Universität Siegen startet internationale Content-Partnerschaft
Die Universität Siegen baut ihre internationale Präsenz weiter aus: 2026 startet eine Content-Partnerschaft mit „Research in Germany“, einer Initiative des Bundesforschungsministeriums zur Gewinnung internationaler Forschender für den Wissenschaftsstandort Deutschland. Über Website, Newsletter und Social Media von „Research in Germany“ platziert die Universität Siegen ausgewählte Forschungsthemen auf englischer Sprache weltweit.
Kern der Content-Partnerschaft sind Themenmonate, die aktuelle Forschungsfelder verschiedener Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen in den Fokus rücken, etwa Künstliche Intelligenz oder Medizin der Zukunft. Den Auftakt macht im März der Themenmonat „Biotechnologie“. Von der Universität Siegen darf sich Prof. Dr. Maria Brehm mit ihrem Forschungsprojekt präsentieren. Sie und ihr Team entwickeln ein 3D-Darm-Modell auf einem Mikrochip, um gefährliche Blutungen besser zu erforschen.
„Research in Germany“ bündelt Informationen zum deutschen Wissenschaftssystem, stellt herausragende Forschungsprojekte vor und berichtet über innovative Entwicklungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Initiative spricht gezielt Wissenschaftler*innen weltweit an, die an Kooperationen, Gastaufenthalten oder einer dauerhaften wissenschaftlichen Tätigkeit in Deutschland interessiert sind.
Für die Universität Siegen eröffnet die Partnerschaft klare strategische Vorteile: Sie macht ihre Forschung international sichtbarer, baut weltweite Kooperationen aus und hilft dabei, weitere Wissenschaftler*innen aus dem Ausland für Siegen zu gewinnen. Mit drei Sonderforschungsbereichen, zwei Graduiertenkollegs und dem Exzellenzcluster „Color meets Flavor“ unterstreicht die Universität Siegen ihr Profil als forschungsstarker, international orientierter Standort. Auch der Drittmittelanteil wächst stetig, insbesondere bei Projekten mit internationaler Beteiligung. Durch die Initiative kann die Universität Siegen unterstreichen, dass zur Vielfalt und Stärke der deutschen Hochschullandschaft auch mittelgroße Universitäten mit international sichtbarer Spitzenforschung gehören.