anwendung kombiniert geschriebene und gesprochene Sprache mit einer pantomimischen Darstellung der jeweiligen Frage. Dadurch soll insbesondere Menschen, denen die Bearbeitung herkömmlicher Fragebögen schwerfällt, der Zugang erleichtert werden.

Im Rahmen des Projekts wird die App derzeit weiterentwickelt und wissenschaftlich evaluiert. Untersucht wird unter anderem, wie zuverlässig und valide die DiA-S-Pantomime depressive Symptome bei Menschen ab 65 Jahren erfasst.

Für die laufende Studie werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 65 Jahren gesucht – sowohl Menschen ohne depressive Symptome als auch Personen mit depressiven Beschwerden. Die Befragungen können zu Hause, in einer Pflegeeinrichtung oder an der Universität Siegen stattfinden.

Siegener Zeitung Seite 7 vom 08.08.2026

 

Mehr über das Projekt und die Möglichkeit zur Teilnahme:
Link zur Projektseite

Zum Artikel in der Siegener Zeitung:
Link zum Zeitungsartikel

Ansprechpartner

Prof. Dr. Simon Forstmeier

Prof. Dr. Simon Forstmeier

Professor*in