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Lehrstuhl für Fahrzeugleichtbau

Der Lehrstuhl für Fahrzeugleichtbau befasst sich mit der Entwicklung von Methoden und Prinzipien zur effizienteren Gestaltung des Leichtbaus in Fahrzeugkarosserien und –fahrwerken. Dabei wird die Leichtbauentwicklung unter Berücksichtigung der Entwicklungskette von Materialanwendung und Fertigungstechnologien bis hin zur Konstruktion betrachtet. Ziel ist es, den Leichtbau weiterzuentwickeln und der Industrie neue, kostengünstige und realisierbare Lösungswege aufzuzeigen. Daher lautet unser Motto:

„Mit neuen Methoden zu leichten Lösungen“

Darauf basierend werden neue Produkte und Werkstoffanwendungen in Verbindung mit innovativen Fertigungsverfahren und Entwicklungsmethoden ausgearbeitet.

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Über unsere Arbeitsgruppe

L4 Wirbelkörper unter Belastung

Wir übernehmen die Verantwortung für die betreuungsintensive Grundlagenausbildung in Teilgebieten der Mechanik wie auch in fortführenden Lehrveranstaltungen sowie in den numerischen Methoden. Dabei wird unser Forschungsprofil in den Lehrveranstaltungen abgebildet und somit die Studenten auf international anerkanntem Niveau ausgebildet.

Das Forschungsfeld in der Numerischen Mechanik kann als anwendungsorientierte Grundlagenforschung beschrieben werden, das interdisziplinäre Simulationswissenschaften, Modellierung und Numerik umfassend miteinander verzahnt.

 

Forschung am Lehrstuhl für Fahrzeugleichtbau

Forschungschwerpunkte

Der Lehrstuhl für Fahrzeugleichtbau (FLB) befasst sich mit der Entwicklung von Methoden und Prinzipien sowie deren Umsetzung zur effizienten Gestaltung des Leichtbaus in Karosserie- und Fahrwerkstrukturen. Dabei wird die Strukturentwicklung unter Berücksichtigung der vollständigen Entwicklungskette ausgehend von der Materialanwendung, über die Fertigungstechnologien bis zur konstruktiven Gestaltung ganzheitlich betrachtet. Die resultierenden Lösungswege werden durch die neuen technisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse aus diesen Gebieten und in enger Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen erarbeitet und sind somit gleichzeitig innovativ und für die Praxis einsetzbar.

Forschungsbereiche FLB

Finanziert durch öffentliche Fördermittel und Industriepartner werden Forschungsprojekte auf den Gebieten Fahrzeugkonzepte, Komponentenentwicklung sowie Werkstoffe und Fertigungsverfahren durchgeführt. Unter anderem sollen folgende wichtige Fragen dabei beantwortet werden:

Fragestellungen

  • Wie können leichte und kostengünstige Karosseriestrukturen für Klein-, Mittel- bis hin zu Großserienfahrzeugen konzipiert werden?
  • Wann ist ein Fahrzeug „leicht“?
  • Wie können unterschiedliche Materialien miteinander verbunden und dabei neue Investitionen in Fertigungsanlagen vermieden oder niedrig gehalten werden?
  • Können Komponenten ohne Gesamtfahrzeugumgebung hinreichend genau ausgelegt werden
  • Wie können neue Konzepte auf Basis von Anforderungen und Package in kürzester Zeit zuverlässig entwickelt werden?
  • Wie kann die gesamte Prozesskette in der Auslegung virtuell berücksichtigt werden?

 

Jens Olschewski

Mehrlenker-Torsionsachse – Modellierung, Entwicklung und Erprobung einer bauraumsparenden Verbundhinterachse für eine verbesserte Batterieintegration in BEVs der Kleinwagenklasse

Florian Mielke, Damian Sulik, Xiangfan Fang

Influence of high-pressure die casting parameters on bonding characteristics of aluminium-steel hybrid-castings for automotive lightweight structures

Max‐Maria Bisch, Xiangfan Fang

Abnormal Strain Rate‐Dependent Work‐Hardening Behavior in Quenching and Partitioning Steel

Chongyang Zeng, Max-Maria Bisch, Xiangfan Fang

A Rate-Dependent Damage Mechanics Model on Plasticity and Ductile Fracture Prediction of Automotive Steel Sheets

Max-Maria Bisch, Chongyang Zeng, Rongfei Juan, Junhe Lian, Xiangfan Fang

Rate-Dependent Hardening Behavior and TRIP Effect in Quenching and Partitioning Steels for Application in Crash Energy-Absorbing Structures

Jens Olschewski, Xiangfan Fang

Elastokinematic design and optimization of the multi-link torsion axle – a novel rear axle concept for BEVs

