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DECIDE-2

Entscheidungsassistenz bei gesundheitlicher Vorausplanung für Menschen mit Demenz

Das DECIDE-2-Projekt zielt darauf ab, eine Entscheidungsassistenz bei gesundheitlicher Vorausplanung für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zur Verfügung zu stellen, um die Autonomie von Betroffenen bei Entscheidungen für die letzte Lebensphase zu stärken und die Belastung der An- und Zugehörigen zu verringern.

DECIDE-2 Referenzbild

Projektbeschreibung

Demenz ist eine unheilbare Krankheit, die hauptsächlich ältere Menschen betrifft und die mit einem Autonomieverlust der Betroffenen und hohen Belastungen für Angehörige einhergeht. Personen mit fortgeschrittener Demenz sind in der letzten Lebensphase oftmals nicht mehr zu einer selbstbestimmten Entscheidung fähig, zudem werden Themen wie Behandlung, Pflege und Tod davor nicht angemessen mit den Beteiligten besprochen. Dies führt daher oftmals zu Unsicherheiten für Angehörige bei stellvertretenden Behandlungsentscheidungen am Lebensende. Das DECIDE-2-Projekt zielt daher darauf ab, eine Entscheidungsassistenz bei gesundheitlicher Vorausplanung für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zur Verfügung zu stellen, um die Autonomie von Betroffenen bei Entscheidungen für die letzte Lebensphase zu stärken und die Belastung der An- und Zugehörigen zu verringern. Diese Entscheidungshilfe wird dabei in das Konzept des sogenannten Dementia Care Managements (DeCM) integriert. Dabei steht die Befähigung zu selbstbestimmten Entscheidungen im Mittelpunkt. Die Effektivität der Entscheidungsassistenz wird zudem in einer kontrollierten Studie geprüft. Des Weiteren wird eine ergänzende Entscheidungsassistenz mit Hilfe eines technischen Dialogsystems (sogenanntes "Chatbot") entwickelt und ebenfalls getestet. Beide Maßnahmen sollen allein sowie integriert zur Autonomie von Menschen mit Demenz bei Entscheidungen für die letzte Lebensphase und so zur Entlastung von An- und Zugehörigen beitragen.

Quelle Bundesministerium für Bildung und Forschung: https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/decide-2-entscheidungsassistenz-bei-gesundheitlicher-vorausplanung-fur-menschen-mit-demenz-17996.php

Alles auf einen Blick

  • Icon Kalender

    Laufzeit
    2024 - 2027 (Laufend)

  • Icon Tag

    Förderkennzeichen
    01GY2405

  • Icon Abzeichen Euro

    Fördersumme
    1.346.760 EUR

 

Das Projektteam

Julia Haberstroh

Prof. Dr. Julia Haberstroh

Professor*in

Ich leite die Professur für Psychologische Alternsforschung im Department Psychologie der Fakultät II. Meine wissenschaftlichen Schwerpunkte beinhalten: 

Anna Theile-Schürholz

Dr. Anna Theile-Schürholz

Gruppe der Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung Medizinische Dokumentarin und Datenmanagerin im Projekt DECIDE2

Ich bin Datenmanagerin in der Professur für Psychologische Alternsforschung und unterstützt die Projekte DECIDE und DECIDE II als Medizinische Dokumentarin.

Kristian Kleinke

PD Dr. Kristian Kleinke

Akademische*r Oberrat*rätin Psychologische Methodenlehre

Ich bin Akademischer Oberrat in der Professur für Psychologische Alternsforschung.

Janina Florack

Dr. Janina Florack

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Professur für Psychologische Alternsforschung. In meiner Promotion beschäftige ich mich mit der Weiterentwicklung und Anpassung eines Fragebogens zur Wohnbedeutung bei Menschen mit Demenz.

Jonas Karneboge

Jonas Karneboge M.Sc.

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Meine wissenschaftlichen Interessen liegen in den Bereichen Einwilligugnsfähigkeitsassessment, Entscheidungsassistenz und Advance Care Planning.

Celina Sander

Celina Sander

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur für Psychologische Altersforschung bin ich verantwortlich für die Beiräte Menschen mit Demenz und Zugehörige von Menschen mit Demenz.

Ermioni Athanasiadi

Ermioni Athanasiadi

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Professur Psychologische Alternsforschung. In meiner Promotion beschäftige ich mich mit Imputationsmethoden von fehlenden Daten in kleinen Stichproben.

Personal profile photo

Dr. Tanja Müller

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in