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Linguistik

Germanistisches Seminar

Unser Forschungsbereich beschäftigt sich mit Formen und Strukturen sprachlicher Ausdrücke und ihrer Organisation im Sprachsystem – sowohl in der Standardsprache als auch in den Dialekten und Regionalsprachen im mittleren Westdeutschland.

Wörterbuch

Aktuelles aus der Professur

DMW im Dialog

DMW im Dialog

Mikrofon

Sprachwissenschaftlich-Sprachdidaktisches Kolloquium

Forschungsprofil der Professur

Wir untersuchen, teils auch sprachvergleichend, Syntax und Morphologie des Deutschen hinsichtlich der Kodierung außersprachlicher Konzepte, kommunikativer Bezüge sowie der Regeln für Bildung und Kombinatorik sprachlicher Mittel. 

Seit 2016 analysieren wir im Akademieprojekt Dialektatlas Mittleres Westdeutschland (DMW) sprachstrukturelle Eigenschaften der westmitteldeutschen Basisdialekte. Ziel ist es, phonetisch-phonologische, morphologische, syntaktische und lexikalische Besonderheiten systematisch zu erheben, auszuwerten und zu interpretieren.

Die 2017 gegründete Zeitschrift für Wortbildung / Journal of Word Formation (ZWJW), die regelmäßig mit zwei Ausgaben pro Jahr erscheint, ist ebenfalls an der Professur angesiedelt.

Kostenlose linguistische Expertise bieten wir im Rahmen unserer Sprachberatung und Namenberatung.

 

 

Forschungsgebiete der Mitarbeitenden

Die Struktur der (deutschen) Sprache und ihr Gebrauch stehen im Fokus meiner Forschung. Im Rahmen der Sprachstrukturbeschreibung interessieren mich vor allem Muster und Mittel der Wortbildung in Geschichte und Gegenwart sowie die Klassifikation der Wortarten des Deutschen. Jenseits der Strukturebene beschäftige ich mich mit verschiedenen Facetten des Sprachgebrauchs, so etwa der Linguistik des Lügens und dem Verhältnis der Linguistik zur Literatur und Literaturwissenschaft.

Meine Forschungsschwerpunkte liegen in der Phonologie-Morphologie-Schnittstelle, insbesondere im Zusammenhang zwischen Phonotaktik und Wortarten in den Dialekten des Deutschen. Hierbei interessiere ich mich für die Herleitung von verschiedenen Einflussfaktoren (z. B. Flexion, Sonorität) auf die wortartenbezogene Phonotaktik aus synchroner und teils diachroner Perspektive. Interessant finde ich in diesem Rahmen die Möglichkeit, Wortarten – neben der traditionellen Einteilung nach morphologischen und syntaktischen Kriterien – phonologisch bzw. phonotaktisch herleiten zu können.

Im Zentrum meiner Forschung steht die Struktur der deutschen Grammatik, auch im kontrastiven Vergleich. Themen wie Wort und Wortarten, grammatische Phänomene in der gesprochenen Sprache sowie grammatische Variation des Deutschen interessieren mich dabei besonders. Darüber hinaus finde ich die Betrachtung der deutschen Grammatik aus kontrastiver Sicht sehr interessant. Im Fokus meiner aktuellen Forschung steht der Grammatikerwerb mit Schwerpunkt ‚Wortbildung‘ bei deutschen Kindern und im Sprachvergleich.

Die Grammatik des Deutschen ist mein Forschungsgebiet. Mich interessiert insbesondere, wie relationale Ausdrücke, u.a. Präpositionen, Modalverben, Tempus und Modus, dazu verwendet werden, auf verschiedenen Ebenen der Ausdrucks- und Äußerungsbedeutung Perspektivierungen zu realisieren. Faszinierend finde ich das polyfunktionale Potenzial, das diese Ausdrücke dabei entfalten: Epistemik, Deontik, Bewertung und Volition sind die eng verknüpften funktionalen Domänen, die dabei eine große Rolle spielen.

Meine bisherige Forschung ist vor allem in der Onomastik, der Namenkunde, verortet. Dabei beschäftige ich mich insbesondere mit der strukturellen Zusammensetzung von Namen, vorranging mit der von Zoonymen und Ergonymen. Interessant finde ich dabei auch, wie (teils unbelebten) Objekten ein Geschlecht zugewiesen und dieses am und durch den Namen (morphologisch, syntaktisch, lexikalisch) kenntlich gemacht wird. Zentral erscheint in dieser Hinsicht vor allem das Zusammenspiel von Genus und Sexus.

Mein Forschungsbereich ist die Struktur der deutschen Sprache. Speziell beschäftige ich mich mit Schwankungen in der Rektion von Präpositionen sowohl aus gegenwartssprachlicher als auch aus sprachhistorischer Perspektive. Daneben interessiert mich die Interpunktion, insbesondere die syntaktische, aber auch lesersteuernde Funktion des Kommas sowie systematische „Fehler“ in der Kommasetzung.

Allgemeine Forschungsschwerpunkte

  • Verbmorphologie und -semantik

  • sprachliche Perspektivierung

  • Polyfunktionalität sprachlicher Ausdrücke

  • Grammatikalisierungsphänomene

  • grammatische Zweifelsfälle

  • Grammatikerwerb

  • Namenforschung

 

Aktuelle Projekte

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Dialektatlas Mittleres Westdeutschland (DMW)

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SyntaxBauer

Das Team Linguistik

Petra Vogel

Univ.-Prof. Dr. Petra M. Vogel

Professor*in
Marius Albers

Marius Albers M.A.

Projektmitarbeiter*in
Valeria Bunkov

Valeria Bunkov

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Viktória Dabóczi

Dr. Viktória Dabóczi

Akademische*r Oberrat*rätin auf Zeit
Carolin Gerwinski

Dr. Carolin Gerwinski

Akademische*r Rat*Rätin
Ambra Ottersbach

Ambra Tamina Jacqueline Ottersbach

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Personal profile photo

Pia Winkel M.A.

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in