Seminar für Anglistik
Amerikanistik
Der Bereich Nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft eröffnet eine Vielzahl an innovativen analytischen Zugängen zu allen Gattungen, Medien und Epochen einer als interkulturell und transnational vernetzt verstandenen nordamerikanischen Kultur seit dem 16. Jahrhundert. Besonderer Fokus liegt auf populären Erzählformen ab Mitte des 19. Jahrhunderts und auf aktuellen politischen Entwicklungen und Diskursen.
Forschungsschwerpunkte, die auch in Lehrveranstaltungen behandelt werden, umfassen neben afroamerikanischer Literatur und Kultur, Comics und grafischen Erzählungen, Kriminalität, Holocaust-Darstellungen, Kinder- und Jugendliteratur, Musik und audiovisuellen Medien (TV, Kino, Computerspiel) auch die Themen Gender, Race und Class. Neuste theoretische Kenntnisse und Ansätze kulturwissenschaftlicher Analyse stehen im Zentrum der Forschung und Lehre.
Forschungsprofil
Die Professur für Nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum an Themen. Im Fokus steht die Verknüpfung text- und medienspezifischer Ansätze mit historisch-kulturspezifischer Kontextualisierungsarbeit, die von einer aktiven Gestaltungsmacht von Narrativen und Artefakten ausgeht. Analysiert werden vor allem Phänomene des populären seriellen Erzählens sowie intermediale und Mediengrenzen überschreitende Repräsentationsformen.
Neben der frühen transnationalen Bestsellerliteratur (City Mystery Novels im 19. Jahrhundert) und afroamerikanischen Ausdrucksformen (Jazz & Blues, Romane, Autobiografien, Bilderbücher, Comics) nimmt die Professur die grafische Literatur (Superheld:innencomics, Zeitungscomics, Graphic Novels) und politischen Diskurse und Kontroverse des 20. und 21. Jahrhunderts in den Blick.
Forschungsschwerpunkte
- Kulturen des Populären
- Populäre Serialität
- Comics und Grafische Literatur
- Afroamerikanische Literatur und Kultur
- Kriminalität seit dem 19. Jahrhundert
- Englischsprachige Kinder- und Jugendliteratur