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Empirische Sozialforschung

Seminar für Sozialwissenschaften

Die empirische Sozialforschung beschäftigt sich mit der systematischen Untersuchung gesellschaftlicher Prozesse und sozialer Strukturen. Ihr Ziel ist es, soziale Phänomene präzise zu erfassen, theoretisch fundierte Fragestellungen in überprüfbare Hypothesen zu übersetzen und diese mithilfe quantitativer und qualitativer Methoden zu analysieren.

Ein zentraler Bestandteil unserer Lehre ist die Vermittlung methodischer Kompetenzen. Studierende erwerben fundiertes Wissen in den Bereichen Forschungsdesign, Datenerhebung, Statistik und Datenanalyse. Sie lernen, komplexe soziale Zusammenhänge empirisch zu untersuchen, eigene Forschungsprojekte zu entwickeln und wissenschaftliche Ergebnisse kritisch zu bewerten.

Unsere Forschung ist in den Bereichen Familie, Arbeit, Bildung, Gesundheit und Wohlbefinden angesiedelt. Viele unserer Projekte arbeiten mit längsschnittlichen Daten und verfolgen einen international vergleichenden Ansatz.

Beispielbild Empirische Sozialforschung

Aktuelles aus der Professur

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Forschungsprofil

Forschungsschwerpunkte des Arbeitsbereichs

Der Arbeitsbereich an der Universität Siegen widmet sich zentralen gesellschaftlichen Fragen rund um Familie, Lebensverläufe, soziale Ungleichheit und Bildung. Wir arbeiten mit einem breiten methodischen Spektrum aus der empirischen Sozialforschung. Dazu zählen sowohl quantitative Analysen großer Bevölkerungsstudien als auch qualitative Forschungsansätze, die individuelle Erfahrungen und soziale Dynamiken vertiefend sichtbar machen.

Unsere Themen im Überblick

Familie, Wohlbefinden und Gesundheit
Wir untersuchen, wie familiale Lebenssituationen das psychische und körperliche Wohlbefinden beeinflussen. Dabei betrachten wir sowohl Belastungsfaktoren als auch Ressourcen, die Familien in unterschiedlichen Lebensphasen stärken.

Familie und Arbeitsmarkt
Unsere Forschung analysiert, wie Familienverantwortung und Erwerbstätigkeit miteinander vereinbart werden können. Wir beleuchten Wechselwirkungen zwischen beruflichen Anforderungen, familiären Verpflichtungen und sozialer Ungleichheit sowie deren Bedeutung für Lebensverläufe.

Elterliche Erwerbstätigkeit und das Wohlergehen von Kindern
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erwerbsmodelle und Arbeitsbedingungen von Eltern das Wohlbefinden, die Entwicklung und die Alltagsgestaltung von Kindern beeinflussen. Hier berücksichtigen wir sowohl sozioökonomische Rahmenbedingungen als auch innerfamiliäre Dynamiken.

Partnerschaftliche Lebensformen im Alter
Wir erforschen, wie sich Partnerschaften im höheren Lebensalter gestalten, welche Rollen soziale Unterstützung und Gesundheit spielen und wie sich unterschiedliche Lebens- und Beziehungskonstellationen auf das Wohlbefinden im Alter auswirken.

Bildung (mit Schwerpunkt Hochschulforschung)
Im Bildungsbereich konzentriert sich unsere Forschung insbesondere auf Hochschulen: Wir analysieren Bildungs- und Studienverläufe, Ungleichheiten beim Hochschulzugang, Erfolgsfaktoren im Studium und die Bedeutung institutioneller Rahmenbedingungen für die Entwicklung junger Erwachsener.

Forschungsschwerpunkte

  • Familienforschung

  • Arbeitsmarktforschung

  • Zufriedenheitsforschung

 

Journal article
2025

Widowhood and loneliness: do close relations with adult children alleviate loneliness among widowed parents?

Journal article
2025

Parenthood and life satisfaction in older age: examining the moderating role of social norms and economic vulnerability

Journal article
2024

Subjective Well-Being of Parents and Childless People in Older Age in Germany

Aktuelle Projekte

Bildung und Soziales
-

Subjektives Wohlbefinden von Eltern und Nicht-Eltern im mittleren und höheren Alter: Wohlfahrtsprämien und Sanktionen für Elternschaft in Deutschland und Europa

Bildung und Soziales
-

Konsequenzen von atypischen Arbeitszeiten für das Wohlbefinden von Eltern und Kindern

Das Team

Matthias Pollmann-Schult

Univ.-Prof. Dr. Matthias Pollmann-Schult

Professor*in
Portrait Maximilian Tolkamp

Maximilian Tolkamp

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Personal profile photo

Dr. Stefan Mauritz

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Personal profile photo

Dr. Uta Liebeskind

Lehrkraft für besondere Aufgaben