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LeiBat - Entwicklung und Herstellung eines recyclingfreundlichen Leichtbau-Hybrid-Batteriegehäuses

Projekt: LeiBat- Leichtbau Hybrid-Stahl-FVK-Batteriegehäuse

Herausforderung und Zielsetzung Der aktuelle BEV-Markt erfordert signifikante Kostensenkungen und Reichweitensteigerungen, insbesondere im Kleinwagensegment. Das Projekt adressiert diese Bedarfe durch die Entwicklung eines generischen, recyclingfähigen Stahl-Kunststoff-Hybridbatteriegehäuses (BG). Ziel ist eine Gewichtsreduktion von 30–40 % sowie eine CO2-Reduktion von über 65 % in der Fertigung gegenüber reinen Stahlgehäusen. Dabei soll der Reifegrad der Technologie von TRL 3-4 auf TRL 6-7 angehoben werden.

Technologische Innovation Im Zentrum steht eine neuartige Hybridbauweise aus kantumgeformtem Stahlblech und glasfaserverstärktem Polypropylen (PP-GF). Durch den Verzicht von energieintensive Tiefziehprozessen und der Einsatz von Fließpressen werden Produktionskosten signifikant gesenkt.

Die wissenschaftliche Kernleistung liegt in der prozesssicheren Beherrschung des Kunstfließpressens:

  • Integrierte Abdichtung: Eine spezielle Prozessführung ermöglicht FVK-Umklammerungen zur Abdichtung offener Eckenbereiche und schafft eine formschlüssige Verbindung ohne Haftvermittler – eine Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.
  • Beidseitiges Fließpressen: Das neuartige Einlegen von Plastifikaten auf beiden Seiten des Stahlinlays garantiert eine vollständige Umschließung und die Ausbildung komplexer Rippenstrukturen.
  • Funktionsintegration: Filigrane, energieabsorbierende Wabenstrukturen sowie bauraumoptimierte Kühlkreisläufe für LFP-Blade- und Rundzellen werden direkt integriert.

Wirtschaftliche Relevanz Durch die Substitution CO2-intensiver KTL-Beschichtungen durch unbeschichtete Profile und die Realisierung enger Toleranzen mittels Moldflow-Simulationen wird eine seriennahe Fertigung ermöglicht. Das Projekt stärkt die technologische Führerschaft der europäischen Industrie und reduziert die Abhängigkeit von globalen Lieferketten durch hocheffiziente, lokal produzierbare Leichtbaulösungen.

Logo von RFCS Projekt SHIFT
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SHIFT - Halbwarmes integriertes Umformen für TRIP-gestützten Stahl

EU-Forschungsprojekt zur Entwicklung eines neuartigen thermomechanischen Prozesses, der neue Anwendungen für die neuesten hochfesten Stähle der 3. Generation (Advanced High Strength Steels, AHSS) eröffnet, die auf der verformungsinduzierten Martensitumwandlung beruhen, um hervorragende mechanische Eigenschaften zu erzielen. Das Verfahren zielt auf den Leichtbau von Kraftfahrzeugen ab, um dieCO2-Emissionen bei der Herstellung und Nutzung von Fahrzeugen weltweit zu verringern.

Profilfoto Xiangfan Fang

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Xiangfan Fang

Professor
Petra Kauschke

Petra Kauschke

Sekretariat

Sekretärin Lehrstuhl für Fahrzeugleichtbau - FLB

 

Profilfoto

Arno Reichmann

Mitarbeiter Techniker

Technischer Mitarbeiter

Profilfoto Chongyang Zeng

Dr.-Ing. Chongyang Zeng

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Profilfoto

Dr.-Ing. Jens Olschewski

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Profilfoto

Timo Meyer M.Sc.

Doktorand Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Profilfoto

Max-Maria Bisch M.Sc.

Doktorand Wissenschaflticher Mitarbeiter
Profilfoto Yutao Bo

Yutao Bo M.Sc.

Doktorand Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Profilfoto

Marlon Barth M.Sc.

Doktorand Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Profilfoto_Sijaric

Asmir Sijaric M.Sc.

Doktorand Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Profilfoto

Xiaodong Guo M.Sc.

Doktorand Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Kontakt zur Arbeitsgruppe

Postadresse

Universität Siegen
Fachbereich Maschinenbau
Institut für Fahrzeugtechnik

Lehrstuhl für Fahrzeugleichtbau
Breite Straße 11
57076 Siegen

Besucheradresse

Universität Siegen
Philosophische Fakultät
AR-IF Ebene 0
Adolf-Reichwein-Str. 2
57076 Siegen

Weitere Informationen

Bitte wenden Sie sich an Frau Petra Kauschke